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Mo, 08:00 Uhr
04.09.2023
nnz-Kandidatenbefragung

"Ich kandidiere, weil ich meine Heimatstadt liebe"

Die Nordhäuser Bürgerschaft hat am 10. September die Chance, die Karten im Rathaus neu zu mischen. Zur Oberbürgermeisterwahl stehen sechs Kandidaten zur Auswahl, die nnz hat sie um Rede und Antwort gebeten. Heute stellen wir die Antworten des Kandidaten der Alternative für Deutschland, Jörg Prophet, vor...

AfD-Kandidat und Unternehmer Jörg Prophet (Foto: privat) AfD-Kandidat und Unternehmer Jörg Prophet (Foto: privat)

Wenn Sie zum Oberbürgermeister gewählt werden, welche drei Aufgaben halten Sie für die wichtigste in Ihrer Legislaturperiode?

Jörg Prophet:
Der Leitsatz lautet für mich: Nordhausen mit seinen Ortsteilen muss das Oberzentrum im Thüringer Norden und im Südharz werden. Nordhausen muss mit seinem Potential national, europaweit und international auf allen erdenklichen Plattformen und Messen beworben werden.

Die Wirtschaft in der Region für gut bezahlte Arbeitsplätze stärken, bezahlbarer und sicherer Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten und alle Bedürfnisse, für alle Altersgruppen. Unser Südharz-Klinikum als Ankereinrichtung für die medizinische Versorgung in Nordhausen. Attraktivität heißt aber auch: Die öffentliche Ordnung und Sicherheit muss gestärkt und punktuell wiederhergestellt werden; Partnerschaft zwischen Ordnungsamt und Polizei mittels Bestreifung (Videoüberwachung kann nur das letzte Mittel sein). Die Menschen müssen wissen: Ich kann mich auch abends und nachts sicher auf die Straße trauen.

Immens wichtig sind bezahlbare Lebenshaltungs- und Energiekosten, stabile Steuern und Beiträge. Mit den städtischen Betrieben (wie z. B. SWG, EVN, Wasserverband, Stadtwerke) können wir darauf sehr stark und direkt Einfluss nehmen. Dies gilt auch für Nordhausens wichtige Rolle als Standort einiger Großunternehmen, vieler Mittelständler und kleiner Unternehmer. Die Belastungen für den Mittelstand sind aktuell enorm.

Das Geschaffene erhalten, es muss gepflegt und verbessert werden: Straßen, Wege, Plätze, Grünanalagen, Spielplätze, etc. Hier ist ein großer Aufholbedarf, Stichwort: Salza-Bad! Dort ist bei den jetzt beginnenden Haushaltsplanungen für das Jahr 2024 eindeutig ein Schwerpunkt zu legen.

Bürger fragen, Experten konsultieren, abwägen, dann entscheiden durch den Stadtrat: So würde ich Prozesse optimieren.

Die Stadt Nordhausen kämpft um den Status eines Oberzentrums. Wie möchten Sie dieses Ziel erreichen?

Die Voraussetzungen sind da: Das Südharz-Klinikum als „Level-1-Versorger“ der höchsten Versorgungsqualität, Bildungseinrichtungen von der Grundschule bis zur Hochschule. Nordhausen ist wichtiger Gerichts- und Behördenstandort, die Verkehrsanbindung ist über Straße und Schiene ideal, die Stadt ist der zentrale Wirtschaftsstandort und Bildungsstandort in Nordthüringen. Mein Ziel: Kräfte sammeln durch Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen sowie dem Landkreis und geschlossen und stark gegenüber der Landesregierung auftreten. Die Region Nordthüringen braucht das Oberzentrum und hat es von den Fakten und der Geschichte her auch: Nordhausen.

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Welchen Stellenwert nehmen in Ihren strategischen Planungen die Ortsteile ein?

Unsere Ortsteile sind Visitenkarten der Stadt Nordhausen. Der Weg in die Stadt führt fast immer über einen Stadt- oder Ortsteil. Die Gespräche in den zurückliegenden Wochen haben mir gezeigt: Die Ortsteile wollen stärker selbst über ihre Geschicke entscheiden, wollen stärkere finanzielle Autonomie und idealerweise einen eigenen Gemeindearbeiter. Auch hier gilt: Die Bürger wissen am besten, was wichtig ist. Deshalb werden der regelmäßige Austausch mit Ortsteilbürgermeistern und Ortsteilrat Pflichttermine für mich als Oberbürgermeister sein. Dazu gehören auch Ortsbefahrungen sowie Vorortterminen bei den Feuerwehren, den Sport- und Heimatvereinen. Sie tragen das dörfliche Leben.

Wie stellen Sie sich die Zukunft des Verkehrs in Nordhausen vor, dürfen z.B. Dieselfahrzeuge dann noch in die Stadt fahren?

Der Verkehrsfluss muss in der Stadt durch eine vorausschauende Verkehrsplanung und Abstimmung mit den übergeordneten Straßenbaulastträgern wieder deutlich verbessert werden. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor werden gegenüber anderen Fahrzeugen nicht benachteiligt. Der motorisierte Individualverkehr soll insbesondere für eine funktionierende Stadt-Umlandbeziehung gleichberechtigt neben dem ÖPNV und anderen Fortbewegungsmitteln gewährleistet werden.

Also Auto, Fußgänger, Radverkehr, Straßenbahn – in einem ausgewogenen Verhältnis. Zur Zeit ist ein Mobilitätskonzept in Erarbeitung. Das bisherige Ziel, die radikale Zurückdrängung des Autoverkehrs, geht an der Realität vorbei. Wir leben im ländlichen Raum (dies gilt insbesondere mit Blick auch auf die Ortsteile). Der Großteil der Menschen – der Mittelstand – braucht das Auto schlicht und einfach, um den Lebensalltag zu bewältigen und für den Broterwerb.

Was viele vergessen: Nordhausen kommt als Bahnknotenpunkt für Berufspendler in Nordthüringen eine zentrale Rolle zu. Die ständigen Zugausfälle und Ersatzverkehr sind eine enorme Belastung. Hier liegt die Entscheidung nicht im Rathaus. Hier kann aber immer wieder auf die Unzulänglichkeiten hingewiesen werden – mit entsprechendem Nachdruck und mit einer Stimme aus der Region heraus.

Beim Radverkehr brauchen wir ein klares Konzept. Es braucht Verständigung über mögliche Haupt- und Nebenrouten in der Innenstadt und die Anbindung an die Ortsteile. Es braucht aber auch die einfachen kleinen Dinge: Abgesenkte Bordsteine, geschützte Wege für Radfahrer, die klare Kennzeichnung der Radwege. Auch hier gilt: Regelmäßige Einbindung der Fachleute vor der Entscheidungsfindung, unter Anhörung von ADFC und ADAC.

Was für Ideen und Strategien schweben Ihnen vor, um den ÖPNV zwischen der Stadt Nordhausen als etwaiges Oberzentrum, dem Harz und anderen Teilen von Nordthüringen, wie etwa dem Eichsfeld, attraktiver zu machen?

Auch hier ist für mich klar – die Straßenbahn bleibt. Ihr kommt eine Schlüsselrolle zu in Sachen ökologisch sinnvoller Mobilität. Hier haben wir Potenzial für den fahrerlosen Verkehr von Bielen bis Harztor, vom Bahnhof bis zum Klinikum – eine Aufgabe für die Hochschule.

