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Fr, 09:58 Uhr
06.02.2009

Vom Abriss zum Neubau

In diesem Jahr wird in der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz eine Ära zu Ende gehen. Die letzten Abrisse stehen an. Dafür wird seitens des größten Vermieters in Nordthüringen der Neubau forciert. Die nnz mit einem Ausblick auf das genossenschaftliche Wohnen...


In diesem Jahr konzentriert sich der Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz (WBG) auf weitere Investitionen im Neubau sowie in der Sanierung mit einem Wertumfang von rund 8,5 Millionen Euro. Das größte Vorhaben ist der Neubau der „Wohnanlage an der Zichorienmühle“ in Nordhausen Nord. Dort werden in einem Volumen von rund fünf Millionen Euro 54 Wohneinheiten für betreutes Wohnen errichtet. Den Mitgliedern der Genossenschaft, die bereits einen Antrag auf diese Form des Wohnens im Alter gestellt haben, ging bereits ein ausführliches Exposé mit der Objektbeschreibung zu. Bis Ende März können sie sich dann entscheiden. Sollten dann noch nicht alle Wohnungen vergeben sein, so bekommen danach die Antragsteller, die bislang noch kein Genossenschaftsmitglied sind, die Chance, eine der neuen Wohnungen der WBG zu beziehen.

Neubau in Nordhausen Nord (Foto: WBG) Neubau in Nordhausen Nord (Foto: WBG)
Blick auf die Baustelle in Nordhausen Nord

Wie bei allen anderen Vorhaben, so ist auch bei diesem Neubau der Generalauftragnehmer angehalten worden, bei einer weiteren Ausschreibung von Bauleistungen einheimische Unternehmen und Handwerksbetriebe zu berücksichtigen. Auch damit wird die WBG in ihrer Unternehmensphilosophie der regionalen Verantwortung gerecht.

Weitere Vorhaben im Rahmen der Sanierung vorhandener Wohnungsstandorte sind die Jacob-Plaut-Straße 1 bis 9 sowie die Hardenbergstraße 14 – 18. Gerade in der Hardenbergstraße ist mit etwa 755.000 Euro eine kostenintensive Sanierung und Modernisierung notwendig. So werden in den Wohnungen die Zuschnitte verändert und Balkone am Gebäude angebaut.

Der Standort in der Jacob-Plaut-Straße ist das letzte noch nicht vollsanierte Mehrfamilienhaus der Genossenschaft östlich des Taschenbergs im Bereich der Halleschen Straße. Zu 90 Prozent sind die Wohnungen an Studenten vermietet. Neben den üblichen Sanierungsstandards wie neues Dach, neue Fassade, moderne Wärmedämmung oder neue Balkone soll es hier ein technisches Bonbon geben. Auf dem Dach des Komplexes wird eine Solarthermieanlage installiert, die dann für die Aufbereitung des Warmwassers mitverantwortlich sein wird. Dem Einsatz regenerativer Energien will sich die WBG in den nächsten Jahren vermehrt zuwenden und setzt auch hier auf die weitere gute Zusammenarbeit mit der Nordhäuser Fachhochschule.

Sanierungen und planmäßige Instandsetzungen wird es in diesem Jahr auch in Bleicherode geben. Eine neue Fassade, kombiniert mit einem Wärmedämmverbundsystem wird es in der Käthe-Kollwitz-Straße 41 - 43 geben, in der Gartenstraße 58 – 60 werden neue Heizungen eingebaut und in der Freiheitsstraße 9 a-c wird die Anliegerstraße erneuert. Für diese Maßnahmen werden rund 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Sanierungsvorhaben an den Standorten Niedersachswerfen, Heringen und Ilfeld konnten weitestgehend in den zurückliegenden Jahren abgeschlossen werden.

Neben diesen Kosten für Sanierungen und Neubau fallen in diesem Jahr weitere drei Millionen Euro für die laufende Instandhaltung des Wohnungsbestandes an.

Die WBG wird außerdem in diesem Jahr den Rückbau von Wohnungen innerhalb des bisherigen Programms Stadtumbau Ost beenden. Als letzte Wohnungen werden die am Standort Bahnhofstraße 40/41 in Nordhausen abgerissen. Damit ist die Genossenschaft ihren Verpflichtungen innerhalb des beschlossenen Stadtentwicklungskonzeptes nachgekommen.
Autor: nnz

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