Mo, 18:28 Uhr
01.12.2008
nnz-Forum: Immer wieder der Lindenhof
Wieder einmal soll der Lindenhof in Ellrich Veranstaltungsort eines Black-Metal-Konzertes, aus der Reihe "Calling-for-Battle"(CfB), sein. Wieder einmal wird klar, dass es sich nicht nur um unpolitische Bands handelt, die am 6.Dezember 2008 spielen werden. Dazu eine Anmerkung im Forum der nnz...
Wieder einmal gibt es von Seiten der Stadt, vertreten durch den Bürgermeister und das zuständige Ordnungsamt, keinerlei Bedenken oder Bestrebungen das Konzert zu untersagen. Im Jahr 2007 fanden am 20. Oktober und am 3. November jeweils "CfB"-Konzerte in Ellrich und am 28.April in der Festhalle/Sundhausen statt.
Damals wurde versucht zu intervenieren, den Verantwortlichen begreiflich zu machen in welchem Kontext die Konzerte - deren Veranstalter - ein Teil der Bands und ein Teil der Besucher stehen. Vergeblich! Wir versuchen es erneut!
Wir hoffen, anhand der Skizzierung von bereits durchgeführten "CfB"-Konzerten deutlich machen zu können, das die Veranstalter Carsten Klinkau/Magdeburg" als Mitglied bei der rechtsextremen Band "Suicide Solution", Andreas Gruna/Seesen, Betreiber des Labels "Wotanstahl Klang-schmiede (Germania)" und Michael Schulz/Seesen, Betreiber des Labels "Obscure Abhorrrence Production" der rechtsextremen Musikszene zu zuordnen sind.
Gruna und Schulz produzieren und vertreiben rechtsextreme Tonträger über ihre Labels oder wie am Beispiel von Gruna, der auch bei dem Internet-Shop Ebay neben unpolitischen Tonträgern rechtsextreme und neonazistische Veröffentlichungen zum Kauf anbietet. Die Band von Klinkau, "Suicide Solution", spielte zum Beispiel bei einem Konzert in Wurzen, im Mai 2006, gemeinsam mit anderen extrem rechten Musikgruppen. Dort punkteten sie mit einer Cover-Version des Liedes Schwarze Sonne” der neonazistischen Band Genocide”.
Die Anmelderin Rebekka Taute/Herzberg ist ebenfalls keine Unbekannte in der Szene, veranstaltete sie doch unter dem Namen "Hellstorm over Harz" -ebenfalls im Lindenhof unter anderem ein Konzert mit der extrem rechten Black-Metal-Band "Horna"/Finnland.
Was ist mit den bereits stattgefunden "CfB"-Konzerten? Anhand der Auflistung der Bands und den Vorkommnissen sollte eigentlich klar werden, das immer wieder rechtsextreme und vom Verfassungsschutz beobachtete Bands spielen. Da erscheint die Darstellung auf der "CfB"-Internet-Seite: "Calling For Battle" does neither stand for national socialistic nor any other political attitude." mehr als unglaubwürdig. Immer wieder spielen Bands wie "Nachtfalke", "Permafrost" oder "Suicide Solution" auf den "CfB"-Konzerten. Bands, die mehr als eindeutig dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet werden können, Beweise findet Mensch genug im Internet, in einschlägigen Foren oder in Interviews von Szene-Fanzines.
Und was ist mit dem 6.Dezember 2008? Wieder einmal ist es eine Kombination von rechten und nicht-rechten Black-Metal-Bands. So werden neben "No Empathy"/Sachsen und "Proclamation"/Spanien die Kriegsverherrlichende Band "Truppensturm" (früher "Strumtruppen) und die rechtsoffene Band "Paria" spielen. "Truppensturm" glorifizieren anhand ihrer Titel und CD-Cover den Krieg und die Wehrmacht,das Ganze nennt sich "War-Metal".