Hinsichtlich des Busverkehrs in die Ortsteile und der gegenseitigen Anbindung an die Nachbarkommunen wäre der Idealzustand eine gemeinsame Aufgabenträgerschaft in einem regionalen und dann überregionalen Kooperationsverbund. Der ÖPNV muss durch das Land und ggf. auch den Bund stärker als bisher unterstützt werden, dafür werde ich mich im Städte - und Gemeindebund einsetzen.

Welche konkreten Maßnahmen schlagen Sie vor, um den Einzelhandel und damit die Innenstadt Nordhausens zu retten? Was halten Sie von der Einrichtung einer innerstädtischen Kernzone?
Mehr „Luft“, Entlastung und Bewegungsfreiheit für die Einzelhändler ist dringend notwendig. Das Schlüsselwort heißt Entbürokratisierung und konkrete Unterstützung, wenn es z. B. um das Aufstellen von Tischen, Stühlen, Werbeträgern, Blumenkübeln geht. Soweit rechtlich möglich, sollte man auf diese Sondernutzungsgebühren ganz verzichten, das kann der Stadtrat entscheiden.

Eine weitere klare Forderung von mir: Macht es uns und den Kunden einfacher, lasst mehr Kurzzeitparken vor den Geschäften zu. Hier ist großer Klärungsbedarf vor allem mit Blick auf den Blasiikirchplatz, die Kranichstraße und die Engelsburg. Hier werde ich mich für den Erhalt und die Neuausweisung von Kurzzeitparkplätzen einsetzen. Die Bürgerhaus-Garage und die Garage der Rolandpassage am Freitagabend und am Wochenende sollen für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden.

Zurzeit werden das Einzelhandelskonzept und die Neugestaltung des Blasiikichplatzes (beides hängt zusammen) diskutiert. Ich halte dazu die bisherige Kommunikation für missglückt. Eine kurzfristige Verständigung aller Beteiligten ist nötig. Vollsortimenter sollten sich außerhalb des Stadtkerns ansiedeln, damit im Stadtinneren der Einzelhandel gestärkt wird.

Enorm wichtig für die Entscheidungsfindung ist die erneute Belebung eines Stadt- und Citymanagements. Damit hätte die Verwaltung einen gemeinsamen Adressaten und Partner für die Einzelhandelsvertretung.

Welche Angebote für Jugendliche im Stadtgebiet halten Sie für nötig?

Die beste Kinder- und Jugendarbeit für mich besteht im Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Deshalb sage ich ganz klar: Priorität hat für mich die personell-sachliche Absicherung des Unterrichts. Der Unterrichtsausfall ist dramatisch und die Klassen sind teilweise zu voll, schon jetzt zum Start des neuen Schuljahrs. Als Großvater, Kommunalpolitiker aber auch Arbeitgeber kann ich ein Lied davon singen. Als Träger der Grund- und Regelschulen kann die Stadt weiter an der räumlich-sachlichen Verbesserung der Schulen arbeiten und tut dies auch. Bei der Personalausstattung können wir keinen direkten Einfluss nehmen, da dies in der Verantwortung des Freistaates liegt. Was wir aber tun können, und da setze ich auf den Stadtrat und den Kreistag als politische Aufgabe: Geschlossen die politische Stimme erheben und ständig Druck ausüben, um so eine Verbesserung der Situation herbeizuführen.

Bei der außerschulischen Jugend- und Freizeitarbeit haben wir freie Träger als Partner. Als wichtig sehe ich zwei Dinge, die zu klären wären: 1. Es braucht neben dem Jugendclubhaus einen weiteren festen Jugendtreff im Stadtzentrum. 2. Da die Kinder und Jugendlichen in ihrem Treff- und Freizeitverhalten sehr mobil sind, würde ich mit den Trägern ausloten, inwieweit eine beweglichere Jugendarbeit und -betreuung möglich ist. Diese schließt eine Kontrolle der Jugendlichen im guten Sinne (Alkohol- und Drogenkonsum, Normen und Werte des Zusammenlebens) ausdrücklich ein. Aus dem Blick geraten scheint mir auch die Jugendarbeit im Süden der Stadt, auch hier wohnen viele Familien, deren Bedürfnisse oft zu wenig berücksichtigt sind.

Eine klare aber simple Botschaft habe ich aus den Ortsteilen mitgenommen: Gebt uns die Möglichkeit und helft uns, einfache Jugendräume zu schaffen. Die Jugendlichen sind übrigens bereit, dies in Eigenverantwortung zu tun. Mit den Vereinen und freiwilligen Feuerwehren stünde dabei eine unterstützende Struktur zur Verfügung. Ein sehr guter Weg, denn was man selbst schafft, das bewahrt man auch.

Es darf nicht vergessen werden, dass die Vereine der Stadt die besten Jugendarbeiter waren und sind. Es waren die vielen Sportvereine, die Jugendfeuerwehren, die in den dramatischen Jahren der Corona-Beschränkungen den Kindern Halt und Struktur gegeben haben. Ihnen wird nicht nur deshalb ab Beginn meiner Arbeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Wie sollen die Museen der Stadt künftig strukturiert werden, welche Ideen haben Sie, um die Museen interessanter zu gestalten?

Hier setze ich auf die Kompetenz der jeweiligen Leitungen. Überfällig ist ein Gesamtkonzept, das auch das IFA-Museum einschließt. Die Museen müssen sich weiter profilieren, noch deutlicher in die touristische Vermarktung unserer Region integriert werden und sollten sich an den Besucherzahlen messen lassen.

Wie wollen Sie die Parkanlagen in Nordhausen zukünftig attraktiver gestalten?

Hier ist Nordhausen z. B. mit Stadtpark, Promenade, Petersberg, Hohenrode, dem Gehege, dem Förstemannpark usw. bestens ausgestattet. Das Gehege und der Gehegeplatz müssen in die Kur, aber auch dies ist kein großes Problem. Ich persönlich würde dem Gehegeplatz als beliebten Veranstaltungsort einen größeren Raum geben. Viele Nordhäuser haben sicher noch die bekannten Sonntagskonzerte in Erinnerung. Mit dem „Parknick“ hat das Kulturamt übrigens eine super Idee gehabt, die Parks stärker ins Bewusstsein zu rücken. Hier gilt: Weiter so! Ansonsten würde ich allen privaten Initiativen – vor allem gastronomischen oder auf dem Gebiet der Freizeit – Tür und Tor für eine Mitnutzung der Parks geben.

Das vom Stadtrat in Auftrag gegebene Kiesseenentwicklungskonzept muss endlich fertiggestellt und umgesetzt werden. Eine Erweiterung bzw. Neuschaffung von einfachen, bezahlbaren Naherholungsangeboten für den Bürger muss und wird uns in absehbarer Zeit endlich gelingen.

Welche Maßnahmen schlagen Sie vor, um Nordhausen für junge Familien attraktiver zu machen und einen proaktiven Zuzug zu generieren?

Bezahlbarer Wohnraum – ob zur Miete oder im Eigentum – ist das A und O. Darauf habe ich schon eingangs hingewiesen. Die vorschulische Kinderbetreuung in Nordhausen ist beispielgebend für ganz Thüringen – und für eine Stadt wie Nordhausen optimal, in der Qualität und der Quantität. Gleiches gilt für die Ausstattung der Grund-, Regel- und weiterführenden Schulen – bis hin zur Hochschule. Damit müssen wir in der Standortwerbung punkten.

Der Zuschuss zum Essensgeld, um die Preise stabil zu halten, muss eine Selbstverständlichkeit sein und auch im Haushalt dargestellt werden.

