Fr, 15:02 Uhr
11.01.2008
Besuch bei Partnern
Vertreter der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) wollen projektbezogen enger mit dem Unstrut-Hainich-Kreis zusammenarbeiten. Heute wurden erste Ansätze festgeklopft. Die nnz mit den Einzelheiten.
Die Nordhäuser hatten heute der >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< in Mühlhausen einen Besuch abgestattet. Vor Ort wollten sie sich über das Erfolgskonzept des Projektes zur Vermittlung von älteren Langzeitarbeitslosen informieren. Immerhin konnten dort in den letzten zwei Jahren mehr als die Hälfte der teilnehmenden Langzeitarbeitslosen über 50 in Arbeit vermittelt werden. Die ARGE Nordhausen ist, im Hinblick auf das Bundesprogramm „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“ ab sofort Kooperationspartner der ARGE Unstrut-Hainich-Kreis, die das regionale Projekt ins Leben gerufen hat.
ARGE-Geschäftsführerin Ingrid Richter und Landrat Harald Zanker, als einer der Träger der ARGE UHK, begrüßten gemeinsam die Delegation aus dem Landkreis Nordhausen – darunter auch den Nordhäuser ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller. „Wir freuen uns, künftig am Bundesprogramm mitwirken zu können und hoffen auf eine gute Kooperation mit der ARGE Grundsicherung Unstrut-Hainich-Kreis sowie den regionalen Projektpartnern. Zwei Landkreise arbeiten nun innerhalb eines Projektes sehr eng zusammen – ein Modell, das Schule machen wird.“, so Müller.
Ursprünglich sollte das Bundesprogramm, dem auch die >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< angehört, Ende September 2007 auslaufen, da der Förderzeitraum auf zwei Jahre festgelegt war. Um die Erfolge und die Arbeit der Beschäftigungspakte zu verstetigen und deren Wirkung regional auszuweiten, hatte sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dafür entschieden, die erste Projektphase bis Ende Dezember 2007 auszuweiten. Daran schließt sich nun bis 2010 eine zweite Programmphase an, die die Zusammenarbeit mit einer Partner-ARGE vorsieht. Ein entsprechender Bewilligungsbescheid des Bundesarbeitsministeriums, das das Vorhaben finanziell und fachlich unterstützt und fördert, war Anfang des Jahres bei der ARGE Grundsicherung UHK eingegangen.
„Vorhandene Erfahrungen sollen genutzt und wenn möglich übertragen werden. Dabei wird die ARGE Grundsicherung Unstrut-Hainich-Kreis eine Mentoring-Funktion für die ARGE SGB II Landkreis Nordhausen übernehmen. In der Rolandstadt wird in den kommenden Wochen das gleichnamige Projekt >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< gestartet. Oberste Priorität genießt dabei die Integration von älteren Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt. Das bewährte Konzept soll übernommen und im Landkreis Nordhausen fortgeführt werden. Die Koordinierung des Projektes übernimmt die ARGE Grundsicherung Unstrut-Hainich-Kreis. Dennoch handeln beide ARGEn jeweils eigenverantwortlich für ihren regionalen Pakt.“, so die ARGE-Geschäftsführerin Ingrid Richter.
Richter weiter: „Die >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< in Mühlhausen bleibt selbstverständlich am bisherigen Standort am Untermarkt erhalten. Anfang Januar 2008 sind wir in die zweite Programmphase gestartet. Auch die Zusammenarbeit mit den bisherigen vier Bildungsdienstleistern (AWT Akademie für Wirtschaft und Technologie GmbH, Berufsfortbildungswerk GmbH, Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V., Bildungszentrum Handel/Gewerbe/Freie Berufe e.V.) und der ProMo Beschäftigungsgesellschaft hat sich bewährt und wird weitergeführt. Neu ist, dass eine regionale Ausdehnung, der in der ersten Projektphase geförderten Regionalpakte, erfolgt. Das heißt: bislang nicht beteiligte Grundsicherungsträger, wie in unserem Fall die ARGE Nordhausen, werden in die bestehenden Beschäftigungspakte einbezogen. Mit Hilfe der Erweiterung werden die Projektangebote auch für ältere Langzeitarbeitslose zugänglich, die bisher, aufgrund ihres Wohnortes, von dieser speziellen Förderung ausgeschlossen waren.“
Im Landkreis Nordhausen soll Anfang Februar 2008 der Startschuss für die >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< gegeben werden. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Im Gebäude der Agentur für Arbeit Nordhausen soll, im Trakt der ARGE SGB II Landkreis Nordhausen, ein separater Bereich eingerichtet werden, in dem sich die >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< ansiedeln wird.
Erstes Ziel ist es, das Interesse der Hilfebedürftigen aber auch der Arbeitgeber, im Hinblick auf das Projekt, zu wecken. Anschließend sollen erste Informationsveranstaltungen und Qualifizierungsmaßnahmen beginnen.
