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Di, 11:14 Uhr
08.11.2022
Jahresabschluss der Partnerschaft für Demokratie

Gemeinsam mehr erreichen

Die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen besteht seit 2015 und ist ein Zusammenwirken von Akteurinnen und Akteuren, die sich für den Aufbau demokratischer Strukturen im Landkreis Nordhausen stark machen. Gemeinschaftlich wird die Strategie zur Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erarbeitet...

Vergangene Woche fand im Jugendclubhaus Nordhausen als Jahresabschluss das traditionelle Projektträgertreffen der Partnerschaft für Demokratie statt. Alle Agierenden aus dem aktuellen Förderjahr wurden dazu eingeladen. Ehrenamtliche und Fachkräfte aus den umgesetzten Projekten, Vertreter des Begleitausschusses, des Kinder- und Jugendparlaments sowie des Kinder- und Jugendstadtrats zählten zu den Teilnehmern. Neben einem Rückblick auf die Projekte und Aktivitäten im Förderjahr 2022 gab es einen Ausblick auf das bevorstehende Jahr 2023.

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Die Partnerschaft für Demokratie kann auf ein erfolgreiches Jahr 2022 zurückblicken. Insgesamt 28 soziale Projekte, die sich inhaltlich mit der Förderung der Kinder- und Jugendbeteiligung, dem Abbau von Vorurteilen und der damit verbundenen Förderung des Zusammenlebens oder der geschichtlichen Identität des Landkreises auseinandersetzen, wurden finanziell unterstützt.

Auch für das kommende Jahr hat der Landkreis Nordhausen Fördermittel über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Landesprogramm „Denk bunt!“ beantragt, damit nichtstaatliche Akteure, wie gemeinnützige Vereine, Initiativen sowie Kinder- und Jugendliche, soziale Projekte umsetzen können. Dabei sollen auch weiterhin die Förderung der Kinder- und Jugendbeteiligung, der Erinnerungskultur und die Förderung eines vielfältigen und demokratischen Miteinanders als thematische Ausrichtung angesehen werden.

Vergangene Woche fand im Jugendclubhaus Nordhausen als Jahresabschluss das traditionelle Projektträgertreffen der Partnerschaft für Demokratie statt. (Foto: Pressestelle Landratsamt) Vergangene Woche fand im Jugendclubhaus Nordhausen als Jahresabschluss das traditionelle Projektträgertreffen der Partnerschaft für Demokratie statt. (Foto: Pressestelle Landratsamt)


Im Fokus des Projektträgertreffens stand der Austausch mit den Teilnehmern. Welche Herausforderungen werden im Landkreis Nordhausen wahrgenommen? Was sind die Ursachen dafür und was können wir tun, um mit diesen Herausforderungen umgehen zu können? Die Akzeptanz vielfältiger Lebensweisen sollte das oberste Ziel sein. Dabei ist es vor allem wichtig, eine offene Haltung gegenüber verschiedenen Lebensformen zu zeigen und die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, zu reflektieren. Das Kinder- und Jugendparlament möchte sich zukünftig für die Sensibilisierung zum Thema „Geschlechterdiversität“ einsetzen und sich mit anderen aktiven Ehrenamtlichen und Fachkräften dazu vernetzen. Weiterhin wurden im Rahmen des Austauschs erste Projektideen für das Förderjahr 2023 besprochen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Aktiven, die sich für einen demokratischen und vielfältigen Landkreis einsetzen. Dankbar für ihr Engagement in den vergangenen Jahren wurde Frau Haase als langjähriges Mitglied des Begleitausschusses verabschiedet.

Die Partnerschaft für Demokratie wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Landesprogramms „Denk bunt“.
Autor: red