Auch wenn es aktuell aus dem Blick geraten ist: Das Angebot an Arbeitsplätzen in Wohnortnähe wird wieder zunehmend auf die Agenda rücken und ist deshalb ein Kern der Familienpolitik. Deshalb stehe ich klar für eine achtsame Wirtschaftspolitik, insbesondere für die Bestandspflege unseres Mittelstands. Auch hier gilt: Wir erwarten den Durchbruch beim von der LEG beworbenen Industriegebiet. Hier bringe ich aus meiner internationalen Geschäftstätigkeit gute und brauchbare Erfahrungen und Kontakte mit. Ich werde mich für eine gesunde Stadt-Umland-Beziehung und eine gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis für die Strahlkraft unserer Region einsetzen.

Sollte es ein Straßensanierungsprogramm für die Stadt geben?

Kernthema. Wir brauchen die Prioritätenliste anhand einer Analyse. Ungeplante „Notfälle“ wie die Sperrung der Wallrothstraße darf es nicht mehr geben. Künftig möchte ich bei solch komplizierten und kostspieligen Sachlagen lokale Kompetenz nutzen, wie zum Beispiel Schachtbau Nordhausen oder IHU bieten.

Welche Ideen haben Sie, den August-Bebel-Platz zukünftig weiter zu entwickeln?
Für den wichtigen innerstädtischen August-Bebel-Platz würde ich von den Stadtplanern mehrere Gestaltungsvarianten erarbeiten lassen und in Abstimmung mit den Anwohnern, interessierten Bürgern und dem Stadtrat die für Nordhausen beste Variante herausarbeiten. Dabei sollen nur pragmatische und bezahlbare Planungen in Betracht gezogen werden und keine komplizierten Luftschlösser aufs Papier geschrieben bzw. gezeichnet werden. Wichtig ist für mich dabei, dass sich ausreichende Parkmöglichkeiten und Veranstaltungsflächen mit mehr Grün für die Anwohner nicht ausschließen. Ich persönlich würde den Platz mit einer Teilbegrünung und Teilsanierung der Oberfläche versehen.

Welches wird Ihre erste Amtshandlung als Oberbürgermeister sein?

Wenn ich am 9. Oktober ins Rathaus komme, werde ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mir begegnen, die Hand reichen. Dann setze ich mich in mein OB-Büro, trinke einen Kaffee und atme tief durch. Ich werde mit meiner Stellvertreterin, der Bürgermeisterin, ein erstes Gespräch führen und wir fangen einfach mit der Arbeit an.

Dann würde ich die Umorganisation des Bürgerservice anstoßen, damit man „keinen Termin mehr für einen Termin“ braucht. Außerdem sollten die Bürger dort immer einen Ansprechpartner für nicht immer verständliche, bürokratische Behördenvorgänge oder sonstige Lebensfragen haben. Der Bürgerservice muss die erste und verlässliche Adresse für die Probleme, Sorgen und Fragen der Menschen sein.

Insgesamt werde ich die Verwaltung wieder stärker für die Anliegen der Bürger und aller Vorhabenträger öffnen. Neben dem Bürgerservice, der Nordhausen-Information und dem Mängelmelder-Service sollen auch die jeweiligen Fachämter zugänglich und erreichbar sein. Und mit Stadt, das will ich an dieser Stelle deutlich sagen, meine ich immer die sogenannte Kernstadt und unsere 13 Ortsteile. Wir alle zusammen sind die Stadt Nordhausen.

Ich kandidiere, weil ich meine Heimatstadt liebe. Weil ich nicht nur meckern, sondern mich einmischen wollte. Weil sie sich ständig positiv verändern soll. Weil ich auch möchte, dass die Menschen dabei mitgenommen werden. Sie müssen erkennen, dass ihre Vorschläge, ihre Ideen über den Stadtrat umgesetzt werden können. Und ja, manchmal werden wir alle zusammen auch um Ziele und deren Umsetzung kämpfen müssen. Ich finde, das lohnt sich allemal. Und auf diesem Weg will ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, aber auch möglichst viele Bürger mitnehmen und alle dazu herzlich einladen.
Autor: red

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Kommentare
NDH-Kanne
04.09.2023, 08:33 Uhr
Heimatstadt liebe
Hallo Jörg,meine Stimme bekommst du auf jedenfalls von mir :-)
RESPEKT !
Hallogemeinde
04.09.2023, 08:40 Uhr
"Bezahlbarer Wohnraum"
Das ist ein gutes Stichwort und das Thema sollte sich Herr Prophet ganz oben auf seine Liste setzen! Gerade die Machenschaften der SWG, wohlgemerkt ein städtisches Unternehmen, wieder stark begrenzen und die SWG an ihre eigentliche Aufgabe erinnern und beschränken! Wenn in NDH Nord von der SWG Wohnungen mit 70qm und 950€ Warmmiete angeboten werden halte ich das schon fast für "Wucher". Weiters Thema zum bezahlbaren Wohnraum was ein Oberbürgermeister durchaus beeinflussen kann ist darauf zu achten welche Grundstücke von der SWg veräußert werden, vor allem an wen und welche Bauvorhaben dort geplant sind. Wenn in NDH Nord Grundstücke einem Investor nicht verkauft werden welcher nachweislich darauf bezahlbaren Wohnraum schaffen wollte und dann das Grundstück der SWG überlassen wurde welche daraufhin dieses weiter veräußert an einen Unternehmer der dort eine Reihenhausanlage baut zum Stückpreis von knapp 600 TSD Euro, dann frage ich mich schon wer das bezahlen kann in NDH??? Lassen Sie sich diesen Preis mal auf der Zunge zergehen. Sowas muss in Zukunft unbedingt unterbunden werden. Sowas kann der normale Bürger, Wähler und Steuerzahler nicht mehr verstehen oder nachvollziehen. Schon gar nicht wenn man es nachweislich besser hätte machen können. Aber das waren auch wieder nachweislich Machenschaften der SPD und das sollte sich der Wähler bedenken bei seiner nächsten Wahl!
Friedrich III.
04.09.2023, 09:01 Uhr
Sehr gut!
Das klingt mal nach einem soliden „Regierungsprogramm“ ohne Parteienklamauk. Beim Foto merkt man, dass hinter den Vorhaben eine gestandene und zugleich sympathische Persönlichkeit steht. So könnte ein echter Neustart aussehen.
Weiter so, Herr Prophet!!!
Mitternacht
04.09.2023, 09:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kommentarfunktion ist kein Chat
Audio
04.09.2023, 09:12 Uhr
Ich habe ja schon mehrfach meine Meinung geäußert,
dass die einzige Partei, die man im Hinblick auf die derzeitige Politik der Regierung wählen kann, die AfD ist. Ich möchte, wie viele Bürger, Frieden, soziale Sicherheit, Ruhe, Ordnung und etwas mehr Nationalgefühl haben - und das sind einige der Grundforderungen dieser Partei. Und wenn als OB-Kandidat auch noch ein bodenständiger, charakterfester und durchsetzungsfähiger Mann zur Verfügung steht, sollte man nicht lange überlegen und diesem Mann seine Stimme geben.
hb54
04.09.2023, 09:14 Uhr
Sorry
Wer einen Faschist als Chef widerspruchslos akzeptiert ist für mich nicht wählbar.
Herr Schröder
04.09.2023, 09:20 Uhr
Nein Danke!
Ohne eine klare Abgrenzung zu Höcke gibt es meine Stimme nicht! In einem anderen Interview hat er genau das abgelehnt, dann eben nicht, ...!
Übrigens muss sich auch ein AfD-OB an Recht und Gesetz halten und so wird Herr Prophet sehr schnell an die Grenzen des Machbaren stoßen. Die deutsche Bürokratie wird auch ihn stoppen.
Alex Gösel
04.09.2023, 09:40 Uhr
Ich kandidiere, weil ich meine Heimatstadt liebe
so Herr Prophet. Wo hat denn Herr Prophet sein Unternehmen? In Nordhausen mit Sicherheit nicht - soviel zur Heimatliebe!
nur_mal_so
04.09.2023, 09:53 Uhr
Ein AfD-Oberbürgermeister (der zudem aus seiner rechtsgerichteten Einstellung keinen Hehl macht)
- indem er zum Beispiel einem Empfang der "compact" Vorrang gibt vor Bürgerdialog, und die explizite Nähe zum Faschisten Höcke sucht - wird, selbst wenn er die allerbesten Absichten für Nordhausen hat, der Stadt und ihrem Ruf schaden.

