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Fr, 16:41 Uhr
21.08.2009

Keine Politik auf Pump

Die Schulden von heute sind die Lasten für die nächsten Generationen. Zum Thema “Neuverschuldung, nicht mit uns” hatte die Junge Union Nordhausen in dieser Woche eingeladen. Gastredner waren der Staatssekretär aus dem Finanzministerium, Dr. Rainer Späth und Minister Dr. Klaus Zeh...

Wo sind die jungen Leute? (Foto: JU) Wo sind die jungen Leute? (Foto: JU)

Zahlreiche junge Menschen waren gekommen, um sich über die aktuelle Situation des Freistaats Thüringen zu informieren und zu diskutieren. Dazu erklärte Klaus Zeh: „Die CDU steht für eine nachhaltige Politik in Verantwortung für künftige Generationen. Die Zukunft unserer Kinder und Enkel darf nicht mit einem Schuldenberg belastet werden. Sie sollen ihre Zukunft selbst gestalten können. Das verstehe ich auch unter Generationengerechtigkeit. Ich will nicht auf Kosten kommender Generationen Politik betreiben. Zurückgehende Einnahmen dürfen nicht einfach durch die Aufnahme von neuen Schulden ausgeglichen werden. Neue Schulden verursachen neue Zinslasten und nehmen uns den Gestaltungsspielraum. Hier droht eine Endlosspirale in den Abgrund.“

Dr. Späth klärte die Jugendlichen über das neue Neuverschuldungsverbot in Thüringen auf. Es ist sehr wichtig, eine Schuldenbremse zu schaffen, um der Generation von Morgen keinen Berg voller Schulden, sondern einen ausgeglichenen Haushalt zu hinterlassen. Vor diesem Hintergrund hat die CDU die Initiative für ein Thüringer Neuverschuldungsverbot ergriffen und wollte dies in der Landesverfassung festschreiben lassen. Nur in Ausnahmesituationen sollte eine Kreditaufnahmemöglichkeit in Verbindung mit einem konkreten Tilgungsgebot bestehen. Aufgrund der Verweigerungshaltung der Opposition konnte dies aber nicht im Thüringer Landtag mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit beschlossen werden.

Eine seriöse Finanzpolitik und eine gute wirtschaftliche Entwicklung in den letzten zwei Jahren führten dazu, dass Thüringen seit 2007 keine neuen Schulden aufnehmen musste. Darüber hinaus wurden Rücklagen gebildet, die es uns ermöglichten, zusätzliche Belastungen im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise aktuell schultern zu können. Eine solche verantwortungsvolle Finanzpolitik muss fortgeführt werden.

Abschließend erklärte Dr. Zeh: „Eine Politik vielfältiger Verheißungen auf Pump und zu Lasten unserer Kinder und Enkel lehne ich ausdrücklich ab.“
Autor: nnz

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Kommentare
Steuerzahler
21.08.2009, 17:22 Uhr
...und ob auf Pump!
Eigentlich ist dieses Politikergeschwätz einfach unfassbar, aber eben Normalität.

Zitat: „Die CDU steht für eine nachhaltige Politik in Verantwortung für künftige Generationen. Die Zukunft unserer Kinder und Enkel darf nicht mit einem Schuldenberg belastet werden. usw.....“

Frage: Wer bezahlt eure Bankenkrise????
Frage zur "nachhaltigen" Politik: Atomstrom? Habt ihr eure Kinder und Kindeskinder gefragt ob sie mit dem tausende Jahre strahlenden Müll leben wollen, oder hinterlasst ihr ihn als euren Wohlstandsmüll???

Wie gesagt Politikergeschwätz mit viel Doppelmoral....
Modern
23.08.2009, 16:28 Uhr
Thüringen macht keine Schulden auf Pump.
Wir sprechen hier ja über Thüringen und nicht über den Haushalt von Deutschland. Und wenn man sich die geschichte mal an sieht ist immer wenn große Koalitionen sind viele neue schulden entstanden gemacht wurden. Schauen sie jetzt die Große Koaltion und die in Thüringen vor 2000.

In Thüringen hat man seid 2007 keine neuen schulden gemacht und 2009 schaffen wir das auch. Sollte nach der wahl eine große Koaltion raus kommen dann werden wir bestimmt neue schulden machen wenn man sich die programme der SPD, Linke anschaut.

Kostenloses Schul essen, kostenlose Kindergärten wer soll das bezahlen. Das geht dann nur mit Schulden. Man muss ein bisschen trennen Thüringen und Deutschland.
Steuerzahler
25.08.2009, 13:43 Uhr
Schulden
Thüringen hat Schulden und zwar 16 Milliarden Euro und die sind nicht allesamt der großen Koalition in Thüringen geschuldet. Seit 20 Jahren ist die CDU hier an der Macht, jeweils als stärkste Partei!!

Also bitte nicht nur die anderen haben Schuld. Seit 2007 keine neuen Schulden ist sicher richtig. Aber warum? 2005 gab es die höchste Steuererhöhung in der Geschichte der Republik. Gepaart mit dem Aufschwung also Einnahmen ohne Ende. Es war also nicht die ganz große Nummer!

Zu Ihrer Frage wer kostenloses Essen, kostenlose Kindergärten etc. bezahlen soll. Ich bin sicher es gibt zunächst enormes Einsparpotential im Landeshaushalt, bzw. Umschichtungsmöglichkeiten.

Jede Partei hat halt andere Prioritäten. Von CDU oder FDP ist ein Festhalten an einer funktionierenden Solidargemeinschaft nicht mehr zu erwarten.Jeder Besserverdienende(auch Staatsdiener) kann sich mühelos dieser entziehen. Aber ist ein anderes Thema!

Jedoch sollte in dem Niedriglohnland Deutschlands, welches Thüringen ja nunmal ist, besonders für die Sorge getragen werden, die es sich eben kaum leisten können ihre Kinder am Schulessen teilhaben zu lassen usw.

Und zu den Schulden im Bund: Bis dieses Jahr war Theo Waigel(1996) in einer CDU/FDP geführten Regierung der Schuldenkönig. Nun dieses Jahr wird es einen neuen Rekord geben da der Steuerzahler wohl die Bankenkrise zahlen darf. Aber das "Casino" hat ja wieder geöffnet........dank unserer tollen Politiker ohne nenenswerte Einschnitte.
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