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Fr, 07:50 Uhr
29.07.2011

Die Reinheit der Quelle

Jeder weiß, dass man das sauberste Wasser direkt an der Quelle findet. Übertragen auf die Kampfkünste Karate und Kobudô (Karate mit traditionellen Bauernwaffen) liegt dieser Ort auf der japanischen Insel Okinawa. Und genau dahin führte wieder einmal der Weg des Cheftrainers des Karate-Do-Kwai Nordhausen...

Die Reinheit der Quelle (Foto: privat) Die Reinheit der Quelle (Foto: privat)

Da auf Okinawa im Laufe der vergangenen Jahrhunderte der Bevölkerung mehrfach verboten wurde Waffen zu tragen, entwickelten sich daraus Kampftechniken ohne Hilfsmittel (Karate heißt übersetzt soviel wie „Leere Hand“) sowie die Kunst, Alltagsgegenstände zur Verteidigung einzusetzen das Kobudô. Typische „Waffen“ sind hier zum Beispiel der Langstock (Bo), der Handgriff des Mühlsteins (Tonfa wird heutzutage auch weltweit bei verschiedenen Polizeieinheiten eingesetzt), das Paddel der Ruderboote (Êku), die Sichel von der Reisernte (Kama) oder ein Schildkrötenpanzer (Tinbê) zum Schutz, um nur einige zu nennen.

Die Reinheit der Quelle (Foto: privat) Die Reinheit der Quelle (Foto: privat)

Einer der geachtetsten Großmeister dieser Künste heutzutage auf Okinawa, Sensei (Lehrer) Hidemi Tamayose, ist nun schon seit mehr als 10 Jahren der persönliche Trainer des Nordhäusers Frank Pelny. Dieser wiederum gibt seinerseits sein Können nicht nur an seinem Heimatort weiter, sondern ist auch die Bezugsperson in der Stilrichtung des Tesshinkan-Kobudô für ganz Europa.

Regelmäßig leitet er Seminare in Russland und Belorussland, fährt schon mal zum Training in die Tschechei oder fliegt nach Kanada. Doch auch seine persönliche Weiterentwicklung war ein Ziel der langen Reise nach Japan mit einer sehr guten Wertung zur Prüfung konnte er hier vor dem kritischen Blick des Stiloberhauptes den 4. DAN erreichen. Nur 6 Leute weltweit haben bisher diese Graduierung in diesem Verband erreichen können, davon Frank Pelny als erster Europäer. Somit war die durch Taifun und Erdbeben recht abenteuerliche Reise auf jeden Fall ein Erfolg, der auch Nordhausen wieder ein bisschen internationaler macht.

Allen Interessierten bietet der Karate-Do-Kwai Nordhausen ein 4-wöchiges kostenloses Probetraining in den Sportarten Karate, Kobudô, Selbstverteidigung, Qi-Gong und Karate Aerobic oder für die 4-6 jährigen Ninja-Kids an. Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.karate-nordhausen.de bzw. unter Tel.: (03631) 60 47 36.
Sven Schröter, Karate-Do-Kwai Nordhausen
Autor: nnz

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