In der kommenden Legislaturperiode wird gegenüber einem AfD-Bürgermeister von allen Seiten gemauert werden, und dringend benötigte Fachkräfte von außerhalb (in einem anderen Zusammenhang wurde da zB auf den Fachärztemangel am Südharzklinikum hingewiesen) werden sich sehr genau überlegen, ob sie sich nicht nur in die Provinz, sondern dann sogar noch in einer rechtsregierten Provinz niederlassen wollen. Wie die AfD zu weichen Standortfaktoren wie zB dem Theater steht ist ja ebenfalls bekannt, und das Denken über die multikulturelle Studentenschaft an unserer FH wurde letztens ebenfalls sehr gut demonstriert.
E20
04.09.2023, 10:13 Uhr
Ja bitte
Jörg Prophet ist der einzige Kandidat, der klare Ziele für Nordhausen benennt und nicht nur Geschwafel verbreitet.
Das Kreuz bei der Wahl am 10.09.2023 kann nur bei Ihm gesetzt werden.
Undine
04.09.2023, 10:18 Uhr
Ich glaube ihm jedes Wort.
Unsere Stadt hat endlich mal die Chance, Jahrzehntelanges Geklüngel und den ganzen Sumpf hinter sich zu lassen. Wenn wir die nicht nutzen, ist uns nicht mehr zu helfen.
Alex Gösel
04.09.2023, 10:21 Uhr
Noch etwas
An Megalomanie scheints ja Herrn P. nicht zu fehlen, oder? Allein seine Aussage im ersten Abschnitt (Zitat): "Der Leitsatz lautet für mich: Nordhausen mit seinen Ortsteilen muss das Oberzentrum im Thüringer Norden und im Südharz werden. Nordhausen muss mit seinem Potential national, europaweit und international auf allen erdenklichen Plattformen und Messen beworben werden." - Hier scheint Herr P. doch etwas zu spät zu kommen, oder? Was hat denn Nordhausen international zu bieten? Der Doppelkorn? Oder mit die nicht mehr vorhandenen Tabak-/Priem-Industrie? Oder doch lieber mit die ebenfalls nicht mehr vorhandene Schwermaschinenbau-Industrie? Achja, für die eine Industrie kommt er etwa einhundert Jahre zu spät, für die andere etwa fünfunddreißig Jahre zu spät. Warum und mit was sollte also Nordhausen "Oberzentrum" werden? Touristisch ist doch hier auch kaum was los, oder irre Ich mich hier? Die fünf Museen schafft man auch an einem Tag, da braucht es keine Übernachtung in Nordhausen, oder?

Für mich klingt das alles nach politischem Wahn, eher ein Fall für den Onkel Doktor oder so...
A-H-S
04.09.2023, 10:38 Uhr
Firmensitz
Zitat Herr Schröder: "Ohne eine klare Abgrenzung zu Höcke gibt es meine Stimme nicht! "
-> Als ob Sie jemals einen AfDler wählen würden... Wenn es nicht diese Begründung wäre, hätten Sie eine andere gefunden.

Zitat Frau Gösel: "Wo hat denn Herr Prophet sein Unternehmen?"
Ausweislich diverser Register und Auskunftsdateien in NORDHAUSEN. Vielleicht sollten Sie sich mit den Begrifflichkeiten Firmensitz und Niederlassung/Produktionsstandort auseinandersetzen und mit diesen Erkenntnissen eine Suchmaschine bedienen.
Man kann existierende Produktionsstandorte nicht einfach verlegen. Es gibt regelmässig historische Gründe für den Standort, Zulieferer in unmittelbarer Nähe, man hat jahrelang die Infrastruktur aufgebaut und nicht zuletzt arbeiten Menschen in diesen Produktionsstandorten. Und genau diese Menschen haben ihr Leben (Haus, Kinder, Schule, Eltern, Freunde) an diesen Orten und lassen sich nicht einfach verpflanzen, um Frau Gösel ein Argument zu nehmen. Davon abgesehen, sollte Ihnen die Diskussion um den Fachkräftemangel nicht entgangen sein. Wer solche Leute hat, wird diese nicht verkrätzen durch einen Umzug.

PS: Nein, man darf Höcke immer noch nicht einen Faschisten nennen. Nein, es gibt kein Gerichtsurteil, was derartiges erlaubt.
reiner3000
04.09.2023, 10:40 Uhr
Mir ist ein Parteiloser lieber
Schon allein die miese Intrige gegen den amtierenden OB hat mir gezeigt, dass er der Richtige ist.
Herr P. verspricht Dinge, über welche er keinen Einfluss hat. Egal - Hauptsache erst mal gewählt werden. :-)
HisMastersVoise
04.09.2023, 10:56 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Falsche Tatsachenbehauptung
Alex Gösel
04.09.2023, 11:10 Uhr
Genau darum geht es
mein werter Vorkommentator A-H-S: Er hat seinen Firmensitz/Produktionstandort/Niederlassung oder wie auch immer man das bezeichnen mag in Gehren im Ilm-Kreis, also etwa 120 km weit von Nordhausen weg. Er zahlt seine Gewerbesteuern also dort, stellt den Großteil seiner Arbeiter von dort ein, besitzt dort vermutlich auch Grund und Boden und bekommt oder bekam von Gehren oder dem Ilm-Kreis vermutlich auch Zuwendungen. Und so weiter, und so fort. Was hat das ganze als mit der Heimatliebe zu Nordhausen zu tun?

Übrigens: Herr P. hatte mit einem gewissen wackeren Frank K. eine Firma hier vor
Ort. Er verließ diese und somit sein "geliebtes" Nordhausen um in Gehren eine weitere Firma zu gründen. Noch Fragen?

Werter Reiner: Welcher der beiden (angeblichen) Parteilosen ist Ihnen denn lieber? Ich frage für einen Freund...
P.Burkhardt
04.09.2023, 11:38 Uhr
Ich finde es komisch,
dass ein Mann, dessen Partei und deren Anhänger den Klimawandel entweder leugnen oder die Verantwortung des Menschen für die klimatischen Veränderungen ablehnen, auf seiner disfunktionalen Firmenhomepage groß damit wirbt, 'klimaoptimierte Beschaffung" anzubieten.

Richtig ist, dass der Firmensitz laut Handelsregister (öffentlich einsehbar) in NDH ist.
Motte83
04.09.2023, 11:43 Uhr
Welche Heimatstadt
Welche Heimatstadt meint er denn, die er liebt? Er kommt aus Schwerin und sein Unternehmen produziert in Gehren. Nach Nordhausen ist er erst zugezogen, 1989 aus der DDR auf eigenen Antrag ausgebürgert und nach Heilbronn gezogen und erst 2000 wieder zurückgezogen. Mit "Heimatstadt" könnte er also mindestens auch Schwerin, Gehren und Heilbronn meinen.
Echter-Nordhaeuser
04.09.2023, 12:08 Uhr
Die Hand reichen.....
Zitat "Wenn ich am 9. Oktober ins Rathaus komme, werde ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mir begegnen, die Hand reichen."
Nur aufpassen das ihn keiner einen Blumenstrauß vor die Füße wirft wie Frau Hennig-Wellsow dem damaligen MP. :-))
A-H-S
04.09.2023, 12:11 Uhr
Kein Grund und Boden mehr in fremden Gefilden^^
Zitat Frau Gösel: "Er hat seinen Firmensitz/Produktionstandort/Niederlassung oder wie auch immer man das bezeichnen mag"
-> Was soll der Unfug? Nochmal: der Firmensitz ist Nordhausen. Setzen Sie sich mit den Begrifflichkeiten auseinander.

