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Mi, 07:01 Uhr
28.07.2010

Junge Liberale hoffen auf Konsens

In der Diskussion um den geplanten Autohof in Sundhausen haben sich nun die Nordhäuser Jungen Liberalen zu Wort gemeldet. Doch wer denkt, dass der FDP-Nachwuchs uneingeschränkt für den Standort Sundhausen ist, der irrt...


„Der Vorschlag, den Autohof nahe dem geplanten Industriegebiet „Goldene Aue“ zu errichten ist in unseren Augen nicht von der Hand zu weisen. Es hätte wirklich eine Signalwirkung. Aber eine Standortverlagerung sollte nicht aus blindem Aktionismus heraus gemacht werden. Wenn die Stadt Nordhausen so verfahren würde, gäbe es sicher auch weitreichende Konsequenzen und Probleme“, so der Kreisvorsitzender der JuLis, Manuel Thume.

Das Wichtigste beim jetzigen Planungsprozess sei auch der Dialog mit dem Investor. Wenn dieser für den Standort „Goldene Aue“ zu erwärmen sei, so sollte die Stadt hier schnell reagieren. Auch wenn der Investor eventuell bereits die Grundstücke erworben habe, so könne über einen Grundstückstausch nachgedacht werden. Wichtig sei aber, dass der Autohof komme.

Denn damit verbunden sei nicht nur die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern auch das Signal an andere potenzielle Investoren, dass Nordhausen ein attraktiver Standort ist. Würde die Stadt Nordhausen dem Investor jetzt die Genehmigung verweigern, könnte dieser schlimmstenfalls die Stadt in Regress nehmen und dies hätte Folgen für alle Bürger.

„Besonders schade finden wir allerdings, dass seit der Absichtserklärung zur Errichtung des Autohofes in Sundhausen seit 2002 das Thema in Sundhausen selber keine wirkliche Rolle gespielt hat und erst jetzt diskutiert wird. Das zeigt, dass die Volksvertreter in der Vergangenheit mit ihren Bürgern im Ortsteil schon eher das Gespräch hätten suchen müssen.

Die Emotionen, die jetzt hierbei zum Teil hochkochen sind nicht förderlich für die Diskussion. Auch manche Argumente gegen den Autohof sind teilweise fragwürdig und unsachlich. Sachlichkeit und Argumente sollten jegliche Gesprächsatmosphäre bestimmen. Den Dialog mit dem Investor sollte man dringend suchen. So muss auch der Vorsitzende des Bau- und Wirtschaftsausschusses des Stadtrates eng mit eingebunden sein“, so Manuel Thume.

Abschließend heißt es bei den Jungen Liberalen, dass man von einem positiven Ausgang der Debatte ausgehe. Allerdings müssten alle Beteiligten dann die am Ende demokratisch gefassten Beschlüsse akzeptieren.
Autor: nnz

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