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Mi, 10:43 Uhr
02.09.2009

Wie lange liegt man in Thüringen?

Wenn Sie mal wissen wollen, wie viele Krankenhausbetten es in Thüringen gibt und wie lange dort die Patienten lagen, dann haben wir die statistischen Zahlen für Sie aufbereitet...


Im Jahr 2008 gab es in den 43 Thüringer Krankenhäusern 15 954 aufgestellte Betten. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 30 Betten bzw. 0,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Damit setzt sich der jährliche Bettenabbau weiter fort. Von den aufgestellten Betten insgesamt waren 678 Intensivbetten und 123 Belegbetten.

In den Thüringer Krankenhäusern wurden im vergangenen Jahr 538 281 Patienten vollstationär behandelt. Nach durchschnittlich 8,3 Tagen konnten sie entlassen werden. Ein Jahr zuvor waren es 538 493 Patienten, die nach durchschnittlich 8,4 Tagen aus der vollstationären Behandlung entlassen wurden. Der Nutzungsgrad der Betten betrug im vergangenen Jahr 78,1 Prozent. 2007 lag er bei 77,7 Prozent.

Mehr als ein Drittel der vollstationär entlassenen Patienten (193 604 Fälle bzw. 36,0 Prozent) wurde in einer der Fachabteilungen der Inneren Medizin behandelt. Hier betrug die durchschnittliche Verweildauer 7,0 Tage und der Nutzungsgrad der Betten lag bei 81,4 Prozent.

Die Patienten in den Thüringer Krankenhäusern wurden von 3 925 hauptamtlichen Ärzten behandelt. Das waren 49 Ärzte bzw. 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 10 385 Personen im Pflegedienst betreuten die Kranken rund um die Uhr. Ende des Jahres 2007 waren es 10 303 (+ 0,8 Prozent).

Weitere 12 359 Beschäftigte der Krankenhäuser kümmerten sich im medizinisch-technischen Dienst, Funktionsdienst, als klinisches Hauspersonal oder im Wirtschafts- und Versorgungsdienst, im technischen Dienst, im Sonderdienst aber auch als sonstiges Personal und im Verwaltungsdienst um den reibungslosen Ablauf in den Häusern. Ein Jahr zuvor waren es 12 245 Personen (+ 0,9 Prozent).

Im Durchschnitt war ein Arzt ständig für 3,3 Betten verantwortlich, beim Pflegepersonal betrug die Belastungszahl 1,4 Betten (2007: 3,4 bzw. 1,4).

Belegbetten sind Betten, die ein Belegarzt von einem Krankenhaus zu Verfügung gestellt bekommt. Der Arzt kann dadurch seine eigenen Patienten stationär behandeln, ohne selbst an dem Krankenhaus angestellt zu sein.

Nutzungsgrad der Betten ist der prozentuale Ausdruck dafür, an wie vielen Tagen des Jahres ein Bett des Krankenhauses bestimmungsgemäß genutzt wird.
Autor: nnz/kn

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