So, 10:42 Uhr
03.05.2026
Lesung in der Stadtbibliothek
Verschwundene Verlage – auch in Nordhausen
Am Donnerstag kommender Woche ist der Verleger und Autor Christoph Links in der Stadtbibliothek zu Gast. Gerade ist sein neues Buch über Verschwundene Verlage während der Zeit der DDR erschienen. Auch in Nordhausen gab es zum Ende des Krieges 1945 einige bekannte und erfolgreiche Verlage. Der bekannteste war der Verlag Killinger Krause, ein großer Fachbuchverlag...
Sehr erfolgreich war das große Kochbuch, das in vielen Haushalten zu finden war. Aber auch Fachbücher für die unterschiedlichsten Ausbildungszweige wurden bei Killinger Krause verlegt. Der Verlag wurde 1870 von Heinrich Killinger in Stuttgart gegründet und 1906 von Friedrich Krause in Nordhause übernommen und zu einem der erfolgreichsten Fachbuchverlage entwickelt.
Zum Ende der DDR gab es in Ostdeutschland nur noch 78 zugelassene Verlage. In jahrelanger Recherche gelang es Links, Dokumente zu allen 150 in der Zeit der DDR verschwundenen Verlage zu finden und deren Firmengeschichte zu rekonstruieren.
Warum verschwanden der Baedeker-Reiseführerverlag oder die Büchergilde Gutenberg. Auch die Verlage in Nordhausen hat es betroffen. Es steht die Frage, mit welchen Mitteln und Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtschaft agierte. Christoph Links war nach der politischen Wende erfolgreich als Verleger tätig. In seinem Verlag erschienen nach 1990 Standardwerke zur Geschichte der DDR.
Auch im Vorstand des Börsenvereins und als Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland hat er entscheidend mitgewirkt. Kaum eine Branche verändert sich in unserer Zeit so stark wie die der Verlage.In der Stadtbibliothek stellt Christoph Links sein Buch über die verschwundenen Verlage vor und wird im Gespräch mit Pfarrer i.R. Bodo Seidel vom Förderverein der Stadtbibliothek die Veränderungen im Verlagswesen beleuchten. Die Veranstaltung findet am 07. Mai, um 19:00 Uhr im Lesesaal der Stadtbibliothek statt. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
Autor: redSehr erfolgreich war das große Kochbuch, das in vielen Haushalten zu finden war. Aber auch Fachbücher für die unterschiedlichsten Ausbildungszweige wurden bei Killinger Krause verlegt. Der Verlag wurde 1870 von Heinrich Killinger in Stuttgart gegründet und 1906 von Friedrich Krause in Nordhause übernommen und zu einem der erfolgreichsten Fachbuchverlage entwickelt.
Zum Ende der DDR gab es in Ostdeutschland nur noch 78 zugelassene Verlage. In jahrelanger Recherche gelang es Links, Dokumente zu allen 150 in der Zeit der DDR verschwundenen Verlage zu finden und deren Firmengeschichte zu rekonstruieren.
Warum verschwanden der Baedeker-Reiseführerverlag oder die Büchergilde Gutenberg. Auch die Verlage in Nordhausen hat es betroffen. Es steht die Frage, mit welchen Mitteln und Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtschaft agierte. Christoph Links war nach der politischen Wende erfolgreich als Verleger tätig. In seinem Verlag erschienen nach 1990 Standardwerke zur Geschichte der DDR.
Auch im Vorstand des Börsenvereins und als Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland hat er entscheidend mitgewirkt. Kaum eine Branche verändert sich in unserer Zeit so stark wie die der Verlage.In der Stadtbibliothek stellt Christoph Links sein Buch über die verschwundenen Verlage vor und wird im Gespräch mit Pfarrer i.R. Bodo Seidel vom Förderverein der Stadtbibliothek die Veränderungen im Verlagswesen beleuchten. Die Veranstaltung findet am 07. Mai, um 19:00 Uhr im Lesesaal der Stadtbibliothek statt. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

