Mo, 19:34 Uhr
01.12.2008
Mit Ligarekord zum Sieg
Einen unerwarteten Kantersieg landeten die Handballer des NSV in ihrer Auswärtsbegegnung beim SV 05 Friedrichroda. Sie veranstalteten ein Schützenfest besonderer Art und zeigten der Liga, dass die Niederlage gegen Goldbach/Hochheim nur ein einmaliger Ausrutscher war.
Der Stachel der Niederlage gegen Goldbach/Hochheim vom letzten Wochenende saß tief. Hatten sie doch den Sprung auf Platz 1 verspielt. Unter der Woche brauchten die Mannschaftsverantwortlichen keine klaren Worte zu sprechen, jeder Spieler wusste um die schlechte Teamleistung. So verwundert der Spielbeginn beim SV 05 nicht. Die Gäste kurhaschiert, dabei aber stellenweise übermotiviert, versuchten mit einer harten Gangart das Spiel an sich zu ziehen. Im Laufe der Begegnung kassierten sie dafür 16 Zeitstrafen, das entspricht 32 Spielminuten in Unterzahl. Der NSV hingegen machte es besser, nur 14 Strafminuten sprechen eine eigene Sprache.
Genau hier lag der Schlüssel zu Erfolg. Während man in Goldbach sich der unnötigen Härte erfolglos stellte, nahm man den Kampf erst gar nicht an und versuchte das Spiel mit dem Kopf zu entscheiden. Dies gelang anfänglich nur mühsam. Die Gastgeber legten bis zum 4:4 stets vor und bis zum 10:9 hielten sie dann noch mit. Vier Treffer in Folge zum 14:9 waren das Angriffssignal für den NSV. Doch die SV 05 Spieler hielten bis zum 17:13 noch tafer. Danach brachen alle Dämme. Bis zur Halbzeit zogen die Meyer Schützlinge auf 23:16 davon und erzielten eine Vorentscheidung.
Nach der Pause war das Spiel dann schnell entgültig entschieden. Beim 27:17 glaube keiner mehr an einen Gastgebersieg. Die Südharzer einmal in Fahrt gekommen, rissen das Spiel völlig an sich. Wie im Rausch deklassierten sie Angriff um Angriff Friedrichroda und erhöhten stetig ihren Vorsprung. Nach 60. Minuten stand ein Traumergebnis von 51:26 an der Anzeigetafel.
Für den NSV war es ein wichtiger Sieg. Die Art und Weise wie er erzielt wurde war schon beeindruckend. Dabei stand der im Vorfeld als zweiter Betonmischer angekündigte Marco Holznagel im Mittelpunkt. Neben seiner starken Abwehrleistung steuerte er 12 Treffer am Gesamtergebnis bei. Das waren genau so viele Treffer wie der Torschütze vom Dienst Stefan Fuhrmann erzielte. Wann gab es das schon einmal 24 Treffer von zwei Spielern, das hätte fast allein zum Sieg gereicht. Dies jedoch war in diesem Spiel nicht ausschlaggebend. Es war die Mannschaftsleistung die die Südharzer wieder auf die Erfolgsspur zurück führte. So trugen sich alle Spieler in die Torschützenliste ein.
Auch die Neuen fanden sich schnell zurecht. So erzielte Nachwuchsspieler Leander Buchardt 6 Treffer. Grundlage war wiedereinmal eine starke Abwehrleitung mit zwei der Mannschaft Rückhalt gebenden Torhütern Karsten Scholz und Kai Näther. Auch das der kurzfristig aus dem Krankenlager entlassende Kapitän Holger Kühne genauso wie Christian Flötling mit von der Partie war beflügelte.
Mit 51 Treffern stellen die Nordhäuser einen neuen Ligarekord auf und schreiben somit ihre alte Marke von 41 Treffern in fast unerreichbare Höhen. Die Freude kann jedoch nur von kurzer Dauer sein. Am Samstag wartet auf sie im Spitzenspiel die HSG Suhl. Im Kampf Tabellendritter gegen den Zweiten können sie vorerst zum alleinigen Verfolger des Vfb Mühlhausen werden. Spielbeginn Samstag 18:00 Uhr, Nordhäuser Ballspielhalle.
