Do, 14:15 Uhr
16.04.2026
Aus dem Stadtrat
Bürgerliste will Entscheidung zu Seelano
Im Vorfeld der Stadtratssitzung am Mittwoch kommender Woche stellt die Bürgerliste Südharz (BLS) klar: Bei der Entscheidung über die Zukunft des Gebiets Seelano am Sundhäuser See müssen die Interessen der Bürger im Mittelpunkt stehen...
Aus Sicht der BLS sei deutlich erkennbar, dass eine Umwidmung von Ferienhäusern in reguläre Wohnhäuser von vielen Nordhäusern nicht gewollt sei.
Die Bürgerliste habe daher einen Antrag eingebracht, der sicherstellen soll, dass der sogenannte "Bauturbo" nicht für Seelano zweckentfremdet wird und das Gebiet weiterhin dem Tourismus und der Naherholung vorbehalten bleibt.
Für uns steht der Bürgerwille an erster Stelle, erklärt der Fraktionsvorsitzende der BLS, Marko Rossmann. Die Nordhäuser wollen die Kiesseen, und dazu gehört auch der Sundhäuser See mit Seelano, als Raum für Erholung, Freizeit und Tourismus erhalten.
Nach Auffassung der BLS drohe dieser Bürgerwille jedoch im Stadtrat missachtet zu werden. Insbesondere die CDU wird von der Bürgerliste scharf kritisiert. Was wir derzeit erleben, ist keine Politik im Interesse der Bürger, sondern einseitige Lobbyarbeit, so Rossmann. Gerade die CDU scheint sich vom Bürgerwillen vollständig entfernt zu haben und betreibt stattdessen Politik zugunsten einzelner."
Auch aus wirtschaftlicher Sicht hält die Bürgerliste die Umwidmung für einen schwerwiegenden Fehler. Ferienhäuser leisten einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wirtschaftsförderung, indem sie Tourismus stärken, Kaufkraft in die Region bringen und Einnahmen für die Stadt generieren. Eine Umwandlung in Wohnhäuser würde diese Effekte pulverisieren. Gleichzeitig würde zusätzlicher Wohnraum am See den bereits bestehenden Leerstand in der Stadt weiter verschärfen. Die SWG und die WBG haben im Stadtentwicklungsausschuss bereits dargelegt, dass infolge der demografischen Entwicklung künftig mit einem zunehmenden Leerstand zu rechnen sei.
Wenn wir zusätzlichen Wohnraum an den See verlagern, ziehen Menschen aus der Stadt dorthin um und der Leerstand in unseren Wohnquartieren nimmt weiter zu, erklärt Rossmann. Das ist städtebaulicher und wirtschaftlicher Unsinn. Vor diesem Hintergrund kündigt die Bürgerliste Südharz konkrete Konsequenzen an, sollte ihr Antrag im Stadtrat keine Mehrheit finden: Wenn der Stadtrat den Bürgerwillen ignoriert, werden wir dafür plädieren, die Bürger selbst entscheiden zu lassen, erklärt Rossmann. Die Bürgerliste wird in diesem Fall zeitnah ein Ratsreferendum beantragen, um einen Bürgerentscheid zu dieser Frage durchführen zu lassen.
Damit wolle man sicherstellen, dass die grundlegende Entscheidung über die Zukunft von Seelano nicht an den Menschen vorbei getroffen werden. Es geht hier um eine richtungsweisende Frage für unsere Stadt. Darüber sollen die Bürger dieser Stadt selbst entscheiden, so Rossmann abschließend. Wir stehen dafür, dass ihre Stimme gehört wird.
Die Fraktion der Bürgerliste Südharz
im Stadtrat von Nordhausen
Autor: redAus Sicht der BLS sei deutlich erkennbar, dass eine Umwidmung von Ferienhäusern in reguläre Wohnhäuser von vielen Nordhäusern nicht gewollt sei.
Die Bürgerliste habe daher einen Antrag eingebracht, der sicherstellen soll, dass der sogenannte "Bauturbo" nicht für Seelano zweckentfremdet wird und das Gebiet weiterhin dem Tourismus und der Naherholung vorbehalten bleibt.
Für uns steht der Bürgerwille an erster Stelle, erklärt der Fraktionsvorsitzende der BLS, Marko Rossmann. Die Nordhäuser wollen die Kiesseen, und dazu gehört auch der Sundhäuser See mit Seelano, als Raum für Erholung, Freizeit und Tourismus erhalten.
Nach Auffassung der BLS drohe dieser Bürgerwille jedoch im Stadtrat missachtet zu werden. Insbesondere die CDU wird von der Bürgerliste scharf kritisiert. Was wir derzeit erleben, ist keine Politik im Interesse der Bürger, sondern einseitige Lobbyarbeit, so Rossmann. Gerade die CDU scheint sich vom Bürgerwillen vollständig entfernt zu haben und betreibt stattdessen Politik zugunsten einzelner."
Auch aus wirtschaftlicher Sicht hält die Bürgerliste die Umwidmung für einen schwerwiegenden Fehler. Ferienhäuser leisten einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wirtschaftsförderung, indem sie Tourismus stärken, Kaufkraft in die Region bringen und Einnahmen für die Stadt generieren. Eine Umwandlung in Wohnhäuser würde diese Effekte pulverisieren. Gleichzeitig würde zusätzlicher Wohnraum am See den bereits bestehenden Leerstand in der Stadt weiter verschärfen. Die SWG und die WBG haben im Stadtentwicklungsausschuss bereits dargelegt, dass infolge der demografischen Entwicklung künftig mit einem zunehmenden Leerstand zu rechnen sei.
Wenn wir zusätzlichen Wohnraum an den See verlagern, ziehen Menschen aus der Stadt dorthin um und der Leerstand in unseren Wohnquartieren nimmt weiter zu, erklärt Rossmann. Das ist städtebaulicher und wirtschaftlicher Unsinn. Vor diesem Hintergrund kündigt die Bürgerliste Südharz konkrete Konsequenzen an, sollte ihr Antrag im Stadtrat keine Mehrheit finden: Wenn der Stadtrat den Bürgerwillen ignoriert, werden wir dafür plädieren, die Bürger selbst entscheiden zu lassen, erklärt Rossmann. Die Bürgerliste wird in diesem Fall zeitnah ein Ratsreferendum beantragen, um einen Bürgerentscheid zu dieser Frage durchführen zu lassen.
Damit wolle man sicherstellen, dass die grundlegende Entscheidung über die Zukunft von Seelano nicht an den Menschen vorbei getroffen werden. Es geht hier um eine richtungsweisende Frage für unsere Stadt. Darüber sollen die Bürger dieser Stadt selbst entscheiden, so Rossmann abschließend. Wir stehen dafür, dass ihre Stimme gehört wird.
Die Fraktion der Bürgerliste Südharz
im Stadtrat von Nordhausen