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Kommentare
H.Freidenker
08.11.2022, 13:31 Uhr
Denk bunt,
und das Kinder-und Jugendparlament beschäftigt sich mit Geschlechterdiversität!
Nur gut, dass wir in Deutschland keine anderen Probleme haben!
BerndLuky
08.11.2022, 14:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Betrachter
08.11.2022, 19:37 Uhr
Geschlechterdiversität
Ein renommierter Frauenarzt hat erst kürzlich belegt, dass es zumindest körperlich nur zwei Geschlechter, nämlich Mann und Frau gibt! Das lässt sich nicht nur an den Geschlechtsteilen der Menschen erkennen, sondern auch an inneren Organen bis hin zur Hirnstruktur. Inzwischen führt diese ganze Diskussion zur vermehrten Unsicherheit unter Jugendlichen bis hin zur Option, nach entsprechender Beratung Pupertätshemmende Medikamente verabreichen zu können oder zu dürfen (mit Zustimmung der Eltern). Hört endlich auf mit dem Wahnsinn und bleibt auf dem Boden. Ich verurteile keinen Menschen, der sich nicht als das fühlt, als was er geboren wurde. Aber bitte lasst den Kindern und Jugendlichen genügend Zeit zur Selbstfindung und Selbstbestimmung und untermauert nicht irgendwelche künstlich aufgebauschten Trends.
grobschmied56
09.11.2022, 00:42 Uhr
Bunt denken ...
... kann manchmal eine ganz gute Idee sein! Ich selbst bin (gähn-langweilig) in Thüringen geboren und aufgewachsen. Als ich jedoch in der Star-Trek - Serie den ersten Klingonen gesehen hatte, war mir sofort klar, daß ich gern 'gefühlt ein kühner klingonischer Raumfahrer' wäre!
Ich weiß nicht genau, wie viele Geschlechter es bei den Klingonen gibt. Ach längere Suche bei Dr. Google ergab hier keine eindeutigen Ergebnisse. Ist vielleicht auch ein Staats-Geheimnis.
Tatsache ist, daß ich mich diesem Volk sehr verbunden fühle! Für die Buntheit in Deutschland wäre es aus meiner Sicht begrüßenswert, schon mal einen Aufruf gegen die Diskriminierung von 'sich klingonisch fühlenden Personen' zu starten!
tlhIngan Hol vIlaDtaH'a' jIH neH!
Trüffelschokolade
09.11.2022, 13:59 Uhr
Erkenntnisgewinn
Anders als von einem vorherigen Post behauptet, geht die Forschung schon seit längerem davon aus, dass Geschlecht eben nicht simplistisch zweigeschlechtlich ist.

Nature, zusammen mit Science das meistzitierte und renommierteste Wissenschaftsjournal der Welt, hat dies noch zu Trump-Zeiten so zusammengefasst:
"The research and medical community now sees sex as more complex than male and female, and gender as a spectrum that includes transgender people and those who identify as neither male nor female. [...] The idea that science can make definitive conclusions about a person’s sex or gender is fundamentally flawed."

"Die Forschungs- und Medizincommunity versteht Geschlecht heutzutage komplexer als männlich und weiblich, Geschlecht als Spektrum, was trans Personen beinhaltet als auch Personen, die sich als weder noch identifizieren. [...] Die Idee die Wissenschaft könnte eindeutige Feststellungen über das Geschlecht einer Person machen, ist fundamental fehlerhaft."

Mit anderen Worten: Die Reduzierung auf Mann/Frau, und das auch noch anhand (vermeintlicher) eindeutiger Merkmale festmachen zu wollen, ist wissenschaftlich gesehen vor allem Humbug. Aus biologischer Sicht, aber auch aus historischer, sozialwissenschaftlicher und wissenschaftstheoretischer Sicht, hat sich hier ein komplexeres Verständnis weitgehend durchgesetzt.
Klar, kann man dagegen wettern. Das verrät aber in erster Linie nur die eigenen ideologischen Scheuklappen.
grobschmied56
10.11.2022, 15:02 Uhr
Vor allem darf man es wohl als Humbug ...
... betrachten, daß man ein bissel dies und ein wenig das sein kann. Wenn ich ein wenig Frau bin, werde ich dann ein klein wenig schwanger? Biologisches Geschlecht läßt sich zuverlässig durch Analyse der Chromosomen bestimmen.
Leute, die sich 'gefühlt' in einer Zwischenrolle wähnen, können das ja ruhig tun, hab ich nichts dagegen. Jeder nach seiner Fasson.
Muß man deshalb pausenlos dem Rest der Stinknormalen auf den Geist gehen und endlos Extrawürste verlangen?
geloescht.20250302
10.11.2022, 17:14 Uhr
Menstruierende Männer...
...alles klar und Trüffelschokolade verteidigt natürlich Ideologie als Siegerin über die Biologie.

