Di, 19:27 Uhr
12.01.2010
Training ist notwendig
Sehr fein dosiert betätigt der Busfahrer sein Bremspedal. Etwas zu derb und der stehende Fahrgast im Linienbus stürzt, der Kaffee im Reisbus verschüttet. Vorausschauende und ruhige Fahrweise sind im Alltag selbstverständlich. Aber ein Busfahrer fährt 70.000 bis 100.000 km im Jahr. Das muss trainiert werden. In Nordhausen...
Da kann es Situationen geben, in denen Sekunden entscheiden. Dass diese Sekunden konsequent genutzt werden, wurde im Rahmen der jährlichen Weiterbildung auf dem Motodrom des BBZ Berufsbildungszentrum Straßenverkehr intensiv geübt.
Für Busfahrer von Brauer Reisen und der Stadtwerke fand in Zusammenarbeit mit der Fahrschule Levin das Fahrertraining statt. Nach theoretischer Schulung zur Fahrdynamik ging es in die Praxis. Bei vereister Fahrbahn und Sauwetter gab es den Auftrag Vollbremsung bis zum Stillstand und Ausweichen bei plötzlichen Auftreten eines Hindernisses.
Runde um Runde erhöhte sich die Geschwindigkeit, sekundengenau musste das Bremspedal voll durchgedrückt werden und bei knatterndem ABS ein Ausweichmanöver gefahren werden. Die Fahrerin Elke Götze, die Busfahrer und die Busse wurden bis an Ihre Grenze gefordert. Alle Beteiligten haben vor allem an innerer Sicherheit gewonnen.
Jürgen Brauer
Autor: nnzDa kann es Situationen geben, in denen Sekunden entscheiden. Dass diese Sekunden konsequent genutzt werden, wurde im Rahmen der jährlichen Weiterbildung auf dem Motodrom des BBZ Berufsbildungszentrum Straßenverkehr intensiv geübt.
Für Busfahrer von Brauer Reisen und der Stadtwerke fand in Zusammenarbeit mit der Fahrschule Levin das Fahrertraining statt. Nach theoretischer Schulung zur Fahrdynamik ging es in die Praxis. Bei vereister Fahrbahn und Sauwetter gab es den Auftrag Vollbremsung bis zum Stillstand und Ausweichen bei plötzlichen Auftreten eines Hindernisses.
Runde um Runde erhöhte sich die Geschwindigkeit, sekundengenau musste das Bremspedal voll durchgedrückt werden und bei knatterndem ABS ein Ausweichmanöver gefahren werden. Die Fahrerin Elke Götze, die Busfahrer und die Busse wurden bis an Ihre Grenze gefordert. Alle Beteiligten haben vor allem an innerer Sicherheit gewonnen.
Jürgen Brauer


