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Fr, 09:58 Uhr
08.10.2010

Es bleibt wie immer

Während sich die Abgeordneten unseres freistaatlichen Landtages eher mit einheitlichen Krawatten, denn mit dem kommenden Haushalt beschäftigen, verlegen die kommunalen Politiker in Nordhausen ihre Spielwiese auf den Weihnachtsmarkt. Jetzt allerdings ist entschieden, wo der Weihnachtsmann in diesem residieren wird...


Wir erinnern uns: Die FDP hatte einen Antrag in der jüngsten Sitzung des Stadtrates gestellt, den Weihnachtsmarkt nicht vor dem Rathaus, sondern auf dem Blasiikirchplatz abzuhalten. Wie der aufmerksame Beobachter der politischen Szenerie weiß, macht man sich mit solchen Vorstößen keine Freunde im Nordhäuser Rathaus (nachzulesen im Archiv der nnz).

Die Liberalen jedoch setzten das Thema wieder auf die Tagesordnung, wenn auch reichlich spät. Verträge waren unterschrieben, die Mehrzahl der Händler sei sowieso gegen eine Verlagerung, hieß es aus der Verwaltung. Damit war eigentlich auch schon die Haltung der SPD-Stadtratsfraktion deutlich. Die habe nach nnz-Informationen der FDP signalisiert, dass sie geschlossen gegen einen Markt auf dem Blasiikirchplatz stimmen werde. Mehrheiten ließen sich auch nicht bei CDU oder LINKE erkennen und so entschlossen sich die Liberalen, ihren Antrag wieder zurück zu nehmen.

Martin Höfer, der Fraktionsvorsitzende, findet das unschön, denn von einem Weihnachtsmarkt am Blasiikirchplatz hätten auch die Händler in der Kranichstraße oder der Engelsburg profitiert. Vom weihnachtlich-krichlichen Ambiente ganz zu schweigen.

Zum Thema Weihnachtsmarkt habe wir heute eine neue nnz-Umfrage gestartet. Zur Erinnerung: im vergangenen Jahr hatte sich eine Mehrheit bei der Umfrage für den Blasiikirchplatz ausgesprochen.
Autor: nnz

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