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Di, 13:26 Uhr
02.12.2008

„Harzpiraten“ waren kreativ

Der Background steht, das Style ist auch klar, was noch fehlt sind die Characters, die müssen noch eingebaut werden…
Sollten Sie, liebe Leser, jetzt nicht ganz mitkommen, dann sind Sie vielleicht schon jenseits der Zwanzig und kennen sich nicht aus in der Sprayer-Szene. Das ist auch nicht weiter schlimm, wir wollten Ihnen nur einmal klar machen, dass es in diesem Bereich sehr individuell zugeht und es auch eine „eigene Sprache“ gibt. So sind Backgrounds Hintergründe, Style steht für Schriftzug und Characters für Figuren.

thea (Foto: theater) thea (Foto: theater)


Am vergangenen Wochenende haben einige junge Leute, die im Sprayen oder wie sie selbst sagen im „Malen“ sehr kreativ sind und sich auch sozial engagieren, mit ihren Ideen einen großen Auftrag umgesetzt. Die jungen Leute gehören zur Gruppe der „Harzpiraten“ und die hatte sich für das Bühnenbild zum Tanzprojekt „BEAT!“ beworben.

Die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH hatte Sprayer für einen Wettbewerb interessiert, die mit ihren Ideen ein Bühnenbild gestalten sollten.

thea (Foto: theater) thea (Foto: theater)


Gemeldet hatten sich sieben Einzelpersonen und Gruppen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands, u. a. auch die Harzpiraten, die das Rennen für sich gewinnen konnten. Sie kamen am vergangenen Samstag ins Theater und malten von nachmittags bis weit nach Mitternacht. Was Außenstehende manchmal nicht sehen – gute Graffitis sind durchdacht und können von einer bestechenden Qualität sein, wie sie der Ausstattungsleiter des Theaters, Wolfgang Rauschning, jetzt den Harzpiraten für diese nicht leichte Arbeit bescheinigt.

Entstanden ist eine fast 30 Quadratmeter große dreiteilige Wand, die dem Tanzprojekt „BEAT!“, bei dem Schüler und Profis gemeinsam auf der Bühne agieren, den passenden Rahmen gibt. Das vom Bund geförderte Projekt ist nur ein einziges Mal auf der Bühne zu sehen, und zwar am kommenden Freitag, 5. Dezember, um 19.30 Uhr.

Die von den „Harzpiraten“ gestalteten Wände werden nach der Vorstellung noch ein paar Wochen im Foyer des Theaters gezeigt. Wer die jungen Leute persönlich kennen lernen möchte, hat sicher die Möglichkeit am Freitag, denn die „Harzpiraten“ wollen sich natürlich auch „BEAT!“ ansehen.

Für Schulen gibt es noch etwas Besonderes: sie können sich beim Jungen Theater bewerben, um diese Graffiti-Wände in ihren Gebäuden zeigen zu können. Vergeben werden die kunstvoll gestalteten Wände an die Schule, die sich am intensivsten für das Projekt engagiert. Ansprechpartnerin ist die Leiterin des Jungen Theaters, Bianca Sue Henne. Telefonisch erreichbar unter (0 36 31) 62 60-168.


Karten für „BEAT!“ gibt es zum Preis von fünf Euro für Schüler und sieben Euro für Erwachsene an der Theaterkasse unter (0 36 31) 98 34 52.
Autor: nnz

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