Zitat Frau Gösel: "Er zahlt seine Gewerbesteuern also dort, stellt den Großteil seiner Arbeiter von dort ein, besitzt dort vermutlich auch Grund und Boden."
-> Es gibt einen Schlüssel, nachdem die Gewerbesteuern bei Niederlassungen verteilt werden. Und klar, die Produktionsstandorte bekommen auch einen Anteil. Wir in Sondershausen haben z.B. Niederlassungen von Wago oder RZB hier. Was meinen Sie, regen sich die Bürger von Minden oder Bamberg auf, dass ein Teil der Gewerbesteuern in Sondershausen bleiben? Das ist eine wirklich sinnbefreite Diskussion.
Und ja, warum sollte man keinen Grund- und Boden in anderen Regionen besitzen? Ist das mittlerweile verboten oder anrüchig? Und macht das jemanden zu einem schlechteren Bürgermeister(kandidaten)?

Zitat Frau Gösel: " und bekommt oder bekam von Gehren oder dem Ilm-Kreis vermutlich auch Zuwendungen"
-> Was ist das für eine bizarre Nummer? "bekommt oder bekam VERMUTLICH auch ZUWENDUNGEN". Einfach mal den Schaum vom Mund wischen, das Brett vor dem Kopf entfernen und tief durchatmen. Sie setzen hier Dinge an die Luft, von denen Sie keine Ahnung haben und die einfach nur ausgedacht sind.

Zitat Frau Gösel: "um in Gehren eine weitere Firma zu gründen. "
-> Ich kann Ihnen sagen, wo sich KMU-Firmen ansiedeln/gründen: dort wo sie die besten Voraussetzungen vorfinden - ein Grundstück, Arbeitskräfte, Zulieferer, Kunden, Infrastruktur, usw. Diese Standortbedingungen für eine Firma haben genau nichts damit zu tun, wo ich mich privat zu Hause fühle, wo ich meinen Lebensmittelpunkt, meine Heimat sehe. Das wiederum drücke ich durch meine Wohnsitzwahl aus.
Ein Bürger
04.09.2023, 12:17 Uhr
Meine Stimme hat er.
Nordhausen hat einen Neuanfang verdient. Und für die AfD wird es Zeit, dass sie zeigt, dass sie nicht nur Oppopsition kann. Nicht nur in Nordhausen.
Marino50
04.09.2023, 12:54 Uhr
OB - Reiner 3000
Der noch jetzige OB ist PARTEILOS!!! Da hat sich nichts dran geändert. Ich hat damals auch meine Stimme bekommen. Was hat er uns gebracht.
Kritiker86
04.09.2023, 14:48 Uhr
Die...
Altparteien hatten genug Chancen es besser zu machen.... Noch lachen sie, und sind sich Siegessicher. Bin dann aber schon gespannt wenn denen die Kinnlade runterfällt, wenn der gewählt wird, der nicht gewählt werden darf.... Endlich ändert sich mal was...Putzig ist ja auch, das vor einigen Jahren niemand mit der Linken koallieren wollte, und jetzt sagen die das selbe über die Afd. Ist echt zum totlachen.
P.Burkhardt
04.09.2023, 15:41 Uhr
gerade fällt mir noch auf:
Also auf der Firmenhomepage von Herrn Prophet steht der Slogan:

""MADE IN EUROPE" - IHRE KLIMAOPTIMIERTE BESCHAFFUNG BEGINNT BEI UNS!"

Tiefer kann ich leider über die Homepage nicht einsteigen, da bei mir keinerlei Links auf der Seite funktionieren - selbst das Impressum geht nicht auf.

Also, da wirbt einer mit Europa und Klima... ist aber gleichzeitig in einer Partei, der das Klima eigentlich egal ist und die Europa (in seiner jetzigen Form) ablehnt. Und ganz viel PV liegt offenbar auch auf dem Dach - ordentlich gefördert, wie ich annehme...

Ist schon wirklich komisch... und macht den Herrn etwas unglaubwürdig.

Was die Heimatstadt angeht - ich denke man kann annehmen, dass er die Stadt tatsächlich als seine Heimat ansieht. Immerhin ist Prophet (mit Unterbrechung) seit 1969 in der Stadt.
BerndLuky
04.09.2023, 15:48 Uhr
der...
einzigste Bürgermeister, der meine Stimme wieder bekommen würde, wäre Klaus Zeh!
Nicht da er in der (geistesgestörten) CDU sitzt, sondern da er auch Menschen die nicht in das System passen oder es ablehnen gehör geschenkt hat, bis Menschen dazu gekommen sind, die einen auf Toleranz machen, aber im gleichen Atemzug geschriehen haben "Wir setzen uns nicht mit Nazis an einem Tisch" (Gedenkveranstaltung zur Bombadierung) und wie kleine Kinder dann den Raum verlassen haben und eine Schmutzkampagne über die Systempresse gestartet haben! (Kann man heute noch bei Google nachlesen)
Zeh war auch der einzigste bisher mir bekannte Bürgermeister, der sein Radel statt ein Auto benutzt hat und auch mal ein wenig durchgegriffen hat! Klar hat er auch Mist gebaut, wer hat das nicht! Aber er hat fast alles zum Wohle der Gemeinschaft gemacht!
Für mich ist er noch der wahre und einzigste Bürgermeister von Nordhausen, nur eben in der falschen Partei!
Hoffen wir mal, dass dieser Kandidat hier das gleiche macht wie Zeh!
zucker54
04.09.2023, 16:18 Uhr
Überschrift
Liebe nnz-Redaktion, dass Sie diesen Kandidaten auf dem Stuhl des OB sehen möchten, wissen wir ja nun alle. Es wäre aber schön, wenn man alle Kandidaten gleich behandeln würde. Warum diese Überschrift? Besser wäre in Anlehnung an die anderen Vorstellungen „Der Unternehmer“ gewesen. Was aber hier wieder geschieht ist unterschwellige Manipulation. Aber abgerechnet wird eh erst am 24.09.23. Beste Grüße
____________________________________________________________
Anm. d. Red.: Die jeweiligen Kandidaten werden von unterschiedlichen Redakteuren bearbeitet und es obliegt dem jeweiligen Redakteur die Überschrift zu wählen
harzwj
04.09.2023, 16:36 Uhr
Hallo Herr/ Frau Zucker...
Sie sollten ihr "Abrechnungsdatum zur Abrechnung" überprüfen.
W. Jörgens
Teja
04.09.2023, 18:09 Uhr
Heimatliebe
Jeder hat das Recht zu bestimmen was seine Heimat ist.
Wichtiger ist,das der neue Amtsträger alte parteipolitische Strukturen aufbricht.
Ein Beispiel ist die SWG.
Hier muß auf jeden Fall etwas passieren,die SWG ist nicht nur für zahlungskräftige Mieter,oder für Gäste deren Miete vom Steuerzahler erarbeitet werden da,sondern für jeden Nordhäuser Bürger.Da muß eine Revision erfolgen. Dies hätte ein OB als Stadtoberhaupt sicher in der Hand.
Aber auch da trifft er wieder auf Parteieninteressen,die es einzuschränken bzw.abzustellen gilt.
Ganz zu schweigen von den vielen anderen Problemen dieser Stadt.
Hut ab vor dem oder der ,der oder die sich dieser Sache stellt.
Für mich waren bis jetzt die Herren Schröder und Zeh die authentischsten Bürgermeister.
Junge21
04.09.2023, 18:12 Uhr
Die Überschrift
..gefällt mir sehr gut. Ich hatte schon aufgehört, diese Stadt weiter lieben zu wollen, wenn die Oberhäupter ihre Energie und Zeit darauf verschwenden, sich mit Gezänk und Intrigen gegenseitig zu bekämpfen, anstatt mal das zu tun, wofür sie von uns bezahlt werden. Ich hab es so satt! Von daher erhoffe ich mir, dass mit Herrn Prophet sachliche, zielführende,bürgernahe und stadtliebende Führung ins Rathaus einzieht!
katzenliebhaber
04.09.2023, 19:03 Uhr
Hut ab vor dieser Aufgabe
...... ich wünsche Herrn Prophet in diesem Spinnennetz alles Gute ! Ich hoffe er hat nicht mit all zu vielen Repressalien zu kämpfen!!!!! Für eine bestimmte Gruppe in den Kommentaren sollte die Kilo Watt Stunde Strom und der Liter Sprit an der Tankstelle 5 Euro kosten . Es gibt für Deutschland keine anderen Perspektive mehr. Ein Mensch , der sich so ein Amt auf bürdet hat doch eine Chance verdient . Das wissen doch Verbeamtete nicht , denn diese bezahlen die wenigsten Steuern in diesem Land .Aus der Erfahrung heraus greifen diese Spezies nur in den großen Topf der kleinen Steuerzahler. Diese Sorte kenn ich zugut . Gelber Urlaubsschein nach den Ferien. .... das sind die Fachkräfte an Schulen ,denen die Bildung der Kinder egal ist . Herr Prophet ist Ein Mensch aus der Wirtschaft mit AHNUNG,! Unser Stimme hat ER! Alles Gute Herr Prophet!!!!
P.Burkhardt
04.09.2023, 19:26 Uhr
äh, ich versteh es nicht
@Katzenliebhaber: "Für eine bestimmte Gruppe in den Kommentaren sollte die Kilo Watt Stunde Strom und der Liter Sprit an der Tankstelle 5 Euro kosten ."

