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Di, 11:07 Uhr
20.01.2009

Zurück wegen Bauhaus

Dem Bauhaus-Künstler Lyonel Feininger ist es zu danken, dass der Opernsänger Jürgen-Dietmar Kühn, der vor gut einem Jahr als Kaiser in der Oper „Turandot“ Abschied von der Bühne genommen hat, noch einmal nach Nordhausen zurückkehrt. Wir haben die künstlerischen Details...


Kühn in Nordhausen (Foto: Kühn) Kühn in Nordhausen (Foto: Kühn) Anlässlich des Bauhaus-Jahres 2009 beschäftigt er sich in einem literarisch-musikalischen Programm mit Lyonel Feininger, der vor allem als Karikaturist und Maler bekannt wurde. „Klangbild – Bildmusik“ nennt Jürgen-Detmar Kühn sein Programm. Der inzwischen in Erfurt im Ruhestand lebende Sänger zeigt sich in „Klangbild – Bildmusik“ in seiner ganzen Vielseitigkeit auch als Rezitator und Pianist.

Ehe Lyonel Feininger sich der Malerei zuwandte, sollte er Geiger werden. Geblieben ist ihm eine zeitlebens enge Beziehung zur Musik. Besonders die Werke Johann Sebastian Bachs lagen Feininger am Herzen. Er erlernte das Klavierspiel und beschäftigte sich mit Bachs Fugen – bis er schließlich selber Fugen komponierte.

Jürgen-Dietmar Kühn, der als Sänger (und übrigens auch ausgezeichneter Organist) sein Leben der Musik geweiht hat, fand in Feiningers musikalischer Begeisterung die Anknüpfungspunkte, um Einblicke in Leben und Werk des Bauhauskünstlers zu geben. Fugen von Bach und Feininger selbst wechseln sich in „Klangbild – Bildmusik“ ab mit anderen Klavier- und Gesangsstücken aus Feiningers Zeit. Ausschnitte aus Briefen des vielseitigen Künstlers stellt Kühn ebenso vor wie Reproduktionen seiner wichtigsten Bilder.

Der Feininger-Abend, der die Verbindung zwischen Malerei, Musik und Sprache im Leben des Bauhaus-Künstlers herstellt, wird am 30. Januar um 19.30 Uhr im Theater unterm Dach gezeigt. Die Theaterkasse, Tel.: (0 36 31) 98 34 52, hat mit dem Kartenverkauf begonnen. Karten gibt es auch an den Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz

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