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Mo, 12:25 Uhr
29.06.2009

Kommunale Exoten

Es soll sie selbst in Thüringen noch geben: Kommunen, die keine Schulden gegenüber Banken haben. Und ein Landratsamt ist sogar auch dabei...


Schuldenpalette (Foto: TLS) Schuldenpalette (Foto: TLS)

Am 31.12.2008 waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 130 von 959 Gemeinden (siehe Übersicht) sowie das Landratsamt des Wartburgkreises ohne Schulden gegenüber dem Kreditmarkt und den öffentlichen Haushalten. Allein 33 Gemeinden gehören zum Saale-Holzland-Kreis. Am 31.12.2007 waren 127 der damals 968 Gemeinden schuldenfrei.

Die schuldenfreien Gemeinden haben überwiegend Einwohnerzahlen unter 1 000. Lediglich 16 Gemeinden haben mehr als 1 000 Einwohner. Dazu gehören Schleusingen (Landkreis Hildburghausen), Neuhaus-Schierschnitz (Landkreis Sonneberg), St. Kilian (Landkreis Hildburghausen), Kamsdorf (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) und Benshausen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) mit mehr als 2 000 Einwohnern.

Bei 4 der 130 Gemeinden und beim Landratsamt des Wartburgkreises hatten aus dem Kommunalhaushalt ausgegliederte Einheiten Schulden (Stand 2007), die entsprechend der Beteiligung der Gemeinden anteilig auf diese aufgeteilt wurden.

Bei den ausgegliederten Einheiten handelt es sich um Eigenbetriebe bzw. rechtlich selbständige Einrichtungen und Unternehmen, an denen die öffentliche Hand mit mehr als 50 Prozent beteiligt ist. Die betroffenen Gemeinden sind Schleusingen, Alkersleben, Pfaffschwende und Großheringen. Sie sind z.B. an verschuldeten Wohnungsunternehmen oder Kliniken beteiligt.
Autor: nnz/kn

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