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Do, 20:04 Uhr
16.04.2009

Erweiterung Steinsalzproduktion

Früher war es ein Knopfdruck, jetzt war es ein Mausklick und die neue Steinsalzanlage in der Grube Sondershausen wurde gestartet. Bei viel Prominenz gab es auch eine richtige Knallermeldung...

Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Am heutigen Donnerstagnachmittag starteten der Landrat des Kyffhäuserkreises, Peter Hengstermann (CDU), der Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES), Jaap van Engers und Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien Gerold Wucherpfennig (CDU) mit einem Mausklick die erweiterte Salzproduktion der GSES in Sondershausen.

In seinen einleitenden Worten verwies Jaap van Engers, das die Aufnahme der Steinsalzproduktion auf Anregung der damaligen Thüringer Landesregierung unter Wirtschaftsminister Schuster eingeleitet wurde. Vor zwei Jahren reifte dann die Idee, die Steinsalzproduktion zu erweitern. Immerhin konnte man 10 Millionen Euro Umsatz verbuchen. Damit sei man jetzt drittgrößter Steinsalzproduzent Deutschlands. An die 1. Beigeordnete der Stadt Sondershausen, Cornelia Kraffzick (SPD) gewand sagte Jaap van Engers, immerhin kommen 4,5 Millionen Gewerbesteuer der Stadt Sondershausen zu gute. Kraffzick vertrat den verhinderten Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU).

Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auf dem Weg zur Grubenfahrt.

Minister Wucherpfennig, der auch für den Westteil des Kyffhäuserkreises als Kandidat für den Thüringer Landtag antritt, zeigte sich zufrieden mit der zukünftigen Erweiterung der Steinsalzproduktion. Immerhin wird die Produktion von 60.000 t Steinsalz im Jahr auf 200.000 t erhöht. Der Neubau erfreut in ihn nicht nur den Bauminister, sondern auch als Verkehrsminister sei er zufrieden, dass mit dem Steinsalz auch die Verkehrssicherheit erhöht wird. Schließlich ist der Freistaat Thüringen einer der Hauptabnehmer dieses Streusalzes.

Landrat Hengstermann zeigte sich zufrieden, dass man wohl zukünftig im Internet nicht nur die beiden bisherigen Hauptproduzenten Duisburg und Staßfurt genannt werden sollten, sondern auch die GSES Sondershausen bald genannt werden wird. Zufrieden zeigte er sich auch vom Investor. Wir brauchen keine Heuschrecken im Land, sondern nur Bienen. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die gestartete Ausbildung der Bergmechaniker und freut sich schon auf die nächste Runde bei der Ausbildung.

Der technische Geschäftsführer der GSES, Ralph Haase verwies noch auf erstaunliche Zahlen. So lagern, laut einer Studie von Ercosplan Erfurt, noch rund 200 Millionen t Steinsalz in der Grube Sondershausen. Man sei in der glücklichen Lage, dass man es sich leisten kann, nur sehr reines Steinsalz abbauen zu müssen. Salze unter 97 % Reinheit werden überhaupt nicht mal mehr abgebaut.
Die heute in Betrieb genommene Steinsalzanlage kostete ca. 8,3 Millionen Euro. Zur Erweiterung der Salzproduktion wurden neue Kippstellen und Walzenbrecheranlagen in Betrieb genommen. Imposant der Hohlraum, der ins Salz geschossen wurde, mit 21 m Höhe und einer Fläche von 9 x 13 m. Das jetzt mit höherer Reinheit gelieferte Steinsalz wird in drei verschiedenen Qualitäten geliefert. Eine für die Futtermittelproduktion und zwei für Streuzwecke in Österreich/Tschechien und für Deutschland.

Wobei man sagen muss, Steinsalzverarbeitung ist etwas übertrieben. Das geförderte Steinsalz ist so rein, dass es nur gebrochen und in die richtige Körnung gebracht werden muss. Mit Skipgefäßen (Fördergefäß am Förderkorb) die 6 t fassen, wird das Salz nach über tage gebracht, immerhin ca. 80 t / Stunde. Dort wird es vier Holzsilos a 250 t zwischengelagert. Übrigens, auf die Frage angesprochen, ob er die drei Mausdrücker zum Start der Anlage nicht behalten möchte, kam von Ralph Haase die trockene Antwort, die könne er einfach nicht bezahlen.



Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Heute gab es allen Grund auf das gute Gelingen anzustoßen. Der Landrat schüttet schon mal nach.

Denn mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage wurde nicht nur die Steinsalzproduktion erhöht, sondern am Rande der Veranstaltung hatte Jaap van Engers eine kleine Bombe platzen lassen. Er kündigte an, dass GSES schon ganz konkrete Pläne für die Wiederaufnahme der Kaliproduktion in Sondershausen habe, und sich auch in Roßleben Hoffnungen macht, den Zuschlag zu bekommen, kn hatte schon ausführlich berichtet.
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erweiterung Steinsazproduktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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