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Mo, 17:58 Uhr
15.12.2008

Zoff im Ortsteil

Scheinbar vertragen sich die Hochstedter nicht sonderlich mit den Menschen in Herreden. Das zumindest könnte man meinen, wenn man die Anfrage eines Herrn Güntzel aus Hochstedt liest...


Zur Erläuterung: Hochstedt ist ein Teil von Herreden. Herreden wiederum ein Ortsteil von Nordhausen. Das will Herr Güntzel verändern. Er will sich aus der Herreder Vorherrschaft herauslösen und Hochstedt zur Ortsteil-Selbständigkeit verhelfen. Das gebe den Menschen in Hochstedt die Möglichkeit, sich „selbst zu vertreten, kulturelles Leben zu befördern und Informationen ohne Umwege zu erhalten“, schreibt der Mann in seiner Anfrage an den Stadtrat.

Das Rechtsamt des Rathauses schien mit dieser Anfrage vermutlich überlastet. Eine abschließende Bearbeitung stehe noch aus, es fehle noch eine Abstimmung im Haus, so Rechtsamtsleiter Gerald Riebel. Etwas auskunftsfreudiger war da schon Günther Wagner, der im Bereich „OB-Büro“ arbeitet und „ab und an“ als Wahlleiter von Nordhausen fungiert. Demnach rate die Thüringer Kommunalordnung davon ab, zu kleine Ortsteile zu kreieren. Schließlich müsse selbst ein solcher Ortsteil ein Zentrum haben, einen Gemeinschaftsraum, einen Marktplatz, eine Kirche und dürfe keine reiner Schlafort sein.

Noch keinen Handlungsbedarf sieht Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) für Verwaltung und Stadtrat, da es sich bislang lediglich um die Anfrage eines Bürgers handele und die nicht den Status eines Antrages habe.

Man kann also gespannt sein, wie die aufsässigen Hochstedter weitermachen – auf dem Weg in mehr Selbständigkeit und informelle Selbstbestimmung.
Autor: nnz

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