Fr, 09:21 Uhr
15.01.2010
Was bei Erkältungen wirklich hilft
Im Winter haben Erkältungen Hochsaison. Angesichts der anhaltend tiefen Temperaturen plagen sich aktuell besonders viele Thüringerinnen und Thüringer mit triefender Nase, schwerem Kopf, quälendem Husten, kratzendem Hals und Fieber. Hier die Helfer aus Sicht der Apotheker...
Hilfe erhalten sie in ihrer Apotheke, denn Thüringens Apothekerinnen und Apotheker wissen, was wirklich gegen Erkältungen hilft. Eine Erkältung kündigt sich in der Regel durch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden an. "Wenn sich die Erreger in der Rachenschleimhaut vermehren, werden Botenstoffe ausgeschüttet, die zur Entzündung und den typischen Schmerzen führen", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Nordhäuser Region.
Linderung können Lutschpastillen verschaffen: Sie enthalten in der Regel desinfizierende Stoffe sowie Substanzen, die lokal den Schmerz lindern. Gegen Heiserkeit können auch pflanzliche Präparate mit Primelwurzelextrakt oder Isländisch Moos sowie Salztabletten helfen.
Während einer Erkältung läuft das Immunsystem auf Hochtouren und versucht, die abgetöteten Erreger so schnell wie möglich wieder loszuwerden. "Der dabei produzierte Schleim muss ausgeschieden werden und macht sich als Schnupfen und Husten bemerkbar", sagt Garke. Dampfbäder können helfen, den Schleim zu verflüssigen und dadurch den Abtransport erleichtern.
Auch schleimlösende Arzneimittel können den Prozess unterstützen. "Gegen eine verstopfte Nase helfen abschwellende Sprays oder Tropfen. Sie sollten allerdings nicht länger als eine Woche benutzt werden, da sie auf Dauer die Nasenschleimhaut schädigen können", sagt Garke.
Generell sollten die gegen Erkältungen angewendeten Arzneimittel nur die bestehenden Symptome behandeln. "Monopräparate sind zu bevorzugen, da mit ihnen gezielt die Beschwerden bekämpft werden können", sagt Garke. Bei Kombinationsprodukten bestehe dagegen die Gefahr, dass unnötige Arzneistoffe eingenommen werden.
Wer erkältet ist, sollte sich schonen. "Ruhe und Schlaf sind die wichtigste Voraussetzung, um schnell wieder gesund zu werden", sagt Garke. Neben einer gesunden Ernährung sollten Patienten mit grippalen Infekten viel trinken, um die Flüssigkeitsverluste durch den Schnupfen auszugleichen und die Schleimhäute zu befeuchten.
"Die Schleimhäute sind die wichtigste Barriere gegen das Eindringen von Viren. Im Winter sind sie jedoch häufig durch Kälte und trockene Heizungsluft angegriffen", sagt Garke. Ein befeuchtendes Nasenspray kann der Austrocknung vorbeugen. In der Erkältungszeit ist es deshalb generell empfehlenswert, entsprechende Produkte anzuwenden. Daneben ist ein intaktes Immunsystem der beste Schutz vor Erkältungen: "Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen stärkt die Abwehr ebenso wie ausreichend Schlaf, wenig Stress, viel Bewegung und der Verzicht auf Alkohol und Tabak", sagt Garke.
Autor: nnzHilfe erhalten sie in ihrer Apotheke, denn Thüringens Apothekerinnen und Apotheker wissen, was wirklich gegen Erkältungen hilft. Eine Erkältung kündigt sich in der Regel durch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden an. "Wenn sich die Erreger in der Rachenschleimhaut vermehren, werden Botenstoffe ausgeschüttet, die zur Entzündung und den typischen Schmerzen führen", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Nordhäuser Region.
Linderung können Lutschpastillen verschaffen: Sie enthalten in der Regel desinfizierende Stoffe sowie Substanzen, die lokal den Schmerz lindern. Gegen Heiserkeit können auch pflanzliche Präparate mit Primelwurzelextrakt oder Isländisch Moos sowie Salztabletten helfen.
Während einer Erkältung läuft das Immunsystem auf Hochtouren und versucht, die abgetöteten Erreger so schnell wie möglich wieder loszuwerden. "Der dabei produzierte Schleim muss ausgeschieden werden und macht sich als Schnupfen und Husten bemerkbar", sagt Garke. Dampfbäder können helfen, den Schleim zu verflüssigen und dadurch den Abtransport erleichtern.
Auch schleimlösende Arzneimittel können den Prozess unterstützen. "Gegen eine verstopfte Nase helfen abschwellende Sprays oder Tropfen. Sie sollten allerdings nicht länger als eine Woche benutzt werden, da sie auf Dauer die Nasenschleimhaut schädigen können", sagt Garke.
Generell sollten die gegen Erkältungen angewendeten Arzneimittel nur die bestehenden Symptome behandeln. "Monopräparate sind zu bevorzugen, da mit ihnen gezielt die Beschwerden bekämpft werden können", sagt Garke. Bei Kombinationsprodukten bestehe dagegen die Gefahr, dass unnötige Arzneistoffe eingenommen werden.
Wer erkältet ist, sollte sich schonen. "Ruhe und Schlaf sind die wichtigste Voraussetzung, um schnell wieder gesund zu werden", sagt Garke. Neben einer gesunden Ernährung sollten Patienten mit grippalen Infekten viel trinken, um die Flüssigkeitsverluste durch den Schnupfen auszugleichen und die Schleimhäute zu befeuchten.
"Die Schleimhäute sind die wichtigste Barriere gegen das Eindringen von Viren. Im Winter sind sie jedoch häufig durch Kälte und trockene Heizungsluft angegriffen", sagt Garke. Ein befeuchtendes Nasenspray kann der Austrocknung vorbeugen. In der Erkältungszeit ist es deshalb generell empfehlenswert, entsprechende Produkte anzuwenden. Daneben ist ein intaktes Immunsystem der beste Schutz vor Erkältungen: "Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen stärkt die Abwehr ebenso wie ausreichend Schlaf, wenig Stress, viel Bewegung und der Verzicht auf Alkohol und Tabak", sagt Garke.


