Do, 10:17 Uhr
16.04.2009
Steinach kommt zum Jubiläumsspiel
Mit dem SV 08 Steinach gibt am Sonnabend um 15 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark ein alter Bekannter seine Visitenkarte ab, auf den der FSV Wacker 90 in einem kleinen Jubiläum zum vierzigsten Mal trifft. Heiße Gefechte gab es zu DDR-Liga-Zeiten, wobei die Nordhäuser oft den Kürzeren zogen…
Neben drei Freundschaftsspielen und einer Pokalpaarung ging es 35-mal um Punkte. Zumeist handelte es sich um Auseinandersetzungen in der damaligen DDR-Liga, in der die Steinacher eine hervorragende Rolle spielten. Nicht von ungefähr kam 1963 der sensationelle Oberligaaufstieg, der den kleinen Ort berühmt machte. Heute werden dort kleinere Brötchen gebacken. In der Thüringenliga kann man aber jeden Gegner zumindest ärgern.
Auch die sieben bisherigen Thüringenliga-Begegnungen seit 2003 waren stets hart umkämpft und endeten nie mit mehr als einem Tor Unterschied. Während die Wackerelf im Steinacher Fellberg-Stadion in den letzten Jahren immer punkten konnte (3:2- und 2:1-Siege sowie zwei Unentschieden), sah es zu Hause weniger rosig aus. Neben zwei Unentschieden unterlag man im vergangenen Spieljahr hier sogar 2:3.
Auf den Tag genau vor einem halben Jahr trafen beide Vereine am achten Spieltag in Steinach letztmalig aufeinander. Man trennte sich 1:1. Die Steinacher Verantwortlichen schätzten das Remis so ein: Das Unentschieden geht in Ordnung. Gegen Ende der zweiten Halbzeit war nicht zu übersehen, dass Nordhausen dem Siegtor auch aufgrund der stärkeren Physis näher war. Zum Glück hatten wir einen Alexander Pflügner, der mehrmals mit großartigem Einsatz klärte.
Die Sonnabendbegegnung zweier alter Rivalen hat nach den letzten Ergebnissen trotz Heimvorteils des FSV Wacker 90 und weit auseinander liegender Tabellenplätze wohl keinen klaren Favoriten. Immerhin schlug der SV 08 Steinach zuletzt unseren Nachbarn Eintracht Sonderhausen auf dem Göldner 3:2 und hat von zehn Auswärtsspielen erst zweimal verloren.
Die Nordhäuser brachten vier Punkte von den beiden letzten Nachholspielen in Borsch und Rudolstadt mit nach Hause. Erfreulich ist es, dass Wacker auch diese Auswärtshürden ohne Niederlage überstanden hat. Fast wäre in einem überdurchschnittlich guten Thüringenliga-Spiel am Rande der Heidecksburg sogar ein voller Erfolg gelungen.
Trainer Burkhard Venth war vom flotten Spiel beider Teams sehr angetan und blickt nach vorn: Wir haben jetzt zwei Heimspiele gegen Steinach und Arnstadt/Rudisleben. Die wollen wir ziehen, um Gotha/Friemar und Jena, die vorn liegen, so lange es geht zu ärgern. Damit ist das Ziel für Sonnabend klar umrissen.
Aus Verletzungsgründen stehen nach wie vor Daniel Wiegleb und Tino Steinberg nicht zur Verfügung. Doch Bruder Nico, der am Ostermontag sein erstes Punktspieltor bei den Männern erzielte, wäre nicht böse, wenn es bei ihm selbst so erfolgreich weiterginge. Mit einem eventuellen Sieg kann Wacker seine Heimbilanz gegen Steinach wenigstens ausgeglichen gestalten.
Klaus Verkouter
Autor: nnzNeben drei Freundschaftsspielen und einer Pokalpaarung ging es 35-mal um Punkte. Zumeist handelte es sich um Auseinandersetzungen in der damaligen DDR-Liga, in der die Steinacher eine hervorragende Rolle spielten. Nicht von ungefähr kam 1963 der sensationelle Oberligaaufstieg, der den kleinen Ort berühmt machte. Heute werden dort kleinere Brötchen gebacken. In der Thüringenliga kann man aber jeden Gegner zumindest ärgern.
Auch die sieben bisherigen Thüringenliga-Begegnungen seit 2003 waren stets hart umkämpft und endeten nie mit mehr als einem Tor Unterschied. Während die Wackerelf im Steinacher Fellberg-Stadion in den letzten Jahren immer punkten konnte (3:2- und 2:1-Siege sowie zwei Unentschieden), sah es zu Hause weniger rosig aus. Neben zwei Unentschieden unterlag man im vergangenen Spieljahr hier sogar 2:3.
Auf den Tag genau vor einem halben Jahr trafen beide Vereine am achten Spieltag in Steinach letztmalig aufeinander. Man trennte sich 1:1. Die Steinacher Verantwortlichen schätzten das Remis so ein: Das Unentschieden geht in Ordnung. Gegen Ende der zweiten Halbzeit war nicht zu übersehen, dass Nordhausen dem Siegtor auch aufgrund der stärkeren Physis näher war. Zum Glück hatten wir einen Alexander Pflügner, der mehrmals mit großartigem Einsatz klärte.
Die Sonnabendbegegnung zweier alter Rivalen hat nach den letzten Ergebnissen trotz Heimvorteils des FSV Wacker 90 und weit auseinander liegender Tabellenplätze wohl keinen klaren Favoriten. Immerhin schlug der SV 08 Steinach zuletzt unseren Nachbarn Eintracht Sonderhausen auf dem Göldner 3:2 und hat von zehn Auswärtsspielen erst zweimal verloren.
Die Nordhäuser brachten vier Punkte von den beiden letzten Nachholspielen in Borsch und Rudolstadt mit nach Hause. Erfreulich ist es, dass Wacker auch diese Auswärtshürden ohne Niederlage überstanden hat. Fast wäre in einem überdurchschnittlich guten Thüringenliga-Spiel am Rande der Heidecksburg sogar ein voller Erfolg gelungen.
Trainer Burkhard Venth war vom flotten Spiel beider Teams sehr angetan und blickt nach vorn: Wir haben jetzt zwei Heimspiele gegen Steinach und Arnstadt/Rudisleben. Die wollen wir ziehen, um Gotha/Friemar und Jena, die vorn liegen, so lange es geht zu ärgern. Damit ist das Ziel für Sonnabend klar umrissen.
Aus Verletzungsgründen stehen nach wie vor Daniel Wiegleb und Tino Steinberg nicht zur Verfügung. Doch Bruder Nico, der am Ostermontag sein erstes Punktspieltor bei den Männern erzielte, wäre nicht böse, wenn es bei ihm selbst so erfolgreich weiterginge. Mit einem eventuellen Sieg kann Wacker seine Heimbilanz gegen Steinach wenigstens ausgeglichen gestalten.
Klaus Verkouter



