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Fr, 11:20 Uhr
05.02.2010

nnz-Forum: Rückkehr der Wölfe

Kehren die Wölfe nach Thüringen zurück? Wenn ja, welche Auswirkungen hat das auf die Regionen? Ein Leserbrief in der nnz von einem Landtagsabgeordneten.


Die Einwanderung von Wölfen nach Thüringen ist generell aus arten- und naturschützerischer Sicht zu begrüßen. Ob Wölfe tatsächlich das Mufflon in der Hainleite gerissen haben, bleibt abzuwarten bis die Gen-Analyse durch die zuständigen Behörden vorliegt. Sollte es zutreffen, dann wäre das auch ein gutes Zeichen für eine intakte Natur in Thüringen.

Unser Land ist klein und dicht besiedelt und somit kein Yellowstone-Nationalpark oder Sibirien. Anders als dort reichen hier die Naturräume nicht aus, um mögliche Konflikte bei der Einwanderung von Wölfen auszuschließen. Noch sehe ich da keine Akzeptanz in der Breite der Bevölkerung. Schließlich sind auch die Interessen der hier lebenden Menschen zu berücksichtigen.

Wir müssen nun überlegen, wie man mit der Situation einer möglichen Rückkehr der Wölfe umgeht. Es genügt jedoch nicht, die Diskussion auf eine Entschädigung für gegebenenfalls betroffene Tierhalter zu reduzieren.
Egon Primas, CDU-Landtagsabgeordneter
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Willi
05.02.2010, 11:32 Uhr
wichtiger Beitrag?
Die Wölfe werden sich durch Herrn Primas nicht aufhalten lassen. Auch werden sich die Tiere Regionen mit größeren Rückzugsflächen (große Wälder) aussuchen und somit nicht lange im Südharz verweilen.

Und an Herrn Primas die Bitte: Da Sie ja jetzt auch im Verkehrsausschuss sitzen, kümmern Sie sich doch bitte um den besseren Ausbau der B 4 und der B 243. Dort können Sie etwas bewegen, die Wölfe gehen ihren weg allein und lassen sich durch die CDU sicher nicht aufhalten!
Danke!
O-1984
05.02.2010, 13:31 Uhr
Moldova im Südharz
Noch sieht Herr Primas da keine Akzeptanz (gemeint ist die für die Wölfe) in der Breite der Bevölkerung. Schließlich sind auch die Interessen der hier lebenden Menschen zu berücksichtigen. Von der Seite des Herrn Primas aus betrachtet, mag das mit der fehlenden Akzeptanz stimmen. Und auch mit den Interessen der hier lebenden Jäger... Pardon, Menschen.

Ist Herr primas nicht auch Jäger? Vielleicht erspart man sich so eine lustige Jagdtour nach Osteuropa. 'ist ja auch gemütlicher hier zu Hause. Kann man den Wolf faktisch gleich vom Sofa aus erlegen. Und es gibt dann in der nnz tolle Fotos von der Strecke.
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