Mi, 11:59 Uhr
02.12.2009
Staatsanwaltschaft ermittelt
Wieder einmal beschäftigt sich die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft mit Vorgängen, die ihre Spuren sowohl in einer kommunalen Gesellschaft als auch im Landratsamt hinterlassen haben...
Die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Untreue gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Technologieverbund Nentzelsrode GmbH (TVN), Hans-Jürgen L., und Landrat Joachim Claus (CDU) aufgenommen. "Bei unserer Behörde ist Ende Juni eine entsprechende anonyme Anzeige eingegangen, jetzt ermitteln wir", so Staatsanwalt Dirk Germerodt.
Inhalt der Anzeige sei unter anderem eine sehr detaillierte Beschreibung des Zustandes der Biogas-Anlage auf dem einst so hoch gelobten Abfallzentrum des Landkreises Nordhausen. Und der soll überhaupt nicht mehr so rosig sein. In der Anzeige werde den Beschuldigten vorgeworfen, die Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten über Jahre hinweg vernachlässigt zu haben, obwohl dafür vom Landkreis eine Pauschale gezahlt worden sei. Der Landkreis hatte zu diesem Zeitpunkt die Mehrheit an den Anteilen der Gesellschaft, in deren Aufsichtsrat Mitglieder des Nordhäuser Kreistages wachen sollten.
Die Vorwürfe sind so neu nun auch wieder nicht, die nnz hatte bereits im April ausführlich darüber berichtet. In der Kreisverwaltung war heute niemand zu einer Stellungnahme bereit.
Autor: nnzDie Mühlhäuser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Untreue gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Technologieverbund Nentzelsrode GmbH (TVN), Hans-Jürgen L., und Landrat Joachim Claus (CDU) aufgenommen. "Bei unserer Behörde ist Ende Juni eine entsprechende anonyme Anzeige eingegangen, jetzt ermitteln wir", so Staatsanwalt Dirk Germerodt.
Inhalt der Anzeige sei unter anderem eine sehr detaillierte Beschreibung des Zustandes der Biogas-Anlage auf dem einst so hoch gelobten Abfallzentrum des Landkreises Nordhausen. Und der soll überhaupt nicht mehr so rosig sein. In der Anzeige werde den Beschuldigten vorgeworfen, die Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten über Jahre hinweg vernachlässigt zu haben, obwohl dafür vom Landkreis eine Pauschale gezahlt worden sei. Der Landkreis hatte zu diesem Zeitpunkt die Mehrheit an den Anteilen der Gesellschaft, in deren Aufsichtsrat Mitglieder des Nordhäuser Kreistages wachen sollten.
Die Vorwürfe sind so neu nun auch wieder nicht, die nnz hatte bereits im April ausführlich darüber berichtet. In der Kreisverwaltung war heute niemand zu einer Stellungnahme bereit.