Ja, Energie ist teuer - aber was bitte glauben Sie, kann ein OB daran ändern ? Geht es bei der OB-Wahl nicht in erster Linie darum, einen ehrlichen, geradlinigen und sich seiner Aufgaben bewussten Bürgermeister zu finden, der die Fallstricke der Regionalpolitik kennt und am Besten noch Verbündete in Land und Landkreis hat ? ...oder geht es darum, es "denen da oben" zu zeigen und jemanden zu wählen, der meiner Meinung nach, nur sehr begrenzt Ahnung von Regionalpolitik hat und auf jeden Fall Null Unterstützung von Land und Kreis erwarten darf ?

Entscheiden Sie selbst, was klug für die Stadt ist und was nicht !

Eben weil Gas und Kohlestrom so teuer ist, sollten wir mehr auf erneuerbare Energien setzen (und dazu gehören nicht nur solar und wind, sondern u.a. auch Erdwärme, Biogas und grünes H2) und damit dieses Land zukunftssicher und unabhängig machen....damit wir perspektivisch auf die teuren fossilen verzichten können.

und @Hallogemeinde, glauben Sie der OB legt die Immobilienpreise fest ? Glauben Sie, er kann die Baukosten und damit die Mieten beeinflussen, oder sich Baugebiete aus den Rippen schneiden ? Tatsächlich kann er auch nicht auf die Grunderwerbsteuer Einfluss nehmen... also was denken Sie kann ein OB tun, damit die Mieten sinken ?

Ich verliere hier langsam echt den Glauben an die menschliche Denkleistung...
Kobold2
04.09.2023, 19:29 Uhr
Sehr guter Satz
Zitat .....Jeder hat das Recht zu bestimmen was seine Heimat ist.
Gilt für jeden Menschen
Legt eure Hoffungen nicht so hoch, dann werden die Enttäuschungen nicht so hart
Potter
04.09.2023, 19:38 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
HisMastersVoise
04.09.2023, 19:51 Uhr
Spannend ?
Mir fehlt komplett die Phantasie, wie ein Anhänger einer höchst umstrittenen Partei mit knapp einem Viertel der Stimmen, zu welcher auch noch eine bekennender Nazi gehört, in Nordhausen für die Bürger und die Zukunft Frieden stiften will und kann. Und mir fehlt die Phantasie, wie ein Firmenchef als OB ohne Murren auf einmal die Weisungen des Stadtrates umsetzen will. Es muß doch klar sein, daß hier zutiefst gegensätzliche Meinungen auf einander treffen. Und mir fehlt die Phatasie, wie sich nun alle Menschen mit der Führung eines AFD-Mannes arrangieren sollten. Daher befürchte ich eher das Gegenteil von Versöhnung und Kooperation. Ich halte das Experiment, den ersten blauen Oberbürgermeister von Deutschland zu haben , für äußerst gefährlich. Es wäre in diesem Zusammenhang noch einmal extrem wichtig für alle Wählenden, sich das Programm der AFD genau durch zu lesen. Denn Versöhnung und Toleranz gehört nicht eben zu den Kernkompetenzen dieser Partei. Und solange der Herr Prophet sich als AFD-Mann präsentiert und nicht als Ob.Kandidat, ist er nicht wählbar.
Pitti_Offiziell
04.09.2023, 22:25 Uhr
Zeit für eine Wende in NDH!
.... und wenn es die Einwohner dieser Stadt diesmal wieder nicht auf die Kette kriegen, dann sind sie eben zu blöd dafürPUNKT!

Man kann sich jetzt entscheiden, für eine völlig verfilzte Politikerkaste, deren "Politik" völlig geisteskrank aus dem Ruder gelaufen ist, oder für einen tatsächlichen Neustart.

Und wenn ich an sachliche Politik denke, denke ich sicher NICHT an LinksGrün und an eine Schein Opposition!!!
Friedrich III.
04.09.2023, 23:04 Uhr
Versöhnung und Vertrauen in der Stadt
Der künftige OB wird neben klaren Visionen und einer Agenda, die Stadt organisatorisch nach vorne zu bringen, vor allem eines brauchen: Empathie, Einfühlungsvermögen und Kommunikation. So wie ich Prophet jetzt kennen gelernt habe, bringt er dies mit. Er wirkt nicht nur schneidig und hemdsärmelig, sondern ist auch ein Sympathieträger. Bekannte aus der Stadtverwaltung bestätigen mir, dass Prophet auch dort entsprechend auftritt. Verbindlich, freundlich und gewinnend. Dass dies so gar nicht zur öffentlich gezeichneten AfD-Monsterfratze passt, kann ich verstehen. Vielleicht sitzen hier einige Leute einem vorurteilsgetränkten Zerrbild auf.
Das Letzte, was diese Stadt jetzt braucht, wäre ein arroganter Misanthrop. Ein solcher ist Herr Prophet mit Sicherheit nicht.
P.Burkhardt
04.09.2023, 23:13 Uhr
woran denken Sie denn @Pitti ?
ist eigentlich auch egal, wir wollen das beste für unsere Stadt, ohne Streit und Zank mit dem Landratsamt, mit Sachverstand und Erfahrung. Welches dieser Kriterien erfüllt Herr Prophet ? Vollkommen egal, in welcher Partei er ist ?