"Paria" veröffentlichten 2002 eine Kassette mit dem Titel "Black Magic Holocaust Tunes" und 2008 auf dem bereits genannten rechten Label "Obscure Abhorrence", das Album "VerminRace". Die Band spielte des öfteren bei "CfB" Konzerten, unter anderem am 28.April 2007 mit der Band "Permafrost"/Sachsen-Anhalt, welche vom Verfassungsschutz-Sachsen-Anhalt als rechtsextreme Band eingestuft wird. Darüber hinaus findet sich "Paria" unter anderem auf dem Sampler "11 Years of Blood, Cum & Satan" wieder, welcher im Juni 2007, bei dem rechten Label "Blutvergießen Productions", veröffentlich wurde. Auf dem Cover ist ein Reichsadler zu sehen.
Was nun? Etwas tun! Sicher ist, das nicht alle Bands und Besucher als rechtsextrem einzustufen sind. Sicher ist aber auch, das Veranstalter, einige Bands und Besucher sich in der rechtsextremen Szene bewegen und rechtsextremer Gesinnung sind. Somit können sie anhand der Musik und den "CfB"-Konzerten ihre menschenverachtende und vor allem antisemitische Gesinnung zur Schau stellen. Sie schaffen für diese Zeit einen für sich "Juden- und Rechts- freien" Raum, in dem der Nationalsozialismus, die Wehrmacht und der Krieg glorifiziert werden können.
Anhand der hier kurz beschrieben Infos (und den vielen anderen, die sich finden lassen) sollte klar geworden sein, das es sich bei "Callnig for Battle"-Konzerten nicht um "normale" Konzerte handelt. Es sollte klar sein das hier immer wieder nicht-rechte mit rechten Bands zusammen spielen und somit eine Grauzone geschaffen wird, wo es immer schwerer wird zu reagieren, zu handeln, je länger es keinen Widerspruch gibt und die Konzerte nicht untersagt bzw. unterbunden werden.
Dem Konzert am 6.12.2008 wird am 24.1.2009 ein weiteres folgen. Auch dort werden wir intervenieren und aufklären. Am 24.1.2009 werden die hier genannten Veranstalter wieder tätig sein, nur mit anderen Bands.
Thorsten Platow, Nordhausen
Autor: nnzWieder einmal gibt es von Seiten der Stadt, vertreten durch den Bürgermeister und das zuständige Ordnungsamt, keinerlei Bedenken oder Bestrebungen das Konzert zu untersagen. Im Jahr 2007 fanden am 20. Oktober und am 3. November jeweils "CfB"-Konzerte in Ellrich und am 28.April in der Festhalle/Sundhausen statt.
Damals wurde versucht zu intervenieren, den Verantwortlichen begreiflich zu machen in welchem Kontext die Konzerte - deren Veranstalter - ein Teil der Bands und ein Teil der Besucher stehen. Vergeblich! Wir versuchen es erneut!
Wir hoffen, anhand der Skizzierung von bereits durchgeführten "CfB"-Konzerten deutlich machen zu können, das die Veranstalter Carsten Klinkau/Magdeburg" als Mitglied bei der rechtsextremen Band "Suicide Solution", Andreas Gruna/Seesen, Betreiber des Labels "Wotanstahl Klang-schmiede (Germania)" und Michael Schulz/Seesen, Betreiber des Labels "Obscure Abhorrrence Production" der rechtsextremen Musikszene zu zuordnen sind.
Gruna und Schulz produzieren und vertreiben rechtsextreme Tonträger über ihre Labels oder wie am Beispiel von Gruna, der auch bei dem Internet-Shop Ebay neben unpolitischen Tonträgern rechtsextreme und neonazistische Veröffentlichungen zum Kauf anbietet. Die Band von Klinkau, "Suicide Solution", spielte zum Beispiel bei einem Konzert in Wurzen, im Mai 2006, gemeinsam mit anderen extrem rechten Musikgruppen. Dort punkteten sie mit einer Cover-Version des Liedes Schwarze Sonne” der neonazistischen Band Genocide”.
