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Fr, 12:54 Uhr
25.04.2014

Kameraden werden ausgespielt

Durch die Art und Weise der Information und Diskussion zum Thema Feuerwache werden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr gegeneinander ausgespielt und die Bevölkerung verunsichert. Sagt Andreas Wieninger (SPD)...


"Der Oberbürgermeister schürt Befürchtungen der Kameraden in einzelnen Veranstaltungen, ohne das alle Beteiligten und Verantwortlichen gemeinsam an den Beratungstisch gerufen werden", so Wieninger. Die Bevölkerung werde durch immer neue Varianten und Vorschläge verunsichert und sorge sich zusehends im ihre Sicherheit.

"Schon unsere Vorfahren wussten, dass eine Feuerwache in die Mitte der Stadt gehört und nicht an den Stadtrand. Wenn man weiß, dass viele Feuerwehreinsätze zum sogenannten Notöffnen von Wohnungstüren zur Unterstützung der Notarzteinsätze laufen, dann kann man nur den Kopf schütteln, wie leichtfertig hier über die Verlängerung von Fahrzeiten bei Feuerwehrstandorten am Rande der Stadt gesprochen wird".

Aus Sicht von Andreas Wieninger kann man gern das jetzt wiederholt in die Diskussion gebrachte Tagungshotel einfordern. Wir unterstützen das grundsätzlich, halten aber den nun vorgeschlagenen Standort für fragwürdig. In den zurückliegenden Jahren wurden bereits mehrere Projekte diskutiert und nicht umgesetzt.

Sie scheiterten nach Ansicht der Sozialdemokraten auch an entsprechenden Betreiberkonzepten, da das wirtschaftliche Risiko gescheut wurde. "Ich sehe einer Diskussion und Entscheidungsfindung im Stadtrat gelassen entgegen. Auch nach den anstehenden Wahlen zum Stadtrat werde die SPD Fraktion nicht für einen Standort der Berufsfeuerwehr zu haben sein, bei welchem sich im Endeffekt für Teile der Bevölkerung die Hilfs- und Rettungszeiten verlängern, das Risiko steigt und sie zu Bürgern der 2. Klasse degradiert werden sollen. Dafür liegt uns die Sicherheit der Bürger zu sehr am Herzen. Sagt Wieninger abschließend.

Die SPD steht den Bürgern in den kommenden Tagen gern an ihren Informationsständen zur Verfügung.
Autor: red

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Kommentare
punktum
25.04.2014, 16:13 Uhr
heuchelei?
Es ist nicht zu fassen, wenn die Sicherheit unserer Bürger der SPD so am Herzen gelegen hätte, wie sie es jetzt darstellt, dann hätte ich doch in der 16 Jahre dauernden Amtszeit der sozialdemokratischen OB vielleicht nicht so populistische Bauten erstellt, wie das "Bürgerhaus" oder die "Flohburg" oder diverse Kindergärten, (die in ihrer Dimension zwar groß sind, nur in der Perspektive eben ohne Kinder) sondern vielleicht eine neue Feuerwache gebaut.
Das Geld verballern und dann dem nächsten das aufgezwungene Sparen auch noch vorwerfen.
Das Nordhäuser Dreigestirn (Barbara, Mathias und Winni), sorgt eben immer wieder für gute Unterhaltung.
-Insider-
25.04.2014, 19:17 Uhr
schade
das solche leute in nordhausen "regieren"....jede partei hat ihre probleme...sei es die cdu, mit ihren klodts und nüßles, die spd mit wieniger, jendricke und rinke, die fdp mit höfer usw. usf....erst wenn es hier einen klaren cut gibt und neue unbelastete köpfe das ruder übernehmen, wird in nordhausen ruhe einkehren. so allerdings wird es weiter eine endlose schlammschlacht, gestützt von den nordhäusern wählern, geben.
Iffland
26.04.2014, 00:56 Uhr
Kameraden der Feuerwehr werden nicht ausgespielt!
Lieber Herr Wieninger,

vorab zur Geschichte: Unsere Vorfahren haben die Feuerwehren "immer" am Ortsrand und "nie" mitten in der Stadt errichtet, da die Gefahr, dass die Feuerwehr bei einem Stadtbrand mit in Leidenschaft gezogen werden könnte viel zu groß war. Die Städte sind lediglich gewachsen, so dass die Wehren heute in der Stadt sind. Auch der jetzige Standort der Berufsfeuerwehr war einst Stadtrand.

Sachlich gesehen wird kein einziger Kamerad gegen einen anderen ausgespielt. Ganz im Gegenteil, seit 20 Jahren werden erstmalig die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit in die Diskussion eingebunden und können ihre Meinung äußern. Damit wollen wir vermeiden, dass wir Entscheidungen treffen, die über die Köpfe hinweg und nicht im Einvernehmen mit den Kameraden sind.

Wie sie selbst wissen, wurde bei einer ersten Standortprüfung festgestellt, dass die Einsatzzeiten der Berufsfeuerwehr an "Allen" Standorten gegeben ist.
Wie Sie auch wissen, habe ich zusammen mit Herrn König, dem zweiten ehrenamtlichen Beigeordneten die Freiwillige Feuerwehr Mitte besucht, um die Meinung der Freiwilligen Kameraden zu erfahren. Hierbei wurde eindeutig und unmissverständlich dargelegt, dass die Kameraden am Standort Mitte bleiben möchten! Das resultiert aus der einfachen Tatsache, dass 70 Prozent der Freiwilligen Kameraden in der Nähe des Fahrzeuges wohnen.

Da sie die Einsatzbereitschaft ansprachen, diese ist dann gegeben, wenn die Freiwilligen Kameraden von ihrer Wohnung aus in kürzester Zeit am Einsatzfahrzeug sind und nicht erst einige Kilometer durch die Stadt eilen müssen. Setzen wir die Pläne um, die bisher vorliegen, dann fahren die Krimderöder Freiwilligen bei Alarmierung 4km durch die Stadt am Brandherd vorbei (alles ohne Sondersignal) springen in Nordhausen ins Feuerwehrauto und fahren zurück nach Krimderode. Natürlich nach dem Einsatz wieder nach Nordhausen und wieder zurück nach Krimderode.

Und wenn Sie auch mit den Kameraden gesprochen hätten, würden sie wissen, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Krimderode oder auch etliche von Mitte aus der Feuerwehr austreten würden, wenn die Umstrukturierung käme.

Die CDU will Klarheit und die Meinung aller Kameraden am Tisch. Wir wollen die Meinung derjenigen die für uns durch das Feuer gehen - wir wollen Sie nicht verbrennen.

Die CDU hatte einst den Standort Zorgestraße vorgeschlagen, dieser konnte aber aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt werden. In den Jahren haben sich einige Vorrausetzungen verändert. Die Stadt hat ein sehr gutes Sicherheitssystem der Feuerwehr die voll einsatzbereit ist. Wir müssen heute keine Planerfüllung leisten wie einst zu DDR-Zeiten. Wir sind in dem Genuss jetzt durch Standortsuche und -prüfung sowie mit den Gesprächen der Kameraden eine ordentliche Lösung zu finden die am Ende auch finanzierbar ist.

Steffen Iffland (CDU Fraktion)
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