Ich denke, manchem ist hier einfach nicht klar, worum es geht. Es geht nicht um die große Politik...um Migranten, Steuern oder Strompreise ! Alles das kann kein OB beeinflussen, vollkommen egal, welchem Lager er angehört. Hier geht es um unsere Stadt. Es geht um die Kleinigkeiten vor Ort, die nun mal davon abhängen, welche Fördermittel vom Land kommen, wie wohl sich alle (und damit meine ich auch die Studenten von Auswärts und die Migranten) in der Stadt fühlen - weil nur, wer sich wohl und willkommen fühlt auch bereit ist, etwas für die Gemeinschaft - also unsere Stadt - zu tun.

Wir brauchen jemanden, für den sein Job als OB an erster Stelle kommt, der für die Stadt lebt und brennt und dafür bereit ist, Kompromisse mit dem Landrat einzugehen (der ist nun mal da und ist, wie er ist) ...wir brauchen keinen Ideologen, wir brauchen niemanden, der nur verspricht und in meinen Augen ganz andere Interessen verfolgt, als eben das Wohl der Stadt. Wer könnte also besser geeignet sein, als eine Frau, die den ganzen Polit-Zirkus bereits kennt, den Landrat kennt, die Stadtverwaltung kennt, jung genug ist um ein paar Jahre durchzuhalten und auch dazu zu lernen....Das Hemd ist näher als die Hose. Wir müssen hier kein Statement pro AFD abliefern, weil wir vielleicht unzufrieden mit der Bundesregierung sind ! Hier geht es um unsere Stadt ! Also wählt, aber wählt weise !
Komiron
04.09.2023, 23:23 Uhr
Lieber ein Wolfsrudel im Wald,
als eine Rattus norvegicus im Rathaus.
Übrigens: den Kaffee zum zusammenphantasierten Amtsantritt, spendiere ich Ihnen, Herr Prophet, in Ihrer wohlfühl-Zone,
Nordhausen Bahnhofstraße.
Oder wie es Wähler, die tatsächlich Steuern zahlen liebevoll nennen, Nordhausen- Bahnhof Zoo....
Strandläufer
05.09.2023, 06:02 Uhr
Kandidatenvorstellungen
Also prinzipiell finde ich es gut und richtig die Kandidaten noch mal einzeln vorzustellen und ja, im Sinne der Einheitlichkeit wäre "Der Unternehmer" tatsächlich besser gewesen, aber sei es drum.

Worüber ich mich nur wundere ist die Lobhudelei auf Herrn Zeh. Ein älterer Herr, der in EF schon nicht viel gerissen hat und nach NDH zum Versorgungsposten geschoben wurde. Das war doch ein Possenspiel sondergleichen..als es windig wurde hat er die Biege gemacht. Hervorragend! Also diese Stadt hat schon einige Blindgänger überlebt, wollte ich nur sagen.

Frau Rinke hat tatsächlich nach der Wende viel erreicht, dass muss man hervorheben ob man sie mochte oder nicht.

Na gut, dann warten wir mal ab was "Der Direktor", "Der Amtsinhaber" und "Die Sportlerin" so zu erzählen haben.

Die Angst vor Herrn Prophet ist spürbar.
Nur die mobilisiert beide Seiten.
Im übrigen hiess es bei den Linken auch noch bis vor ein paar Jahren: mit denen regiert man nicht...also Freunde- alles nicht soooo schlimm.

Lasst sie sich doch mal beweisen - entweder entzaubern die sich selbst (vor der nächsten BTW hilfreich, sonst wirds blau), oder sie machen es vielleicht besser.

Fakt ist, Herr Prophet wird weder die Stadt zerstören noch die Menschen. Lasst mal die Kirche im Dorf.

Er hat Visionen und eine erkennbare Leidenschaft. Das muss man sachlich anerkennen.
Auch wenn mein Favorit ein anderer ist.

Auch das ist Demokratie liebe Freunde, dass muss sie aushalten.
Und solange die AFD nicht verboten ist, ist sie als Partei wählbar und ihre Kandidaten auch. - The End -
Pitti_Offiziell
05.09.2023, 11:29 Uhr
Woran ich denke...
.... ist vor allem,, dass diese unsägliche, völlig durchgeknallte Politik im Bund und Land ENDLICH gestoppt wird und da ist die Alternative für Deutschland halt tatsächlich die einzige Alternative gegenüber der neuen Einheitsfront!

Und den linksgrünen Forumstrollen sei auch mal gesagt, dass sie sich ihren idiologischen SCHWACHSINN, den sie hier ständig Gebetsmühlenartig wiederholen sparen können!

Aus Sch.....wird nämlich auch dann KEINE Schoklolade und ich hoffe, die Nordhäuser haben das auch mal gemerkt und wählen am Sonntag den Neuanfang!
DDR-Facharbeiter
05.09.2023, 12:38 Uhr
2 OB-Kandidaten kämpfen um Status Oberzentrum +Zuschüsse für von OB-Maulhelden vernac
Zwei OB-Kandidaten kämpfen um den Status 'Oberzentrum' und hoffentlich sprudelnde Finanz-Zuschüsse für unsere von OB-Maulhelden vernachlässigte Stadt. Herr Prophet will kämpfen , wenn er 1. gewählt wird und 2. Unterstützung von den regierenden Geldgebern bekommt. Die Kandidatin Alexandra Rieger hat bereits mit Erfolg gekämpft.:1. Sie ist demokratisch gewählte Bürgermeisterin und aussichtsreiche OB-Kandidatin 2.Hat sie bereits ein Netzwerk von gewählten Unterstützern in den Ortsteilen des Landkreises , bei Regierenden in der Landesregierung und sogar bei einem Staats-Minister in der Bundesregierung. OB-Kandidat Jörg Prophet hat kein Netzwerk von gewählten Unterstützern im Landkreis, in der Landesregierung und im Minister-Pool Berlins. Im nächsten Wahljahr wird kein ministerialer Postenkleber , der um Wiederwahl kämpft , einen erfolgreichen Afd-Oberbürgermeister auch nur" das Schwarze unter den Fingernägeln" gönnen. Nordhausen mit seinem Lager Dora-KZ-Geruch wird mal wieder leer ausgehen. Kandidat Jörg Prophet hat Nordhausens Vorzüge kurz und treffend beschrieben: Das Südharz-Klinikum als „Level-1-Versorger“ der höchsten Versorgungsqualität, Bildungseinrichtungen von der Grundschule bis zur Hochschule. Nordhausen ist wichtiger Gerichts- und Behördenstandort, die Verkehrsanbindung ist über Straße und Schiene ideal, die Stadt ist der zentrale Wirtschaftsstandort und Bildungsstandort in Nordthüringen." Zitat Jörg Prophet. Schade, dass Jörg Prophet ein europa-feindliches und nazi- freundliches Partei-Abzeichen trägt. Wer im Europäischen Ausland sein Geld verdiente, musste immer wieder Fragen abwehren, ob er ein Nazi sei. Keine zukunftssichere Firma wird sich in einer von einem AfD- Funktionär und Höcke-Parteigängern regierten "Nazi-Stadt " mit tonangebender Nazi-Ortsgruppe niederlassen.
diskobolos
05.09.2023, 12:41 Uhr
Rechenspiele
"Im übrigen hiess es bei den Linken auch noch bis vor ein paar Jahren: mit denen regiert man nicht."

