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Di, 19:11 Uhr
28.04.2009

NOKOMO

Heute unterzeichneten die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt und Fachhochschule (FH) Nordhausen eine Vereinbarung und markieren den Startschuss für ein neues Modell der Dualen Ausbildung. Der Name NoKoMo steht dabei für Nordhäuser KombiModell Berufsausbildung und Studium in vier Jahren.


„Mit der Verknüpfung von Berufsausbildung und einem betriebswirtschaftlichem Studium betreten wir praktisch Neuland“, sagt IHK-Präsident Niels Lund Chrestensen. Im Gegensatz zu bisherigen Kombilösungen würde das integrierte Praxissemester eine weitaus engere Verzahnung von Berufsausbildung und Hochschule zulassen, bestätigt Prof. Dr. Jörg Wagner von der Fachhochschule Nordhausen.

Das Modell beinhaltet mit der IHK-Ausbildung und dem Bachelor zwei parallele Abschlüsse und ist besonders interessant für Unternehmen, die sehr guten Auszubildenden die Möglichkeit zum begleitenden Studium der Betriebswirtschaft bieten möchten. „Alle Ausbildungsberufe mit Wirtschaftsbezug, wie Industriekaufleute, Bankkaufleute, Groß- und Außenhandelskaufleute können nun ein begleitendes Duales Studium der Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Nordhausen durchführen“, sagt Wagner.

Im ersten Jahr (erstes und zweites Semester) erfolgt ein reines FH-Studium. Das zweite Jahr ist ein so genanntes Urlaubssemester, welches ausschließlich zur theoretischen und praktischen Berufsausbildung genutzt wird. Der Betrieb schließt einen Berufsausbildungsvertrag ab. Im dritten Jahr (drittes und viertes Semester) wird das Studium fortgesetzt und studienfreie Zeiten für die berufspraktische Ausbildung genutzt.

Das fünfte Semester ist das Praxissemester, das gleichzeitig die Ausbildung durch die IHK Abschlussprüfung beendet. Der Bachelor wird im sechsten Semester erreicht. Das Modell ist so angelegt, dass keine Mindestteilnehmerzahlen im Sinne der unteren Bemessungsgrenze zur Berufsschulklassenbildung für die theoretische Ausbildung erforderlich sind.

„Dieses am Bedarf der Unternehmen orientierte Modell kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass sowohl die Wirtschaft Thüringens als auch die Thüringer Hochschullandschaft in den nächsten Jahren international wettbewerbsfähig bleiben“, ist sich Niels Lund Chrestensen sicher.
Autor: nnz/kn

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