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Fr, 08:16 Uhr
05.06.2026
Pressestatement von Düben-Schaumann

OB sollte Bürgern nicht drohen

Angesichts der Aussagen von Oberbürgermeister Kai Buchmann, wonach eine Senkung der Hortgebühren zu weniger Straßenreparaturen, weniger Grünpflege und den Verzicht auf die Sanierung der Trauerhalle auf dem Hauptfriedhof führen würde, ruft die Nordhäuser Landtagsabgeordnete und Stadträtin Kerstin Düben-Schaumann den Oberbürgermeister zur Mäßigung auf...

„Herr Buchmann ist nicht in der Position, Bürger oder Stadträte zu erpressen. Über die Verwendung der städtischen Mittel entscheidet der Stadtrat und nicht der Oberbürgermeister allein. Die Bürgerinnen und Bürger zahlen erhebliche Steuern, Beiträge und Abgaben. Dafür haben sie Anspruch auf verlässliche Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge – nicht auf Drohungen oder politische Druckversuche.
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Buchmann setzt mit seinen Aussagen erneut jene Menschen unter Druck, die das Fundament der Stadtgesellschaft bilden. Die gesellschaftliche Mitte trägt unsere Stadt – Familien, Arbeitnehmer, Rentner, Ehrenamtliche, Vereine und lokale Unternehmer. Sie verdient Respekt, Unterstützung und Verlässlichkeit. Wer ständig neue Einschränkungen bei Bürgerdienstleistungen in Aussicht stellt, sendet das falsche Signal an genau jene Menschen, die jeden Tag die Gesellschaft am Laufen halten.

Düben-Schaumann verweist dabei auf mehrere Entwicklungen der vergangenen Jahre: „Es mögen für Herrn Buchmann Nebensächlichkeiten sein, doch die Schließung öffentlicher Toiletten, die fortdauernde Schließung des Salzabades sowie der mangelnde Respektgegenüber Vereinen, darunter dem Bogenschützenverein und zahlreichen Vereinen in den Ortsteilen, sind nur einige Beispiele dafür, dass es an einer bürgerorientierten Politik fehlt.

Bild:
Das Rathaus in Nordhausen. (Foto: AfD)
Dem ganzen wird noch die Krone aufgesetzt mit einer völlig ignoranten Kommunikationspolitik des Rathauses. Eine Stadt von der Bedeutung Nordhausens muss sich an den Bedürfnissen ihrer Bürgerinnen und Bürger orientieren. Der Oberbürgermeister ist der oberste Dienstleister der Bürger – und nicht umgekehrt. Gerade die gesellschaftliche Mitte erwartet zu Recht eine funktionierende Infrastruktur, gepflegte öffentliche Anlagen, verlässliche Dienstleistungen und eine Verwaltung, die Probleme löst, anstatt neue zu schaffen.“

