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Do, 12:55 Uhr
07.10.2010

Weiter am Standort festhalten

Die nnz hatte gestern über den Bericht des Landesrechnungshofes berichtet. Der sah die Existenzberechtigung des Nordhäuser Studienkollegs als fragwürdig an. Jetzt gibt es dazu ein erstes Statement...


Für den Nordhäuser Landtagsabgeordneten Dr. Klasu Zeh (CDU) steht das Studienkolleg in Nordhausen steht nicht zur Disposition. „Es gibt keinen Grund, das staatliche Studienkolleg in Nordhausen in Frage zu stellen“, so Zeh mit Blick auf die Kritik durch den Thüringer Rechnungshof in dessen gestern vorgelegten Jahresbericht 2010 fest.

In diesem führt der Rechnungshof zum Beispiel aus, dass der Fortbestand des Studienkollegs in seiner derzeitigen Ausrichtung nicht zu rechtfertigen sei. „Das staatliche Studienkolleg erfüllt seinen Auftrag mit hoher Qualität. Dies wird sowohl von den Studienkollegiaten als auch von Außenstehenden immer wieder hervorgehoben. Deshalb werden wir am Studienkolleg in Nordhausen festhalten“, so der Landtagsabgeordnete.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
07.10.2010, 21:49 Uhr
So Ticken unsere Politiker!
Dieser Artikel zeigt sehr deutlich, wie unsere Politiker ticken. Hier spürt man sehr genau die Doppelzüngigkeit. Sind es nicht gerade die Politiker, die davon reden, dass Betriebe, Institutionen u.s.w. wirtschaftlich arbeiten müssen. Es kann sich niemand leisten unwirtschaftlich zu arbeiten, so heißt es doch immer, wenn ein Betrieb, Schule oder Krankenhaus geschlossen wird.

In diesen Fall wird dem Nordhäuser Studienkollegs, vom Landesrechnungshof bewiesen, dass es nicht mehr benötigt wird. Es kostet nur unnütze Gelder, die man an anderer Stelle viel besser nutzen könnte. Was machen unsere Politiker? Trotz besseren Wissens verlangen sie, dass das Studienkollegs weitergeführt wird.

Nun frage ich mich, warum pochen Politiker auf die Weiterführung? Sollte man vielleicht fragen, wer hier sein Geld verdient? Oder müssen hier Posten mit allen Mitteln gehalten werden? Gibt es da vielleicht Verbindungen zur Politik und zur Finanzwirtschaft?
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