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Do, 13:40 Uhr
15.01.2009

Auf nach Berlin

Anfang eines jeden Jahres fährt CDU-Landtagsabgeordneter Egon Primas nach Berlin. So auch in diesem Jahr, denn morgen beginnt in der Hauptstadt die „Grüne Woche“...


Das Ernährungsgewerbe ist gemessen am Umsatz die zweitstärkste Thüringer Branche. Darauf hat im Vorfeld der Grünen Woche der Sprecher für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, hingewiesen.

Nach seinen Angaben haben die über 200 Betriebe der Branche mit ihren rund 14 000 Beschäftigten im letzten Jahr erstmals deutlich mehr als drei Milliarden Euro umgesetzt. "Der Wirtschaftszweig ist strukturpolitisch wichtig, da Thüringen maßgeblich durch ländliche Räume und eine leistungsfähige
Landwirtschaft geprägt ist", sagte Primas. Er rechnet damit, dass der Wirtschaftszweig die derzeitige Rezession "weitgehend unbeschadet" übersteht.

Wie der Agrar- und Ernährungsexperte ausführte, hatte das Ernährungsgewerbe nach Angaben des Landesamtes für Statistik bereits bis zum Oktober 2008 einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro erzielt und lag damit an zweiter Stelle hinter der Automobilbranche. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz sogar um 20,2 % gesteigert werden. Der Auslandsumsatz betrug 394 Millionen Euro und konnte damit um 24,3 % gesteigert werden. Die Zahl der Beschäftigten wuchs um 367 Personen bzw. 2,7 %. Der Umsatz je Beschäftigten um 17 %. Jeder achte Industriebeschäftigte ist damit in der Ernährungsbranche tätig. Primas verwies außerdem auf den hohen Anteil an Frauenarbeitsplätzen.

Nach den Worten des Politikers hat sich das Ernährungsgewerbe in den zurückliegenden anderthalb Jahrzehnten "rasant entwickelt. Der Umsatz hat sich seit 1992 mehr als verdoppelt, und er kann weiter wachsen, weil es insbesondere auf den internationalen Märkten noch interessante Absatzfelder gibt." Die CDU-Fraktion habe die Vermarktung Thüringer Agrarprodukte politisch kontinuierlich unterstützt und werde dies weiter tun.

In der gegenwärtigen Konjunkturkrise sieht Primas zumindest für das Ernährungsgewerbe keine an die Substanz gehende Bedrohung. Nach jüngsten Aussagen des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) herrscht im Ernährungsgewerbe bezüglich Produktions- und Auftragslage eine größere Zufriedenheit als in den zurückliegenden Monaten. Die Stimmung hat sich danach weniger stark abgekühlt als in anderen Sparten.

Die weltgrößte Branchenmesse, die Internationale Grüne Woche, findet alljährlich in Berlin statt. Unter dem Motto "Hier ist Thüringen" werden in diesem Jahr vom 16.-25. Januar 2009 vier Thüringer Landkreise mit 16 Unternehmen ihre Nahrungsmittel und auch ihre Region touristisch vermarkten. Darüber hinaus wird der Landkreis Gotha gesondert vorgestellt. Auch am Thüringenstand in der Länderhalle, die unter dem Motto "Kulinarisches Deutschland" steht, präsentieren sich leistungsstarke Unternehmen aus dem Freistaat. Die Agrarpolitiker der CDU-Fraktion werden wie jedes Jahr vor Ort sein.
Autor: nnz

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