Do, 13:20 Uhr
12.05.2011
Jetzt ist die Verwaltung dran
Es sind diese A4-großen Papiere, die Landespolitiker nicht nur mit sich herumtragen, sondern gern verteilen. Unter einem grünen Streifen ist dann eine Zahl notiert und ein Euro-Zeichen. Ein solches Papier ist soeben im Südharz-Krankenhaus in Nordhausen übergeben worden...
Von links: Staatssekretär Schubert, die Geschäftsführer Hage und Dr. Brucke
Heute hat Thüringens Sozialstaatsskretär Dr. Hartmut Schubert dem Südharz-Krankenhaus Nordhausen einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro übergeben. Mit dem Geld soll der zentrale Versorgungstrakt des Krankenhauses energetisch saniert werden. In dem Gebäude befinden sich neben der Verwaltung auch der Speisesaal für die Mitarbeiter sowie die Küche des Krankenhauses und ein Bereich der Technik.
Im Verbinder zwischen dem so genannten Komplement und dem Verwaltungsgebäude waren die Voraussetzungen für einen "kleinen großen Bahnhof" geschaffen worden. Und wer, wie Landrat Joachim Claus (CDU) aus dem Fenster schaute, der sah auf der rechten Seite neue und sanierte Gebäude und auf der linken Seite den Verwaltungstrakt, an dem nun nach und nach - exakt nach 30 Jahren - die Außenfliesen abbröckeln.
Was man auf den ersten oder zweiten Blick lediglich nur erahnen kann: Seit 1991 sind in das Krankenhaus in Nordhausen-Nord rund 100 Millionen Euro an Fördermitteln geflossen. Hinzu kommen weitere 38 Millionen Euro, die an anderen Standorten in der Stadt Nordhausen investiert wurden, konstatierte Krankenhaus-Geschäftsführer Guido Hage vor den Gästen der mittäglichen Veranstaltungen. Dazu gehören die Vertreter der Gesellschafter, Mitglieder des Aufsichtsrates, Chefärzte und die Arbeitnehmervertretung.
Staatssekretär Schubert wollten den papiernen Bescheid gern selbst überbringen, um, nach knapp 18 Monaten im Amt, die Krankenhäuser des Freistaates kennen zu lernen. Natürlich kam der Mann nicht umhin, die Verantwortung des Landes für die Krankenhäuser der Region zu benennen. Nach den Investitionen in Neubauten, müsse jetzt und in den nächsten Jahren in das einst Geförderte investiert werden, um es zu erhalten.
In den kommenden Monaten werden also in Nordhausen neue Fenster eingebaut, wird die Lüftung verbessert und wird die Fassade nach neuestem Standard gedämmt. Kleinere Baumaßnahmen sollen parallel dazu erfolgen, diese werden aus Eigenmitteln des Krankenhauses finanziert. Die Aufträge für die Sanierungsarbeiten gingen allesamt an Firmen der Region. Auch in dieser Hinsicht war, ist und bleibt das Südharz-Krankenhaus mit seinen rund 1.900 Mitarbeitern unverzichtbar für die Region.
Autor: nnzVon links: Staatssekretär Schubert, die Geschäftsführer Hage und Dr. Brucke
Heute hat Thüringens Sozialstaatsskretär Dr. Hartmut Schubert dem Südharz-Krankenhaus Nordhausen einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro übergeben. Mit dem Geld soll der zentrale Versorgungstrakt des Krankenhauses energetisch saniert werden. In dem Gebäude befinden sich neben der Verwaltung auch der Speisesaal für die Mitarbeiter sowie die Küche des Krankenhauses und ein Bereich der Technik.
Im Verbinder zwischen dem so genannten Komplement und dem Verwaltungsgebäude waren die Voraussetzungen für einen "kleinen großen Bahnhof" geschaffen worden. Und wer, wie Landrat Joachim Claus (CDU) aus dem Fenster schaute, der sah auf der rechten Seite neue und sanierte Gebäude und auf der linken Seite den Verwaltungstrakt, an dem nun nach und nach - exakt nach 30 Jahren - die Außenfliesen abbröckeln.
Was man auf den ersten oder zweiten Blick lediglich nur erahnen kann: Seit 1991 sind in das Krankenhaus in Nordhausen-Nord rund 100 Millionen Euro an Fördermitteln geflossen. Hinzu kommen weitere 38 Millionen Euro, die an anderen Standorten in der Stadt Nordhausen investiert wurden, konstatierte Krankenhaus-Geschäftsführer Guido Hage vor den Gästen der mittäglichen Veranstaltungen. Dazu gehören die Vertreter der Gesellschafter, Mitglieder des Aufsichtsrates, Chefärzte und die Arbeitnehmervertretung.
Staatssekretär Schubert wollten den papiernen Bescheid gern selbst überbringen, um, nach knapp 18 Monaten im Amt, die Krankenhäuser des Freistaates kennen zu lernen. Natürlich kam der Mann nicht umhin, die Verantwortung des Landes für die Krankenhäuser der Region zu benennen. Nach den Investitionen in Neubauten, müsse jetzt und in den nächsten Jahren in das einst Geförderte investiert werden, um es zu erhalten.
In den kommenden Monaten werden also in Nordhausen neue Fenster eingebaut, wird die Lüftung verbessert und wird die Fassade nach neuestem Standard gedämmt. Kleinere Baumaßnahmen sollen parallel dazu erfolgen, diese werden aus Eigenmitteln des Krankenhauses finanziert. Die Aufträge für die Sanierungsarbeiten gingen allesamt an Firmen der Region. Auch in dieser Hinsicht war, ist und bleibt das Südharz-Krankenhaus mit seinen rund 1.900 Mitarbeitern unverzichtbar für die Region.



