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Do, 12:25 Uhr
05.02.2009

Revolutionäre Straße

In diesem Jahr jährt sich die politische Wende in der damaligen DDR zum 20. Mal. Grund genug, in allen politischen Sphären über eine Würdigung nachzudenken. Jetzt soll in Nordhausen eine Straße herhalten...


CDU-Stadtrat Sven Lutze brachte während der gestrigen Hauptausschusssitzung den Vorschlag ein, eine Straße in Nordhausen – wenn es notwendig wird – umzubenennen und in den neuen Namen den Textbaustein „Friedliche Revolution“ einfließen zu lassen.


„Die Friedliche Revolution im Herbst 1989 ist durch die hier stattgefundenen Ereignisse auch ein bedeutender Abschnitt der Nordhäuser Stadtgeschichte. In diesem Jahr begeht die Stadt den 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution. Mit einer entsprechenden Namensgebung für eine Straße kann und sollte dieses Ereignis eine dauerhafte Würdigung erfahren“, so Lutzes Begründung.

Schade eigentlich, dass der August-Bebel-Platz in Nordhausen namentlich so gesichert ist, dass da nicht viel geändert werden kann. Schließlich ist Bebel einer der Urväter der Sozialdemokratie und damit nahezu ungefährdet.

Vielleicht aber, liebe nnz-Leser, haben Sie Vorschläge, welcher Straßennahmen oder Platz ersetzt werden könnte? Wir würden die Vorschläge gern an die offiziellen Stellen und Sven Lutze weiterleiten.
Autor: nnz

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Kommentare
Verdianer
05.02.2009, 13:09 Uhr
Erinnerung
Wenn man sich an die Ereignisse im Herbst 1989 erinnert, dann fällt mir dazu die Ludolfinger Straße ein.
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