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Di, 14:08 Uhr
03.03.2026
Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Partnern

Neue Kooperation für Hochschule

Die Hochschule Nordhausen (HSN) hat am 27. Februar 2026 zwei Kooperationsverträge unterzeichnet: mit der Actanol Energie GmbH aus Kempten sowie mit Dr.-Ing. Christian Borowski (Borowski – Büro für Umwelt und Energie) aus Nordhausen...

Unterzeichnung der Kooperationsverträge am 27. Februar 2026 an der Hochschule Nordhausen (Foto: Tina Bergknapp) Unterzeichnung der Kooperationsverträge am 27. Februar 2026 an der Hochschule Nordhausen (Foto: Tina Bergknapp)
Mit den Vereinbarungen intensiviert die Hochschule ihre Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Partnern aus Wirtschaft und Ingenieurpraxis in Forschung, Lehre und praxisorientierter Ausbildung.

Die Kooperation mit der Actanol Energie GmbH dient insbesondere der Durchführung des praxisorientierten Studiums an der Hochschule Nordhausen. Ziel ist es, Studierende eng in betriebliche Abläufe einzubinden und ihnen vertiefende praktische Kenntnisse zu vermitteln. Darüber hinaus sind gemeinsame Forschungsprojekte, die Bearbeitung von Forschungsanträgen sowie die Bereitstellung von Themen für Bachelor- und Masterarbeiten vorgesehen.
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Actanol plant die Eröffnung einer Zweigstelle in Nordhausen. Neben der Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung beabsichtigt das Unternehmen, perspektivisch auch Studierende des Studiengangs Umwelt-Engineering einzustellen und damit aktiv zur Fachkräftesicherung in der Region beizutragen.

„Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ist ein zentrales Element unseres Studienmodells“, betonte Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Hochschule Nordhausen. „Mit Actanol gewinnen wir einen innovativen Partner, der unsere Studierenden frühzeitig in anspruchsvolle Projekte einbindet und gleichzeitig Impulse für gemeinsame Forschungsaktivitäten setzt.“

Tobias Neuber, Geschäftsführer der Actanol Energie GmbH, erklärte: „Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Nordhausen ist für uns ein strategischer Schritt. Wir möchten innovative Forschungsthemen gemeinsam vorantreiben und gleichzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte frühzeitig einbinden. Der Standort Nordhausen bietet dafür hervorragende Voraussetzungen.“

Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Themen der Materialaufbereitung und nachhaltigen Ressourcennutzung. Auch gemeinsame Forschungsanträge sind vorgesehen.

Mit Dr.-Ing. Christian Borowski vertieft die Hochschule Nordhausen zudem ihre Zusammenarbeit mit einem Experten im Bereich Umwelt- und Energietechnik. Die Kooperationsvereinbarung sieht eine langfristige Zusammenarbeit in Forschung und Lehre vor.

Geplant sind unter anderem gemeinsame Bearbeitung von Forschungsanträgen, die Bereitstellung von Themen für Bachelor- und Masterarbeiten, die Durchführung von Praktika und Abschlussarbeiten sowie gemeinsame Fachveranstaltungen, Workshops und Veröffentlichungen

Thematische Schwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen strategische und kritische Rohstoffe, Stoffstromanalysen, Recycling- und Separationsverfahren, Rückgewinnung von Rohstoffen, Pyrolyse, Pflanzenkohle, Dekarbonisierung sowie technische Bewertung und Optimierung von Anlagen.

Dr.-Ing. Christian Borowski erklärte: „Die Energie- und Rohstoffwende verlangt tragfähige, wissenschaftlich fundierte Lösungen. Durch die Kooperation mit der Hochschule Nordhausen können wir Forschungsergebnisse schneller in die Praxis überführen und gleichzeitig Studierende aktiv in Zukunftsthemen einbinden.“

Beide Kooperationen sind in die laufenden Forschungsaktivitäten des ThIWert (Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe) eingebunden. Als Kontaktgeber für die Kooperationen fungierte Andreas Glimm vom ThIWert. In Vertretung für Andreas Glimm sowie zur Repräsentation des ThIWert und des Transferwerks nahm Vinod Banoth an der Unterzeichnung teil.

Die Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, gemeinsame Projekte vorzubereiten und umzusetzen, Netzwerke zwischen Hochschule, Wirtschaft und Industrie auszubauen sowie den Technologietransfer systematisch zu stärken.
Autor: ssc

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