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Mi, 16:06 Uhr
04.05.2011

Von Durchfahrern befreien

Die Nordhäuser Altstadt soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Damit die Autofahrer den historischen Stadtteil nicht mehr als schnelle Abkürzung benutzen, sollen sie um die Altstadt herum geführt werden. Wie das funktionieren soll, das hat die nnz erfahren...


Dazu sollen insbesondere bisherige stau gefährdete Kreuzungen zu Verkehrskreiseln umgebaut werden, damit der Verkehr dort flüssiger fließt. Auch die abendliche Schließung der Durchgangsstraßen der Altstadt mit Hilfe von absenkbaren Pollern ist eine Möglichkeit der Verkehrsberuhigung. Das sind einige Kernthesen eines mehrmonatigen Workshop-Prozesses zur Erstellung eines Verkehrskonzepts für die Nordhäuser Altstadt. Der letzte Workshop hat jetzt stattgefunden. Die Ergebnisse und Vorschläge werden im „Nordhäuser Stadtgespräch“ am 10. Mai um 19 Uhr in der Turnhalle der Petersbergschule öffentlich vorgestellt.

„Seit Mitte 2010 arbeitet ein Fachbüro an der Erstellung eines Verkehrskonzeptes 2025 für die Altstadt Nordhausen. Der Prozess der Konzepterstellung wurde begleitet von einem Arbeitskreis, zusammengesetzt aus Vertretern der örtlichen Politik, von Wirtschaft, Handel und Verwaltung, der Polizei, dem ADFC, der städtischen Verkehrsbetriebe sowie der betroffenen Grundstückseigentümer. Ziel dieses Verkehrskonzepts ist die stadt- und umweltverträgliche Abwicklung des Verkehrs in der Nordhäuser Altstadt. Besonderer Wert wird dabei auf die angemessene Berücksichtigung aller Verkehrsarten gelegt vom Fußgänger und Radfahrer bis hin zum LKW.

Das Verkehrskonzept dient dabei der Sicherstellung der verkehrlichen Funktionsfähigkeit der Nordhäuser Altstadt für alle Verkehrsarten. Neben der Lösung vorhandener Probleme hat das Verkehrskonzept insbesondere die Vermeidung künftiger Probleme zum Ziel“, sagte Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU).

Insgesamt 19 Maßnahmevorschläge und Alternativen für die Altstadt wurden den Workshop-Teilnehmern auf der jüngsten Sitzung vorgestellt und kontrovers diskutiert. „Das abschließende Votum der Teilnehmer war recht eindeutig: Als besonders wirkungsvoll und sicher für alle Verkehrsteilnehmer wurde die Umgestaltung der Kreuzungen Pferdemarkt/Kranichstraße und Vor dem Hagentor/Wallrothstraße als Mini-Kreisverkehre gesehen, um Staus zu vermeiden. Für den Bau beider Kreisel steht Geld im Haushalt zur Verfügung. Gebaut werden könnten die Kreisel im Zuge der Umsetzung des Konzepts Blasiikirchplatz.“

Außerdem werden die Neuordnung des Straßenquerschnitts des Pferdemarkts mit Schutzstreifen für Radfahrer, die Neuordnung des Schülerverkehrs in der Hohensteiner Straße und die Verbesserung der Situation für Fußgänger und Radfahrer am Gehege / Wallrothstraße als vordringlich eingestuft.
Autor: nnz

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