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24.04.2026
Schmalspurbahn im Harz

HSB startet Kundenumfrage

Die Harzer Schmalspurbahnen starten eine große Kundenbefragung, um ihr 140 Kilometer langes Streckennetz im Harz zukunftsfähig zu gestalten. Wann die Ergebnisse vorliegen sollen...

Mit einer Länge von ca. 40 Metern ist das Viadukt bei Ilfeld das längste Brückenbauwerk der HSB. Noch bis zum 31. August ist es sanierungsbedingt für den Zugverkehr gesperrt. (Foto: HSB/Dirk Bahnsen) Mit einer Länge von ca. 40 Metern ist das Viadukt bei Ilfeld das längste Brückenbauwerk der HSB. Noch bis zum 31. August ist es sanierungsbedingt für den Zugverkehr gesperrt. (Foto: HSB/Dirk Bahnsen)
Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), Betreiberin des 140,4 Kilometer langen und sowohl historisch als auch touristisch bedeutenden Schmalspurstreckennetzes im Harz, richtet ihren Blick konsequent in die Zukunft: Mit einer umfangreichen Kundenbefragung möchte das Unternehmen die Wünsche und Bedürfnisse seiner Fahrgäste noch besser verstehen und gezielt in die Angebotsplanung einfließen lassen, teilt Unternehmenssprecher Dirk Bahnsen mit.
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Mit der von der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) finanziell unterstützten Durchführung der Untersuchung wurde die exeo Strategic Consulting AG aus Bonn beauftragt. Ziel ist es, fundierte Erkenntnisse über die Erwartungen und Präferenzen der Reisenden in verschiedenen Bereichen zu gewinnen und darauf aufbauend das Angebot der HSB weiter zu optimieren. Die Datenerhebung erfolgt in drei zeitlichen Abschnitten von April bis Juli. Dabei setzt die HSB auf eine Kombination aus digitalen und persönlichen Befragungsformaten: Interessierte können online über die Unternehmenswebsite www.hsb-wr.de sowie über die Social-Media-Kanäle der HSB teilnehmen. Ergänzend werden Fahrgäste direkt in den Zügen auf allen Strecken persönlich befragt.

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen zentrale Fragestellungen zur zukünftigen strategischen Ausrichtung der HSB. Analysiert werden unter anderem die Präferenzen und Zahlungsbereitschaften der Kunden in Bezug auf verschiedene Angebotsmerkmale.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den unterschiedlichen Traktionsarten – von der klassischen Dampflok über Triebwagen und Dieselloks bis hin zu modernen Triebzügen. Aber auch die Wahrnehmung unterschiedlicher Preisgestaltungen wird untersucht. In diesem Zusammenhang spielt das Deutschlandticket eine wichtige Rolle. Es ermöglicht derzeit die kosten- und zuschlagsfreie Nutzung aller fahrplanmäßigen Züge auf dem gesamten Streckennetz mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Drei Annen Hohne und dem Brocken. Seit der Einführung des Deutschlandtickets haben sich Veränderungen im Nutzungsverhalten der Fahrgäste gezeigt, die im Rahmen der Studie genauer betrachtet werden.

Methodisch setzt die Studie auf eine sogenannte Conjoint-Analyse, mit deren Hilfe belastbare und praxisnahe Erkenntnisse gewonnen werden sollen. Die Ergebnisse dienen der HSB als wichtige Grundlage für zukünftige Entscheidungen in der Angebots- und Preisentwicklung.

Über die Fahrgäste hinaus werden auch weitere Anspruchsgruppen einbezogen: So sollen insbesondere im Themenfeld „Traktionsarten“ auch Tourismuseinrichtungen, Hotels sowie Geschäftspartner aus einem größeren regionalen Umfeld befragt werden. Ziel ist es, ein möglichst umfassendes Bild der unterschiedlichen Interessen und Erwartungen zu erhalten.

Die HSB rechnet noch vor Ende des kommenden Sommers mit den Ergebnissen der Untersuchung. Das Unternehmen unterstreicht damit seinen Anspruch, Tradition und Innovation miteinander zu verbinden und das Reiseerlebnis im Harz nachhaltig weiterzuentwickeln.

Autor: red

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