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Di, 06:45 Uhr
24.04.2012

Fragen beantwortet

Noch sammelt die Nordhäuser BUND-Kreisgruppe die Antworten auf ihre elf Fragen an die Kandidaten der jüngsten Wahlen. Da ökologische Fragestellungen immer aktuell sind und man den Angeschriebenen noch etwas Zeit lassen möchte, werden die Umwelt- und Naturschützer noch bis Anfang Mai auf die fehlenden Antworten warten...


Zu den Vertretern der Parteien, die der BUND-Kreisgruppe bereits Antworten sandten, gehören auch Egon Primas und Dr. Klaus Zeh von der CDU. Deren vor den Wahlen eingegangene Mail jedoch war leider in den yahoo-Spamordner gerutscht und somit entgangen. Daher möchten wir hier und heute die Gelegenheit nutzen, uns wie schon bei den Grünen, auch bei der CDU für die schnelle Beantwortung unserer Fragen zu bedanken.

Im Mai werden wir die Reaktionen aller Kandidaten bzw. ehemaligen Kandidaten in der nnz veröffentlichen.
BUND-Kreisgruppe Nordhausen
Autor: nnz

Kommentare
I.H.
24.04.2012, 09.14 Uhr
BUND-NDH besteht aus technischen Embryonen.
Hieß es nicht letzte Woche noch, dass die Kandidaten nicht antworten konnten weil man die Datei des Fragekataloges nicht öffnen konnte? Heute heißt es die CDU Kandidaten haben geantwortet und ihre Antworten wären im Spamordner gelandet. Eins von beiden kann ja nur stimmen.

Bei soviel technischem Dilletantismus sollte BUND erst mal 'nen PC-Grundkurs machen, bevor man die Leser langweilt!
Bodo Schwarzberg
24.04.2012, 10.28 Uhr
zum BUND: NNZ-Kommentatoren oft ängstliche Leute
Natürlich habe ich mit derartigen Kommentaren ängstlicher, anonymer Leute gerechnet. Es ist einfach, unter dem Deckmantel der Unerkenntlichkeit herumzuballern. Seien Sie doch froh, dass es noch Leute gibt, die auch einmal Fehler eingestehen. Die Politik, die wie befragen, tut das eher selten. Natürlich habe ich mich gewundert, dass manche Parteien die Mailanhänge nicht öffnen konnten. Der Effekt davon war doch aber auch, wer es mit der Beantwortung der Fragen wirklich ernst meint: Wer es ernst meint, kann sich nämlich die Fragen auch aus der nnz ziehen, wo sie vor mehr als einer Woche veröffentlicht wurden. Vielleicht hätten Sie diesen Part einmal beleuchten sollen. Ich finde es durchaus interessant, welche Diskussionen unsere kleine BUND-Fragestunde auslöst.Das geht voll in Ordnung. Lsst uns auf die Antworten der Politiker gespannt sein.
JEDE Erwähnung tut uns als BUND übrigens gut. Es ist wichtig, in den Schlagzeilen zu bleiben, um Ziele zu erreichen. Von dieser Warte her, begrüße ich Ihren Kommentar.
Bleistift und Lineal
24.04.2012, 11.15 Uhr
lese ich recht?
haben Sie grad wirklich geschrieben, "ich finde es gut, mit der schlagzeile 'ihr seid dilletanten' im gespräch zu bleiben, weil ich damit besser die ziele meiner organisation erreiche."?

herr schwarzberg, das war ja wohl ein eigentor.
Bodo Schwarzberg
24.04.2012, 11.59 Uhr
zum BUND: der anonyme Janko bestätigt mich
Lieber Janko, dann erinnern Sie sich doch mal an das Literarische Quartett: Bücher, von Marcel Reich-Ranicki verrissen, waren am nächsten Tag ausverkauft. So funktioniert die Mediengesellschaft.
Arndt Schelenhaus
24.04.2012, 12.06 Uhr
Werde nicht antworten
Lieber BUND,

ich würde es als schlechten Politikstil betrachten, sich als ausgeschiedener Kandidat im laufenden Wettbewerb einzumischen. Daher werde ich die Fragen des BUND nicht beantworten. Ich verspreche aber allen Landkreisbewohnern, mich nach der Stichwahl weiter politisch einzubringen und mich für unsere Region einzusetzen.

