Do, 12:29 Uhr
14.08.2003
Heißer Teer und Staub
Nordhausen (nnz). Die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße gehen in der kommenden Woche in eine entscheidende Phase. Was sich ab Montag in der Einkaufsmeile so alles tun wird, diese Infos gibt es mit einem Klick auf MEHR.
Am Montag und Dienstag wird in den Bahnkörper der Straßenbahn der Gussasphalt eingebracht. Das bei wird mit heißen Teerkochern hantiert, was von Bauarbeitern und Passanten besondere Aufmerksamkeit erfordert. Die Übergänge zwischen beiden Seiten der Straße werden in dieser Zeit entsprechend des Bauverlaufs wandern. Außerdem werden diese Provisorien nicht von Fahrzeugen zu befahren sein. Wenn der Asphalt ausgekühlt ist, wird der Baustellenbereich wieder ein Stück schrumpfen.
Mit Hochdruck arbeiten die Baufirmen daran, den 3. Bauabschnitt bis zum großen Formel-1-Event in der Südharzgalerie und der Bahnhofstraße fertig zu stellen. Erschwert werden die Arbeiten dadurch, dass ab morgen die Uferstraße gesperrt sein wird und die Zufahrt zur Baustelle nur über den Bahnhofsvorplatz erfolgen kann.
Nach dem Formel-1-Event sollen die Arbeiten konzentriert im 4. Bauabschnitt fortgesetzt werden. Die Tiefbauarbeiten zur Verlegung der Gasleitungen sollen bis Anfang September andauern. Da der Gleisbereich fertig gestellt ist, müssen die Fußgänger nicht mehr durch die Baustelle laufen, um zu den einzelnen Geschäften zu gelangen, sondern werden über jeweils separate Zugänge von der Westseite bequemer dorthin gelangen.
"Bauunternehmen und Stadtverwaltung sind, wie der Verlauf der Bauarbeiten zeigt, ernsthaft bemüht, die Belastungen für die anliegenden Gewerbetreibenden so gering wie möglich zu halten", lobt Apothekerin Julie Garke als Sprecherin der IG-Bahnhofstraße die gute Zusammenarbeit gegenüber nnz. Dennoch galt es, bei der heutigen Bauberatung wiederholt auf Kritikpunkte aufmerksam zu machen. So sollen die Steinsägearbeiten nicht unmittelbar vor Geschäften erfolgen, wie Thomas Kuttner von der Bäckerei Jacobsohn zu Recht anmerkte.
Außerdem sollten die Arbeiten so koordiniert werden, dass die schwere Bautechnik nicht während der Hautgeschäftszeit vor den Läden arbeiten. Ferner wurden die Baubetriebe aufgefordert, in den Übergängen keine Fahrzeuge abzustellen. Die Vertreter des Bauamtes drangen darauf, die Kritikpunkte der IG abzustellen.
Mit dem Witterungsumschwung soll nun wieder bis in den Abend hinein auf der Baustelle gearbeitet werden. Thomas Kuttner begrüßte den erreichten Baufortschritt und appellierte an die Bauunternehmer, die Arbeiten zügig zu Ende zu führen. "Jeder Tag, den wir zusätzlichen Vorlauf haben, ist gut für uns", sagte er.
Autor: nnzAm Montag und Dienstag wird in den Bahnkörper der Straßenbahn der Gussasphalt eingebracht. Das bei wird mit heißen Teerkochern hantiert, was von Bauarbeitern und Passanten besondere Aufmerksamkeit erfordert. Die Übergänge zwischen beiden Seiten der Straße werden in dieser Zeit entsprechend des Bauverlaufs wandern. Außerdem werden diese Provisorien nicht von Fahrzeugen zu befahren sein. Wenn der Asphalt ausgekühlt ist, wird der Baustellenbereich wieder ein Stück schrumpfen.
Mit Hochdruck arbeiten die Baufirmen daran, den 3. Bauabschnitt bis zum großen Formel-1-Event in der Südharzgalerie und der Bahnhofstraße fertig zu stellen. Erschwert werden die Arbeiten dadurch, dass ab morgen die Uferstraße gesperrt sein wird und die Zufahrt zur Baustelle nur über den Bahnhofsvorplatz erfolgen kann.
Nach dem Formel-1-Event sollen die Arbeiten konzentriert im 4. Bauabschnitt fortgesetzt werden. Die Tiefbauarbeiten zur Verlegung der Gasleitungen sollen bis Anfang September andauern. Da der Gleisbereich fertig gestellt ist, müssen die Fußgänger nicht mehr durch die Baustelle laufen, um zu den einzelnen Geschäften zu gelangen, sondern werden über jeweils separate Zugänge von der Westseite bequemer dorthin gelangen.
"Bauunternehmen und Stadtverwaltung sind, wie der Verlauf der Bauarbeiten zeigt, ernsthaft bemüht, die Belastungen für die anliegenden Gewerbetreibenden so gering wie möglich zu halten", lobt Apothekerin Julie Garke als Sprecherin der IG-Bahnhofstraße die gute Zusammenarbeit gegenüber nnz. Dennoch galt es, bei der heutigen Bauberatung wiederholt auf Kritikpunkte aufmerksam zu machen. So sollen die Steinsägearbeiten nicht unmittelbar vor Geschäften erfolgen, wie Thomas Kuttner von der Bäckerei Jacobsohn zu Recht anmerkte.
Außerdem sollten die Arbeiten so koordiniert werden, dass die schwere Bautechnik nicht während der Hautgeschäftszeit vor den Läden arbeiten. Ferner wurden die Baubetriebe aufgefordert, in den Übergängen keine Fahrzeuge abzustellen. Die Vertreter des Bauamtes drangen darauf, die Kritikpunkte der IG abzustellen.
Mit dem Witterungsumschwung soll nun wieder bis in den Abend hinein auf der Baustelle gearbeitet werden. Thomas Kuttner begrüßte den erreichten Baufortschritt und appellierte an die Bauunternehmer, die Arbeiten zügig zu Ende zu führen. "Jeder Tag, den wir zusätzlichen Vorlauf haben, ist gut für uns", sagte er.

