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Mi, 16:08 Uhr
13.05.2026
Aus dem Kreistag

Erhöhung der Hortgebühren wird zurückgenommen

Am Dienstag beschloss der Nordhäuser Kreistag auf Antrag der Fraktion Die Linke die Hortgebühren nicht zu erhöhen und wieder auf den Stand vor den Mai-Beschluss 2025 zurückzuschrauben. Die Linke verbindet damit auch die Glaubwürdigkeit der Politik...

"Wir haben den Antrag gestellt, weil für uns klar ist: Wir stehen zu unserem Wort", erklärt Heike Umbach, Mitglied der Fraktion der Nordhäuser Linken. "Wir haben den Bürgerinnen und Bürgern versprochen, dass wir, sollte das Land Thüringen die Hortgebühren nicht übernehmen, die Erhöhung rückgängig machen. Deswegen haben wir im März-Kreistag bereits den Aufhebungsbeschluss erfolgreich eingebracht", so Umbach weiter.

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"Dass der Landrat nun, anstatt sich an die Absprache zu halten, die Erhöhung wieder zurückzudrehen, eine erneute Erhöhung in den Kreistag eingebracht hat, hat uns schon stark verwundert. Wie die Menschen so Vertrauen in Politik gewinnen sollen, ist uns schleierhaft", ergänzt Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken.

"Wir haben vor einem Jahr bereits davor gewarnt, dass das Land die Gebühren nicht übernehmen wird. Dass man da nicht auf uns hören wollte, ist die eine Sache. Aber jetzt noch einmal zu versuchen, trotzdem eine Erhöhung durchzudrücken, ist mit uns nicht zu machen", so Rosenstock weiter.

"Dabei geht es auch nicht nur um die Euro in dieser Erhöhung. Überall sind die Preise gestiegen und belasten gerade auch unsere Familien im Landkreis. Wenn wir ein familienfreundlicher Landkreis sein wollen, der Menschen dazu animiert in unserem Landkreis sesshaft zu werden, dann müssen wir auch die weichen Standortfaktoren berücksichtigen und dafür schaffen", sind sich Umbach und Rosenstock einig.
Die Linke, Kreisverband Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Realist 2.0
13.05.2026, 18:58 Uhr
Die LINKE kennt keine Brandmauer
Liebe Frau Umbach, liebe Fraktion Die LINKE - etwas fehlt in Ihrem Artikel bzw. Statement - Sie haben die Brandmauer zur AfD eingerissen. Sie haben bewusst in dem Artikel vergessen, dass Sie Ihren Antrag nur durchbekommen haben, weil die AfD (mit Ansage) Unterstützung geleistet hat. Mit anderen Worten, Sie betreiben eine scheinheilige Doppelmoral. Das was Sie anderen Parteien vorwerfen, leben Sie offen aus. Jetzt könnte natürlich als Argument kommen „… es geht ja um die Familien usw. …“ NEIN - entweder man lehnt eine Zusammenarbeit mit einer vom Verfassungsschutz beobachteten Partei ab oder man tut es nicht - so wie in diesem Fall. Also lassen Sie doch einfach Ihre Scheinheiligkeit und zeigen nicht mit dem Finger auf andere Parteien, wenn diese im Sinn ihrer Anträge sich auch Mehrheiten suchen. Nur so wird man auch beim Bürger glaubwürdig - nicht so wie Sie.
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