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Sa, 07:17 Uhr
11.06.2011

Spende für alle Sinne

Im Förderbereich der Frühkindlichen Bildung hat das „Montessori-Kinderhaus“ neben weiteren Kindertagesstätten moderne Fernwärme-Hausanschlüsse bekommen. Auch die so ermöglichte Sanierung der sanitären Anlagen sowie die Arbeiten im Außenbereich des Krippenkomplexes sind abgeschlossen. Und doch gibt es noch einen Wunsch...

So soll der Innenhof aussehen (Foto: privat) So soll der Innenhof aussehen (Foto: privat)

Aus dem noch tristen Innenhof soll ein Sinnesgarten entstehen, der eine Bereicherung für die Lehr- und Lernmethode der Montessori-Pädagogik darstellt. Ein Sinnesgarten, in dem Kindergartenkinder und Schüler auf eine Erlebnisreise gehen. Klang- und Glockenspiele, Duftgarten, Tastpfade, integriertes Tiergehege und vieles mehr, helfen den Kindern neue Eindrücke aufzunehmen sowie Zusammenhänge zu erkennen.

"Die Erziehung der Sinne geschieht über das Handeln und das Tätig sein. Das drei- bis sechsjährige Kind befindet sich in einer sensiblen Phase für Sinneswahrnehmungen. In dieser lern begünstigenden Zeit hat das Kind ein großes Interesse an Sinnesreizen. Werden dem Kind in dieser Zeit entsprechende Lernmethoden angeboten, kann es die vielen ungeordneten Eindrücke seiner Umgebung in eine grundlegende Struktur bringen, die ihm als Basis seiner Persönlichkeitsentwicklung dient" erklärt Romy Schulze, Leiterin des Montessori-Kinderhauses.

"Natürlich wissen wir, dass wir unsere Wünsche gegenüber der Stadt und dem Träger nicht zu sehr hochschrauben können. Doch der Erfolg unseres Hauses beruht aber auch auf eine aktive Elternarbeit. Der Förderverein hat schon so manches bewirkt". Dieses anspruchsvolle Ziel will man nun im nächsten Jahr verwirklichen.

Übergeben und erklärt (Foto: privat) Übergeben und erklärt (Foto: privat)

Architekt Tobias Winkler, der selbst Fördermitglied ist, übergab seinen Entwurf über den Bau eines Sinnesgartens. "Jetzt haben wir eine Grundlage, wo wir gezielt auf Sponsorensuche gehen werden", erklärt Frau Herzberg vom Vorstand des Montessori-Fördervereins. Wir wollen unseren Sponsoren und Fördermitgliedern genau darlegen, wofür ihr Geld eingesetzt wird. Deshalb sind uns persönliche Kontakte, Aufbau von Netzwerken und deren Pflege, unter Mitwirkung aller Eltern sehr wichtig, so die Mutter eines vierjährigen Kindes.

Erklärungsbedarf (Foto: privat) Erklärungsbedarf (Foto: privat) Von Margarita ließ sich Frau Kuprat die Montessorimaterialen erklären. Das selbständige Lernen ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Pädagogik.

Viele Nordhäuser Unternehmen haben in der Vergangenheit unser Haus unterstützt. Einige Zusagen liegen bereits vor. Davon hat sich nun auch die Filialleiterin der Sparda-Bank Nordhausen, Andrea Kuprat, überzeugt, 1.000 Euro übergab sie an den Förderverein. Frau Kuprat zeigte großes Interesse an den Lern- und Lehrmethoden. Aufmerksam nahm sie zur Kenntnis, dass die Montessoripädagogik in den skandinavischen Ländern übliche Bildungspraxis ist. Länder die in der Pisa-Studie ganz weit oben stehen.
Autor: nnz

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