Was heißt vor ein paar Jahren? Ist das nicht immer noch Beschlusslage des CDU-Bundesvorstandes? Wenn AFD und Linke zusammen z. B. in Thüringen mehr als 50 Prozent erhalten, kann die CDU keine Regierung mehr zusammenbekommen. Es wäre redlich (aber würde die CDU wohl zerreißen) sich gegebenenfalls vor der nächsten Landtagswahl für eine der beiden Parteien entscheiden.

Im Übrigen stimme ich Ihnen zu, Strandläufer. Egal, wer der nächste OB wird: Große Veränderungen, wie von einigen erhofft, von anderen befürchtet, wird es in NDH nicht geben.
Pitti_Offiziell
05.09.2023, 13:25 Uhr
Wenn Träume sterben.....
....Soso... Frau Rieger verfügt also über ein ausgezeichnetes Netzwerk?

Ich lache mich weg!

Frau Rieger verfügt nämlich bestenfalls über ein gut funktionierendes FILZwerk und viele Nordhäuser Bürger WISSEN das!

Zudem ist Frau Rieger Mitgliied einer STERBENDEN Partei, die bei den nächsten Wahlen Mühe haben wird, über die 5Prozent zu kommen (was sehr gut für Land und Leute wäre!)

Es ist schon sehr amüsant, wie die Chefidiologen des NNZ-Forums für Agitation und Propaganda versuchen, verzweifelt ein totes Pferd auf trab zu halten!

Da möchte ich doch so ganz nebenbei darauf hinweisen, dass auch ein Herr Prophet DEMOKRATISCH von den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt gewählt wäre, sollte er am Sonntag OB werden.

Es wird auch und gerade in NDH Zeit, "Eure Demokratie" zu beenden und sich wieder DER Demokratie zuzuwenden, denn "EURE Demokratie" besteht nur noch aus dem bestreben, die Posten und Pöstchen zu behalten und dazu ist "euch" so ziemlich jedes Mittel recht (siehe Aiwanger).

Wer sich mal die Umfrageergebnisse in Sachsen anschaut, wird feststellen, dass der Wind sich langsam dreht und das ist GUT so!!!

Chancen haben die Altparteien zur genüge gehabt, sie haben nichts daraus gemacht. Deshalb wird es Zeit für etwas neues!

Mit einem "weiter so" ist Nordhausen weder geholfen, noch wird es diese Stadt in irgendeiner Form voran bringen.

Wenn man die Perspektiven und Potenziale dieser Stadt nutzen möchte, braucht man auch den Mut, verkrustete Strukturen aufzubrechen!
Dazu haben die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt am Sonntag die Gelegenheit. Ich hoffe, sie nutzen sie!
Straßenfeger
06.09.2023, 08:14 Uhr
@burkhardt: Stadt hat DIREKTEN Einfluss auf Energiepreise, Wasser und Abwasser
Alles Nonsens, wenn hier geschrieben wird, daß die Stadt keinen Einfluss auf die Energiepreise, Wasser und Abwasser ....hat.

Sie (und damit auch ein OB) hat DIREKTEN Einfluss, weil das alles Betriebe (EVN usw) sind, wo die Stadt entweder Eigentümer ist oder die Mehrheit hat. Deshalb kann ein OB mit dem Stadtrat direkten Einfluss auf die Preisgestaltung nehmen.

Erst informieren, dann schreiben..
P.Burkhardt
06.09.2023, 09:11 Uhr
@Harzerroller: das ist ja interessant !
also macht die Stadt die Energiepreise ! cool ! Ich dachte immer Energie und Rohstoffe werden abgebaut/erzeugt, gehandelt, raffineriert, transportiert, besteuert und dann an den Endverbraucher verkauft... dass dann die Stadt sagen kann: "hey EVN verkaufe mal die kWh für 20ct !" ist mir echt neu, aber okay - vielleicht muss ich mich wirklich besser informieren...
Kobold2
06.09.2023, 10:23 Uhr
Erst informieren....
EVN und die anderen Unternehmen mit städtischer Beteiligung sind und bleiben Unternehmen und nicht ein Wunschverein, bei der sich der Endkunde die Preise aussuchen kann.
Die Marktregeln kann auch ein OB nicht ausser Kraft setzten.
Ich weiß auch nicht, warum man der AfD immer eine Volksnähe unterstellt , wo man doch nicht mal einen Mindestlohn akzeptieren? Von eben jenes Volk auch leben kann.
Mitternacht
06.09.2023, 12:58 Uhr
Da werden sich Stadtwerke und EVN aber freuen, wenn OB Prophet ankommt und sagt,
"So, ab sofort gebt ihr die Energiepreise an die Nordhäuser Verbraucher zum Einkaufspreis ab und erwirtschaftet gefälligst keine Gewinne mehr!"
Und die Unternehmen schauen sich an, schauen dann den OB an und fragen, "und wovon bezahlen wir ab sofort unsere Mitarbeiter?"
Das ist dann die Stelle, wo der OB sich den Kopf kratzt und sagt: "Noch eine bessere Idee - meine Wähler erhoffen sich ja von mir, dass ich die Preise sogar noch mehr senke: wisst ihr was, wir geben Strom und Heizung sogar billiger ab, als wir sie einkaufen. Die Differenz bezahle ich aus eigener Tasche, der Auftrag meiner Wähler ist mir heilig!"

Manche haben Vorstellungen......
Pitti_Offiziell
06.09.2023, 13:39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
RWE
08.09.2023, 14:09 Uhr
einfach mal folgende Google suche tätigen
Amtiert in Nordhausen bald Deutschlands erster AfD-Oberbürgermeister ?

Text und Video sind sehr aufschlußreich... Gibt es ein Tezept gegen rechts?

Es kommen nur Frau Rieger und Herr Meyer zu Wort... Bessere Wahlkampfhilfe für Herrn Prophet gibt es nicht...
Mondscheinhexe
09.09.2023, 04:55 Uhr
von mir bekommen Sie eine Stimme
Sicher werden Sie nicht Alles umsetzenn können aber es klingt nach einen soliden Plan
Sporti_Schmidt
09.09.2023, 08:47 Uhr
Nachtigall ick hör dir trapsen
„Künftig möchte ich… lokale Kompetenz nutzen, wie zum Beispiel Schachtbau Nordhausen oder IHU ...“ Wieso erwähnt er hier explizit zwei Firmen von denen sein Unternehmen Aufträge erhalten könnte? Will er etwa gesetzliche Ausschreibungsverfahren umgehen um sich ein Vorteil zu verschaffen? Aber Nein, AFD-Leute handeln doch nur fürs Volk und nicht für sich selbst. *Hust
BerndLuky
09.09.2023, 13:29 Uhr
Dank...
der schönen Hetze und den Lügen gegen die AFD, werden "Wir" diese nun wirklich Unsere Stimme schenken!
Die Hetze erinnert micht irgendwie an die Hetze gegen die NPD damals, nur dass man diesmal zum Glück daneben geschossen hat und es wieder doppelt an die LinksGrüne SPD CDU FDP zurück kommt!
Über "14" Stimmen (aus der engeren Verwandtschaft + 2 1x von Mir und 1x von meiner Frau) für die AFD sind somit nun sicher!
Und das nur Dank der plumpen Hetze gegen die AFD von den LinksGrünen Bunten Ihr habt eine Schuld zu tragen Spinnern!
Wir sehen Uns morgen an der Wahlurne!
Kobold2
09.09.2023, 14:30 Uhr
Ja klar
Die anderen sind Schuld, das man so wählen muß.....
finde den Fehler...
Bei der Definition von von Hetze und Lügen hats schon massive Wahrnehmungs probleme.
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