Arndt Schelenhaus
Bodo Schwarzberg
24.04.2012, 12.47 Uhr
Herrn Schelenhaus Haltung akzeptiert und kritisiert
Ich persönlich akzeptiere zwar die Haltung von Herrn Schelenhaus zum Teil, möchte ihm aber zu bedenken geben, dass die Antworten auf die von uns an die Kandidaten gerichteten Fragen nicht allein für eine Wahl wichtig sind. Ökologische Probleme sind ja mit einer Wahl keineswegs gelöst, sondern, wie wir überall hören und lesen können, verschärfen sie sich auch danach.

Von daher würde ich mir wünschen, dass auch unterlegene Kandidaten die BUND-Fragen beantworten. Ansonsten könnte man leicht auf den Gedanken kommen, Politiker würden sich lediglich für die bei der Wahl zu vergebenden, meist gut dotierten Posten ins Zeug legen. Und das, sehr geehrter Herr Schelenhaus, wäre in der Tat ein schlechter Politikstil.
Bleistift und Lineal
24.04.2012, 13.32 Uhr
lieber herr schwarzberg,
entschuldigung, wenn ich mich an einem detail festbeiße. Bis eben fand ich es ja ganz lustig, aber Sie können doch nicht im ernst mehrfach wiederholen, dass Sie und der verein, den Sie vertreten, sich bestätigt fühlen, wenn man Sie öffentlich als "dilletanten" bezeichnet...?
Arndt Schelenhaus
24.04.2012, 17.39 Uhr
Das gehört sich nicht Herr Schwarzberg
Sehr geehrter Herr Schwarzberg,

ich werde auch nach der Stichwahl Ihre Fragen nicht beantworten. Und dies hat zwei Gründe:

1. Die Art und Qualität der Fragestellung ist rethorischer Natur, extrem ideologisch eingefärbt und lässt somit eine sachliche Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema Umweltschutz nicht zu.

2. Sie!
Sie haben zwei Tage vor der Landratswahl hier in der NNZ Werbung für einen Kandidaten gemacht, indem Sie eine im Auftrag erstellte Biografie hier veröffentlichen und als sachliche Berichterstattung deklarieren. Dabei verschweigen Sie, dass Sie hierfür Geld erhalten.

Wer sich für positive journalistische Berichterstattung bezahlen lässt, hat den moralischen Anspruch verloren, anderen Menschen, wenn auch durch die Blume, Postenhascherei und schlechten Politikstil zu unterstellen.

So etwas zu schreiben, gehört sich nicht und deshalb lege ich auf eine weitere Korrespondenz mit Ihnen keinen Wert.

Arndt Schelenhaus
VGF
24.04.2012, 18.08 Uhr
Eigenartig
Ich finde es zumindest »eigenartig«, dass hier 2 Tage vor der Wahl alle Parteien, außer den Grünen, von einem BUND-Vertreter (wie wird man so etwas eigentlich?), an den Pranger gestellt werden und sich dann nach der Wahl herausstellt, dass die Antworten teilweise im Spam-Filter gehangen haben.

Bevor ich jemandem öffentlich Pipi ans Bein mache, versuche ich doch zumindest sicher zu sein, dass es das richtige Bein ist. Oder?

Außerdem gibt es soweit ich weiß noch keine Auskunftspflicht gegenüber dem BUND im Allgemeinen und Ihnen Herr Schwarzberg im Besonderen. Das Herr Schelenhaus keine Lust auf diese Spielchen hat kann ich gut verstehen.

So, und damit ich hier nicht ängstlich und anonym erscheine ...

Volker Georg Franke, technischer Support nnz mit einer rein privaten Äußerung. Und nein, ich bin nicht für Klarnamen und das soll hier kein Chat werden. :-)
vonhier
24.04.2012, 22.46 Uhr
wow!
danke herr schelenhaus, das musste mal gesagt werden. vom hohen ross alles und jeden moralisch verurteilen und dann sowas...
zu bodo s.:
"sie haben eine hervorragende gelegenheit verpasst zu schweigen" (j.chirac)
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