Autor: nnzDie Nordhäuser hatten heute der >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< in Mühlhausen einen Besuch abgestattet. Vor Ort wollten sie sich über das Erfolgskonzept des Projektes zur Vermittlung von älteren Langzeitarbeitslosen informieren. Immerhin konnten dort in den letzten zwei Jahren mehr als die Hälfte der teilnehmenden Langzeitarbeitslosen über 50 in Arbeit vermittelt werden. Die ARGE Nordhausen ist, im Hinblick auf das Bundesprogramm „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“ ab sofort Kooperationspartner der ARGE Unstrut-Hainich-Kreis, die das regionale Projekt ins Leben gerufen hat.
ARGE-Geschäftsführerin Ingrid Richter und Landrat Harald Zanker, als einer der Träger der ARGE UHK, begrüßten gemeinsam die Delegation aus dem Landkreis Nordhausen – darunter auch den Nordhäuser ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller. „Wir freuen uns, künftig am Bundesprogramm mitwirken zu können und hoffen auf eine gute Kooperation mit der ARGE Grundsicherung Unstrut-Hainich-Kreis sowie den regionalen Projektpartnern. Zwei Landkreise arbeiten nun innerhalb eines Projektes sehr eng zusammen – ein Modell, das Schule machen wird.“, so Müller.
Ursprünglich sollte das Bundesprogramm, dem auch die >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< angehört, Ende September 2007 auslaufen, da der Förderzeitraum auf zwei Jahre festgelegt war. Um die Erfolge und die Arbeit der Beschäftigungspakte zu verstetigen und deren Wirkung regional auszuweiten, hatte sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales dafür entschieden, die erste Projektphase bis Ende Dezember 2007 auszuweiten. Daran schließt sich nun bis 2010 eine zweite Programmphase an, die die Zusammenarbeit mit einer Partner-ARGE vorsieht. Ein entsprechender Bewilligungsbescheid des Bundesarbeitsministeriums, das das Vorhaben finanziell und fachlich unterstützt und fördert, war Anfang des Jahres bei der ARGE Grundsicherung UHK eingegangen.
„Vorhandene Erfahrungen sollen genutzt und wenn möglich übertragen werden. Dabei wird die ARGE Grundsicherung Unstrut-Hainich-Kreis eine Mentoring-Funktion für die ARGE SGB II Landkreis Nordhausen übernehmen. In der Rolandstadt wird in den kommenden Wochen das gleichnamige Projekt >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< gestartet. Oberste Priorität genießt dabei die Integration von älteren Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt. Das bewährte Konzept soll übernommen und im Landkreis Nordhausen fortgeführt werden. Die Koordinierung des Projektes übernimmt die ARGE Grundsicherung Unstrut-Hainich-Kreis. Dennoch handeln beide ARGEn jeweils eigenverantwortlich für ihren regionalen Pakt.“, so die ARGE-Geschäftsführerin Ingrid Richter.
Richter weiter: „Die >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< in Mühlhausen bleibt selbstverständlich am bisherigen Standort am Untermarkt erhalten. Anfang Januar 2008 sind wir in die zweite Programmphase gestartet. Auch die Zusammenarbeit mit den bisherigen vier Bildungsdienstleistern (AWT Akademie für Wirtschaft und Technologie GmbH, Berufsfortbildungswerk GmbH, Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V., Bildungszentrum Handel/Gewerbe/Freie Berufe e.V.) und der ProMo Beschäftigungsgesellschaft hat sich bewährt und wird weitergeführt. Neu ist, dass eine regionale Ausdehnung, der in der ersten Projektphase geförderten Regionalpakte, erfolgt. Das heißt: bislang nicht beteiligte Grundsicherungsträger, wie in unserem Fall die ARGE Nordhausen, werden in die bestehenden Beschäftigungspakte einbezogen. Mit Hilfe der Erweiterung werden die Projektangebote auch für ältere Langzeitarbeitslose zugänglich, die bisher, aufgrund ihres Wohnortes, von dieser speziellen Förderung ausgeschlossen waren.“
Im Landkreis Nordhausen soll Anfang Februar 2008 der Startschuss für die >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< gegeben werden. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Im Gebäude der Agentur für Arbeit Nordhausen soll, im Trakt der ARGE SGB II Landkreis Nordhausen, ein separater Bereich eingerichtet werden, in dem sich die >>Jobwerkstatt ALTERnativ<< ansiedeln wird.
Erstes Ziel ist es, das Interesse der Hilfebedürftigen aber auch der Arbeitgeber, im Hinblick auf das Projekt, zu wecken. Anschließend sollen erste Informationsveranstaltungen und Qualifizierungsmaßnahmen beginnen.