Schon mal darüber nachgedacht, dass Frauen Männer, die sich temporär als Frau fühlen (Und genau das ist die Quintessenz gewisser Bestrebungen), selbst wenn sie Kleider tragen, nicht unbedingt neben sich in der benachbarten Kabine in der Frauen-Toilette sitzen haben wollen?

Und damit meine ich nicht mal üble Wesen, die das Gendergedöns in böser Absicht ausnutzen wollen.

Und wer von Pubertätsblockern redet und diese fordern und fördern will...Ok, da fallen mir Namen von "Forschern" und Experementierern an Menschen ein, die ich hier um des lieben Forumsfriedens nicht nenne.

Ein Klingone oder Romulaner war allerdings nicht dabei.
P.Burkhardt
10.11.2022, 19:34 Uhr
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Hobby Politiker
10.11.2022, 19:56 Uhr
Das Geschlecht definiert sich
ausschließlich durch Biologie. Samenerzeuger =Mann, Eiererzeuger= Frau. Alles andere ist wünsch Dir was. Pure Ideologie und wird über kurz oder lang zur Degeneration führen.
Man kann die Natur nicht betrügen. Gleichgeschlechtige können 24 Stunden in den Kinderwagen schauen der Herrgott legt kein Kind hinein.
P.Burkhardt
10.11.2022, 20:17 Uhr
ja, hier kollidiert die biologische...
...mit der mentalen Sicht. Ich gehe davon aus, dass die allermeisten hier sich für fühlende und denkende Wesen halten.

Also, wenn ein biologischer Mann sich als Frau fühlt, ist er biologisch immer noch ein Mann, aber empfindet sich selbst als Frau und ist sich dieser Diskrepanz durchaus bewusst. Bei der Genderdebatte geht es darum, ihm/ihr die Freiheit zu geben, selbst zu definieren, ob er Mann oder Frau oder beides ist und dies auch entsprechend kommunizieren zu können, ohne mit Nichtakzeptanz seiner/ihrer Entscheidung rechnen zu müssen. Ich denke das ist Teil des Persönlichkeitsrechts und damit vollkommen legitim. Niemand außer ihm/ihr (je nach Sichtweise) hat das Recht ihm/ihr vorzuschreiben, was er/sie ist. Er/Sie muss davon ausgehen können, dass es dem Rest der Welt einfach schei#egal ist, GENAUSO (!!!!), wie es dem Rest der Welt schei#egal ist, ob er Mann oder Frau ist.

Haben wir das jetzt verstanden ?

@nnz: ich hab da hier schon schlimmeres gelesen...aber gerne :-)
Hobby Politiker
10.11.2022, 20:17 Uhr
Das Geschlecht definiert sich
ausschließlich durch Biologie. Samenerzeuger =Mann, Eiererzeuger= Frau. Alles andere ist wünsch Dir was. Pure Ideologie und wird über kurz oder lang zur Degeneration führen.
Man kann die Natur nicht betrügen. Gleichgeschlechtige können 24 Stunden in den Kinderwagen schauen der Herrgott legt kein Kind hinein.
Wie Bitte
10.11.2022, 20:24 Uhr
Darf ich fragen, was die ganze "was sind Geschlechter"-Debatte
mit der "Partnerschaft für Demokratie" zu tun hat?
Irgendwie habe ich den Anschluss verloren.
grobschmied56
10.11.2022, 21:10 Uhr
Das Lesen und inhaltliche Verarbeiten eines längeren Textes ...
... erfordert zugegebenermaßen eine gewisse Konzentration. Bei Wie Bitte hat diese, womöglich bedingt durch einen langen Arbeitstag etwas nachgelassen.
Deshalb hier nochmal ein Auszug aus dem Original-Artikel (copy/paste):
'Dabei ist es vor allem wichtig, eine offene Haltung gegenüber verschiedenen Lebensformen zu zeigen und die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, zu reflektieren. Das Kinder- und Jugendparlament möchte sich zukünftig für die Sensibilisierung zum Thema „Geschlechterdiversität“ einsetzen...'
Zitat Ende.
Kinder (!) und Jugendliche sollen/wollen/müssen (nicht zutreffendes wie immer streichen!) sich also mit dem Thema "Geschlechterdiversität" auseinandersetzen.
So steht es im Beitrag geschrieben.
Nicht 'Wie Bitte?'
So Bitte!
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