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Mi, 11:17 Uhr
02.12.2009

Das Wild wird nicht vergessen

Alle Jahre wieder werden Vorsorgemaßnahmen im Thüringer Forstamt Bleicherode-Südharz
für die Winterfüttterung des Wildes getroffen. Vorallem in den oberen und mittleren Harzbereichen wurden Futtervorräte angelegt, damit das Wild keine Not leiden muss, berichtet Forstamtsleiter Klaus-Wilhelm Brüggemann der nnz.


Als Notzeit wird die Zeit angesehen, in der dem Wild durch zu hohe Schneelage oder vereistem Schnee kein natürliches Futter zur Verfügung steht. In Höhenlagen ab 450 Meter über normal Null ist im Zeitraum vom 16. Januar bis 30. April grundsätzlich die Notzeit anzunehmen. Das Forstamt Bleicherode-Südharz hat in diesem Jahr Wildfutter in Form von 40 Rollen Heu, 60 to Zuckerrüben und 1200 kg Mais eingekauft.

In den Harzrevieren Rothesütte, Christianenhaus und Wiegersdorf stehen einige Wiesen für die Heugewinnung zur Verfügung, um dem Wild ein natürliches Äsungsangebot zur Ablenkung bereit zustellen. Auch der Bau von Wildfütterungen ist im Jahr 2009 fortgeführt worden, um dem Wild einige Äsungspunkte im Harzbereich anzubieten. So entstand im Revier Rothesütte eine neue Rotwildfütterung am Solberg.

Es gibt aber noch weitere Wildfütterungen am Kaiserstiegplatz, Margaretenallee und Krummer Weg. Im Revier Christianenhaus gibt es Fütterungen am Hasselberg, Mühlenstieg und Nonnenforst. Im Revier Wiegersdorf befindet sich eine Fütterung am Kaulberg. Hier werden die gesammelten Eicheln, Kastanien und Walnüsse bei hohem Schnee als besondere Leckerbissen, neben Heu und Zuckerrüben, mit ausgebracht.
Autor: nnz

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