Die Anmelderin Rebekka Taute/Herzberg ist ebenfalls keine Unbekannte in der Szene, veranstaltete sie doch unter dem Namen "Hellstorm over Harz" -ebenfalls im Lindenhof unter anderem ein Konzert mit der extrem rechten Black-Metal-Band "Horna"/Finnland.
Was ist mit den bereits stattgefunden "CfB"-Konzerten? Anhand der Auflistung der Bands und den Vorkommnissen sollte eigentlich klar werden, das immer wieder rechtsextreme und vom Verfassungsschutz beobachtete Bands spielen. Da erscheint die Darstellung auf der "CfB"-Internet-Seite: "Calling For Battle" does neither stand for national socialistic nor any other political attitude." mehr als unglaubwürdig. Immer wieder spielen Bands wie "Nachtfalke", "Permafrost" oder "Suicide Solution" auf den "CfB"-Konzerten. Bands, die mehr als eindeutig dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet werden können, Beweise findet Mensch genug im Internet, in einschlägigen Foren oder in Interviews von Szene-Fanzines.
Und was ist mit dem 6.Dezember 2008? Wieder einmal ist es eine Kombination von rechten und nicht-rechten Black-Metal-Bands. So werden neben "No Empathy"/Sachsen und "Proclamation"/Spanien die Kriegsverherrlichende Band "Truppensturm" (früher "Strumtruppen) und die rechtsoffene Band "Paria" spielen. "Truppensturm" glorifizieren anhand ihrer Titel und CD-Cover den Krieg und die Wehrmacht,das Ganze nennt sich "War-Metal".
"Paria" veröffentlichten 2002 eine Kassette mit dem Titel "Black Magic Holocaust Tunes" und 2008 auf dem bereits genannten rechten Label "Obscure Abhorrence", das Album "VerminRace". Die Band spielte des öfteren bei "CfB" Konzerten, unter anderem am 28.April 2007 mit der Band "Permafrost"/Sachsen-Anhalt, welche vom Verfassungsschutz-Sachsen-Anhalt als rechtsextreme Band eingestuft wird. Darüber hinaus findet sich "Paria" unter anderem auf dem Sampler "11 Years of Blood, Cum & Satan" wieder, welcher im Juni 2007, bei dem rechten Label "Blutvergießen Productions", veröffentlich wurde. Auf dem Cover ist ein Reichsadler zu sehen.
Was nun? Etwas tun! Sicher ist, das nicht alle Bands und Besucher als rechtsextrem einzustufen sind. Sicher ist aber auch, das Veranstalter, einige Bands und Besucher sich in der rechtsextremen Szene bewegen und rechtsextremer Gesinnung sind. Somit können sie anhand der Musik und den "CfB"-Konzerten ihre menschenverachtende und vor allem antisemitische Gesinnung zur Schau stellen. Sie schaffen für diese Zeit einen für sich "Juden- und Rechts- freien" Raum, in dem der Nationalsozialismus, die Wehrmacht und der Krieg glorifiziert werden können.
Anhand der hier kurz beschrieben Infos (und den vielen anderen, die sich finden lassen) sollte klar geworden sein, das es sich bei "Callnig for Battle"-Konzerten nicht um "normale" Konzerte handelt. Es sollte klar sein das hier immer wieder nicht-rechte mit rechten Bands zusammen spielen und somit eine Grauzone geschaffen wird, wo es immer schwerer wird zu reagieren, zu handeln, je länger es keinen Widerspruch gibt und die Konzerte nicht untersagt bzw. unterbunden werden.
Dem Konzert am 6.12.2008 wird am 24.1.2009 ein weiteres folgen. Auch dort werden wir intervenieren und aufklären. Am 24.1.2009 werden die hier genannten Veranstalter wieder tätig sein, nur mit anderen Bands.
Thorsten Platow, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.


