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Di, 10:43 Uhr
03.03.2026
Zeitgeschichte:

Mehr als Raketen gebaut

Helmut Gröttrup war ein führender Raketenwissenschaftler in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde und maßgeblich an der Raketensteuerung beteiligt. Gunther Hebestreit erinnert an sein Wirken, auch in Bleicherode...

Helmut und Irmgard Gröttrup in Bleicherode (Foto: Autor) Helmut und Irmgard Gröttrup in Bleicherode (Foto: Autor)
Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg, am 6. September 1945, wurde Göttrup (12.02.1916 bis 04.07.1981) von den Sowjets nach Bleicherode angeworben, um als deutscher Leiter des Instituts „Rabe“ die Rekonstruktion der deutschen V2-Rakete zu organisieren.

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Nach der Rückkehr aus der sowjetischen Zwangsverpflichtung (Insel Grodomlija im Seeliger See), am 22. November 1953, ging er in die BRD. Dort war er schließlich an der Entwicklung elektronischer Systeme für die Logistiksteuerung, Betriebsdatenerfassung und Identifikationssysteme beteiligt und erfand das maßgebliche Grundprinzip der Chipkarte. Er gilt mit seiner einzigartigen Karriereleistung somit als Raketen-, Raumfahrt- und Computerpionier.

Ursula („Ulli“) Gröttrup, die Tochter Helmut Gröttrups während der Festveranstaltung zum 100. Geburtstag im Deutschen Museum in München mit Autor Gunther Hebestreit.. (Foto: privat) Ursula („Ulli“) Gröttrup, die Tochter Helmut Gröttrups während der Festveranstaltung zum 100. Geburtstag im Deutschen Museum in München mit Autor Gunther Hebestreit.. (Foto: privat)
Dieses Technik-Genie wäre am 12. Februar 2026 nunmehr 110 Jahre alt geworden. Ich verneige mich vor seinem Lebenswerk.
Gunther Hebestreit
Autor: psg

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Kommentare
Warren
03.03.2026, 13:36 Uhr
Eine interessante Geschichte
die auf die Leistung abseits der verehrten US Entwicklungen hinweist
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