Zudem sieht Düben-Schaumann in den Äußerungen des Oberbürgermeisters eine Unverfrorenheit: „Als oberster Bauherr des Theaters haben sich die Kosten nach aktuellem Stand von ursprünglich rund 24 Millionen Euro auf knapp 48 Millionen Euro verdoppelt. Wer eine solche Kostenentwicklung zu verantworten hat, sollte nicht ausgerechnet grundlegende Bürgerleistungen wie Friedhofspflege, Grünschnitt oder Straßenunterhaltung infrage stellen. Wir unterstützen weiterhin die Entlastung von Familien bei den Hortgebühren. Gerade vor dem Hintergrund sinkender Einwohnerzahlen muss die Stadt alles dafür tun, Familien zu stärken und attraktiv für junge Menschen zu bleiben. Verlässlichkeit statt Drohungen und eine Politik, die ihre Interessen in den Mittelpunkt stellt – ob es dem Oberbürgermeister gefällt oder nicht.“
AfD Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
05.06.2026, 08:57 Uhr
Geld kann nur einmal ausgegeben werden
Ich bin wahrlich kein Fan vom OB Buchmann, aber dem OB zu unterstellen er hätte die Baukosten am Theater verdoppelt ist schon derb daneben.
Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre und die damit verbundenen Preisentwicklungen auf dem Weltmarkt dürften auch der AfD nicht entgangen sein, oder doch, ...?
nordhaeuser927
05.06.2026, 14:55 Uhr
Es ist schon perfide …
wenn eine Partei, welche ungerechtfertigt und mit falschen Behauptungen Vereinen die Mittel kürzen will, dann anderen mangelnden Respekt vor Vereinen und deren Arbeit vorwirft.
Die respektloseste Partei ist dabei sehr offensichtlich die Partei von Frau Düben.
Und aus den transparenten Aussagen des Bürgermeisters nun eine Drohung gegenüber der Bevölkerung Nordhausen herbeizulügen ist an Populismus und Niedertracht kaum zu überbieten.
Sicherlich kann man die Art und Weise der Kommunikation des OB an einigen Stellen kritisieren. Sie ist mit Sicherheit Verbesserungswürdig.
Jedoch zeigt es eher, dass hier für Transparenz gesorgt wird. Die Bürger müssen wissen was Entscheidungen für Konsequenzen haben. Das ist eher eine Information als eine Drohung.
Hier soll wieder mit Halbwahrheiten gezielt Stimmung gemacht werden gegen den politischen Gegner.
Filzstift und Lineal
05.06.2026, 20:42 Uhr
Kai Buchmann - ein begnadeter Spaßvogel! 🥳
Der Kai, er ist ein echter Spaßvogel. Er droht mit der Zukunft, die er jezt schon Realität werden lâsst: Die Straßen in Nordhausen sind doch jetzt schon klimperklar, das Gras wächst in den Himmel und der Hauptfriedhof hat schon deutlich bessere Tage erlebt.

Insofern: Helau, Herr Bürgermeister.
Chelios
06.06.2026, 12:37 Uhr
Also dem ist...
...ist nichts weiter hinzuzufügen :
--Der Oberbürgermeister ist der oberste Dienstleister der Bürger – und nicht umgekehrt.--
Was hat sich eigentlich in Punkto Infrastruktur geändert seit dem Herr Buchmann im Amt ist ? Ist eine ernstgemeinte Frage , weil wenn man mal aus sein 4 Wänden rauskommt und auf die Strasse geht ...sieht man wirklich alles die "Zorge" hinunterfließen.🤷‍♂️
HisMastersVoise
07.06.2026, 18:06 Uhr
Das Schreckgespenst der Angst !
Es scheint inzwischen so einfach und erfolgreich zu sein, wenn Frau die BUH.Mann Karte spielt. Der Aussage des OB entnehme ich einen ehrlichen Bezug zur Realität. Der Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Also wird das Geld nach den Anforderungen und Aufgaben verteilt. Ungeachtet der dramatischen Entwicklung der Geburten für unsere Heimat stehen einfach Fragen im Raum, welche zu beantworten sind. Wie können angesichts der sinkenden Kinderzahlen die Gebühren für die Hortbetreuung angepasst werden. Ist genau so einfach wie brutal für die Eltern. Die permanente Medienpräsenz der Verfasserin ohne nachhaltige Ergebnisse bereitet jedoch die Bürger der Stadt auf die nächste OB-.Wahl, in welcher sie dann die Spitzenkandidatin sein wird. Dann wäre es gut, wenn sich die Wähler nicht an das Angeprangere sondern an die erzielten Ergebnisse der Gewählten erinnern. Denn die Grabenkämpfe im Rathaus bringen den Bürger außer einem fassungslosen Kopfschütteln rein gar nichts. Wenn der OB eins nicht kann dann ist es die Selbstvermarktung. Aber vielleicht braucht er das im Gegensatz zu anderen gar nicht. Mir reicht es völlig, wenn er das macht, wofür er gewählt worden ist. Und das ist die Arbeit für Nordhausen. Bei uns ist bei weitem nicht alles in Ordnung. Aber die permanente Panikmache nervt doch schon sehr. Wir brauchen keine Feststeller. Wir brauchen Absteller !!!
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