Karsten Scholz/ Kai Näther/ Chrsitian Müller 4/ Leander Buchardt 6/ Thomas Riemekasten 3/ Martin Stritzel 5/ Holger Kühne 2/ Marco Holznagel 12/ Sven Hirthammer 3/ Marcel Effenberger 3/ Christian Flötling 1/ Stefan Fuhrmann 12
Frank Ollech
Autor: nnzDer Stachel der Niederlage gegen Goldbach/Hochheim vom letzten Wochenende saß tief. Hatten sie doch den Sprung auf Platz 1 verspielt. Unter der Woche brauchten die Mannschaftsverantwortlichen keine klaren Worte zu sprechen, jeder Spieler wusste um die schlechte Teamleistung. So verwundert der Spielbeginn beim SV 05 nicht. Die Gäste kurhaschiert, dabei aber stellenweise übermotiviert, versuchten mit einer harten Gangart das Spiel an sich zu ziehen. Im Laufe der Begegnung kassierten sie dafür 16 Zeitstrafen, das entspricht 32 Spielminuten in Unterzahl. Der NSV hingegen machte es besser, nur 14 Strafminuten sprechen eine eigene Sprache.
Genau hier lag der Schlüssel zu Erfolg. Während man in Goldbach sich der unnötigen Härte erfolglos stellte, nahm man den Kampf erst gar nicht an und versuchte das Spiel mit dem Kopf zu entscheiden. Dies gelang anfänglich nur mühsam. Die Gastgeber legten bis zum 4:4 stets vor und bis zum 10:9 hielten sie dann noch mit. Vier Treffer in Folge zum 14:9 waren das Angriffssignal für den NSV. Doch die SV 05 Spieler hielten bis zum 17:13 noch tafer. Danach brachen alle Dämme. Bis zur Halbzeit zogen die Meyer Schützlinge auf 23:16 davon und erzielten eine Vorentscheidung.
Nach der Pause war das Spiel dann schnell entgültig entschieden. Beim 27:17 glaube keiner mehr an einen Gastgebersieg. Die Südharzer einmal in Fahrt gekommen, rissen das Spiel völlig an sich. Wie im Rausch deklassierten sie Angriff um Angriff Friedrichroda und erhöhten stetig ihren Vorsprung. Nach 60. Minuten stand ein Traumergebnis von 51:26 an der Anzeigetafel.
Für den NSV war es ein wichtiger Sieg. Die Art und Weise wie er erzielt wurde war schon beeindruckend. Dabei stand der im Vorfeld als zweiter Betonmischer angekündigte Marco Holznagel im Mittelpunkt. Neben seiner starken Abwehrleistung steuerte er 12 Treffer am Gesamtergebnis bei. Das waren genau so viele Treffer wie der Torschütze vom Dienst Stefan Fuhrmann erzielte. Wann gab es das schon einmal 24 Treffer von zwei Spielern, das hätte fast allein zum Sieg gereicht. Dies jedoch war in diesem Spiel nicht ausschlaggebend. Es war die Mannschaftsleistung die die Südharzer wieder auf die Erfolgsspur zurück führte. So trugen sich alle Spieler in die Torschützenliste ein.
Auch die Neuen fanden sich schnell zurecht. So erzielte Nachwuchsspieler Leander Buchardt 6 Treffer. Grundlage war wiedereinmal eine starke Abwehrleitung mit zwei der Mannschaft Rückhalt gebenden Torhütern Karsten Scholz und Kai Näther. Auch das der kurzfristig aus dem Krankenlager entlassende Kapitän Holger Kühne genauso wie Christian Flötling mit von der Partie war beflügelte.
Mit 51 Treffern stellen die Nordhäuser einen neuen Ligarekord auf und schreiben somit ihre alte Marke von 41 Treffern in fast unerreichbare Höhen. Die Freude kann jedoch nur von kurzer Dauer sein. Am Samstag wartet auf sie im Spitzenspiel die HSG Suhl. Im Kampf Tabellendritter gegen den Zweiten können sie vorerst zum alleinigen Verfolger des Vfb Mühlhausen werden. Spielbeginn Samstag 18:00 Uhr, Nordhäuser Ballspielhalle.
Karsten Scholz/ Kai Näther/ Chrsitian Müller 4/ Leander Buchardt 6/ Thomas Riemekasten 3/ Martin Stritzel 5/ Holger Kühne 2/ Marco Holznagel 12/ Sven Hirthammer 3/ Marcel Effenberger 3/ Christian Flötling 1/ Stefan Fuhrmann 12
Frank Ollech

