Fr, 10:33 Uhr
04.09.2009
Die meisten Apotheken
Seit drei Monaten bezahlen die deutschen Pharmaunternehmen die Entsorgung alter Arzneimittel nicht mehr. So bleiben die Apotheken derzeit auf den Kosten sitzen, wenn sie alte, abgelaufene Medikamente kostenlos annehmen und entsorgen. Dennoch bleibt diese Praxis im Landkreis weiter bestehen.
Wir haben eine kleine Umfrage im Kreisgebiet durchgeführt. Die hat ergeben, dass die meisten Apotheken noch immer die Alt-Arzneien von ihren Kunden annehmen – und zwar kostenlos, berichtet Abfallberater Hans-Georg Backhaus vom Landratsamt Nordhausen. Eine rechtliche Verpflichtung für die Rücknahme seitens der Apotheken hat es allerdings nie gegeben. Vielmehr war diese Handhabung eine Serviceleistung gegenüber den Kunden und ist es in der Regel auch weiterhin.
Im Gegensatz zu Altmedikamenten kann man Spritzen und Kanülen einfach in die Tonne werfen. Abfallberater Hans-Georg Backhaus dazu: Gebrauchte Kanülen und Einwegspritzen, zum Beispiel von Diabetikern, können in den dazu gehörenden Schutzhüllen über die Restmülltonne entsorgt werden. Es ist aber ratsam, sie in bruchfesten Behältnissen zu sammeln und dann verschlossen zu entsorgen.
Wer seine überlagerten Medikamente nicht mehr kostenlos in der Apotheke abgeben kann, sollte sie vorerst sicher aufbewahren und im Herbst am Schadstoffmobil kostenlos abgeben, rät der Abfallberater des Landratsamtes. Gleiches gilt für nicht mehr gebrauchsfähige quecksilberhaltige Thermometer, die auf keinen Fall in den Restmüll gehören.
Das Schadstoffauto tourt vom 2. bis 16. November wieder durch den Landkreis. Etwa Mitte Oktober 2009 teilt die Abfallwirtschaft des Landratsamtes die Termine und Standorte im Einzelnen mit. Weitere Informationen gibt es auch telefonisch unter 03631/ 911 330.
Autor: nnzWir haben eine kleine Umfrage im Kreisgebiet durchgeführt. Die hat ergeben, dass die meisten Apotheken noch immer die Alt-Arzneien von ihren Kunden annehmen – und zwar kostenlos, berichtet Abfallberater Hans-Georg Backhaus vom Landratsamt Nordhausen. Eine rechtliche Verpflichtung für die Rücknahme seitens der Apotheken hat es allerdings nie gegeben. Vielmehr war diese Handhabung eine Serviceleistung gegenüber den Kunden und ist es in der Regel auch weiterhin.
Im Gegensatz zu Altmedikamenten kann man Spritzen und Kanülen einfach in die Tonne werfen. Abfallberater Hans-Georg Backhaus dazu: Gebrauchte Kanülen und Einwegspritzen, zum Beispiel von Diabetikern, können in den dazu gehörenden Schutzhüllen über die Restmülltonne entsorgt werden. Es ist aber ratsam, sie in bruchfesten Behältnissen zu sammeln und dann verschlossen zu entsorgen.
Wer seine überlagerten Medikamente nicht mehr kostenlos in der Apotheke abgeben kann, sollte sie vorerst sicher aufbewahren und im Herbst am Schadstoffmobil kostenlos abgeben, rät der Abfallberater des Landratsamtes. Gleiches gilt für nicht mehr gebrauchsfähige quecksilberhaltige Thermometer, die auf keinen Fall in den Restmüll gehören.
Das Schadstoffauto tourt vom 2. bis 16. November wieder durch den Landkreis. Etwa Mitte Oktober 2009 teilt die Abfallwirtschaft des Landratsamtes die Termine und Standorte im Einzelnen mit. Weitere Informationen gibt es auch telefonisch unter 03631/ 911 330.

