So, 15:24 Uhr
18.01.2009
Auftakt in der Dichterstätte
Es ist tröstlich zu wissen, dass die Lyrik keiner Krise unterzogen ist. Im Gegenteil, die Zahl derer, die an sich erkannt haben, dass sie ein Lebenselixier ist, nimmt zu. Und, man muss nicht befürchten, dass die Güte nach Quoten bemessen wird. Unter diesen Vorzeichen startet die Dichterstätte in das Jahr 2009.
Goethe, der ja ein Beispiel dafür ist, dass gute Dichtkunst nicht verstaubt, verglich Gedichte mit bunten Fensterscheiben. Von außen wirken sie dunkel, geht man aber hinein, so strahlen sie in den stimmungsvollsten Farben. Die Besucher des Fachwerkhauses auf dem Osthügel oberhalb der Kirche in Limlingerode erwartet am Samstag, dem 24. Januar, ab 14. 30 Uhr ein farbenreiches Klangspektrum, eines aus Worten, denn 25 Dichterinnen und Dichter werden mit ihren Versen vorgestellt.
Die Zeit spannt sich vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Einige Poeten seien genannt: Der Minnesänger Heinrich von Morungen, aus Mitteldeutschland stammend, die Mystikerin Mechthild von Magdeburg, die ganz in der Nähe im Kloster in Helfta dichtete, Friedrich Gottlieb Klopstock, aus Quedlinburg gebürtig, Gottfried August Bürger, der auch im Harz zu Hause war. Theodor Fontane tritt auf, Else Lasker Schüler, Kurt Tucholsky und eine junge Lyrikerin, Silke Scheuermann, schließt den Reigen. Die Themen sind so vielgestaltig wie das Leben, das sich in den Gedichten spiegelt.
Auch eine neue Kunstausstellung wird eröffnet, bereits die XXVIII HausART. Dieses Mal stellen die Mitglieder des Fördervereins Kunstwerke aus, die sie in den vergangenen 11 Jahren sammelten. So begegnet man in ihren Grafiken, Aquarellen und Pastellen Heinz Scharr, Philip Oeser, Petra Albrecht, Ilsetraut Glock, Karin Kisker, Günther Groh, Sarah Kirsch, Katrin Gassmann, Klaus Dachselt, Gerd Mackensen.
Heidelore Kneffel
Autor: nnzGoethe, der ja ein Beispiel dafür ist, dass gute Dichtkunst nicht verstaubt, verglich Gedichte mit bunten Fensterscheiben. Von außen wirken sie dunkel, geht man aber hinein, so strahlen sie in den stimmungsvollsten Farben. Die Besucher des Fachwerkhauses auf dem Osthügel oberhalb der Kirche in Limlingerode erwartet am Samstag, dem 24. Januar, ab 14. 30 Uhr ein farbenreiches Klangspektrum, eines aus Worten, denn 25 Dichterinnen und Dichter werden mit ihren Versen vorgestellt.
Die Zeit spannt sich vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Einige Poeten seien genannt: Der Minnesänger Heinrich von Morungen, aus Mitteldeutschland stammend, die Mystikerin Mechthild von Magdeburg, die ganz in der Nähe im Kloster in Helfta dichtete, Friedrich Gottlieb Klopstock, aus Quedlinburg gebürtig, Gottfried August Bürger, der auch im Harz zu Hause war. Theodor Fontane tritt auf, Else Lasker Schüler, Kurt Tucholsky und eine junge Lyrikerin, Silke Scheuermann, schließt den Reigen. Die Themen sind so vielgestaltig wie das Leben, das sich in den Gedichten spiegelt.
Auch eine neue Kunstausstellung wird eröffnet, bereits die XXVIII HausART. Dieses Mal stellen die Mitglieder des Fördervereins Kunstwerke aus, die sie in den vergangenen 11 Jahren sammelten. So begegnet man in ihren Grafiken, Aquarellen und Pastellen Heinz Scharr, Philip Oeser, Petra Albrecht, Ilsetraut Glock, Karin Kisker, Günther Groh, Sarah Kirsch, Katrin Gassmann, Klaus Dachselt, Gerd Mackensen.
Heidelore Kneffel


