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Fr, 12:57 Uhr
25.04.2014

Rechtswidrige Veröffentlichung

Mit großem Getöse und fortlaufenden Vorverurteilungen war aus Sicht der SPD im Sommer vergangenen Jahres der vermeintliche „Untersuchungsausschuss“ zur Kulturbibliothek von CDU und FDP eingefordert worden...


Auch die SPD-Fraktion hatte der Gründung des Ausschusses im Stadtrat zugestimmt. Es sei klar, die Fakten- und Aktenanalyse werde deutlich machen, die unwahren Behauptungen zur Himmelgartenbibliothek und zu den Bauabläufen würden nicht bestätigt. Insofern sei der Bericht für die frühere Oberbürgermeisterin und ehemalige Baudezernentin entlastend.

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„Aus meiner Sicht ist es auch überzogen, wenn der Ausschussbericht behauptet, der Stadtrat wurde nicht immer ausreichend informiert, wenn zugleich festgestellt wurde, dass diese Informationen in den zuständigen Ausschüssen gegeben wurden“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Wieninger. Wer so argumentiere, könne sich gleich die Stadtratsausschüsse sparen.

Für die Sozialdemokraten gehe es aber bei der Ausschussarbeit vielmehr um die Vorgehensweise „Augenscheinlich wurden hier rechtsstaatliche Prinzipien fortlaufend missachtet“, erklärte Wieninger. Obwohl der Oberbürgermeister als ebenso zuständiger für den Bau der Kulturbibliothek nicht im Ausschuss hätte mitwirken dürfen, nahm er nicht nur regelmäßig an den Sitzungen teil, "sondern er versuchte offenbar auch gezielt die Meinungsfassung über seine Dienstentscheidungen zu beeinflussen. „Es ist nicht hinnehmbar, dass ein Oberbürgermeister, in dessen Amtszeit ein Teil der Planungen und des Baues der Kulturbibliothek fallen, als Mitglied des Ausschusses fungiert, die ehemalige Oberbürgermeisterin aber zu keinem Zeitpunkt angehört wurde, noch am Ende eine Stellungnahme zum Bericht abgeben durfte.

Die nun erfolgte Veröffentlichung des Berichtes durch den Ausschussvorsitzenden ist somit rechtswidrig und durch den Ausschuss nicht legitimiert."
Autor: red

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Kommentare
Rainer H.
25.04.2014, 14:10 Uhr
Wieninger schiesst übers Ziel hinaus
Wie sollte es anders sein, Die SPD sieht wieder überall die anderen als Bösen.
Herr Wieninger war nicht einmal Mitglied dieses Ausschusses und stellt Behauptungen auf die sich noch nicht einmal nachweisen lassen, aber so kennen wir Ihn.

Er behauptet, dass der Ausschuss einberufen wurde, um Frau Rinke zu schaden. Da der Stadtrat öffentlich war, konnte ja jeder mitbekommen, dass der Stadtrat eine Klärung zu den stetig steigenden Baukosten haben wollte und vor allem eine Klärung welches die Wiedersprüche um die Unterbringung der Himmelgartenbibliothek mit sich brachten.
Selbst Frau Hartmann von Grünen wollte eine lückenlose Aufarbeitung ohne personelle Konsequenzen lediglich um aus den Fehlern zu lernen.

Das der Oberbürgermeister in diesem Ausschuss von Amtswegen sitzt, ist völlig korrekt. Denn es handelt sich auch nicht wie hier immer dargestellt um einen Untersuchungsausschuss sondern um einen "zeitweiligen Ausschuss zur Untersuchung des Bauvorhabens der Kulturbibliothek". Einen ganz normalen Ausschuss ohne jegliche Weisungsrechte.

Es ist aber der Natur geschuldet, dass die SPD alles und jedem zum Feind erklärt egal wie Ergebnisse ausfallen.
Zukunft
25.04.2014, 15:54 Uhr
Überflüssig
Wozu braucht es eines Stadtrates und Ausschüsse? Die Ausschüsse sind eh meistens nicht öffentlich. Das heißt, der Bürger erhält sowieso nur fertige "Informationen". Diskussionen zur Meinungsbildung Fehlanzeige.

Wer von den Mitgliedern des Stadtrates besitzt Fachkompetenz in den Verwaltungsbereichen? Die Aufwandsentschädigungen für Sitzungen des Stadtrates und der Ausschüsse könnte man sich sparen, wenn diese Gremien abgeschafft würden.
von hier
25.04.2014, 15:58 Uhr
mehr geht nicht ...
typisch, also Herr Wienniger sie können davon ausgehen, wenn Herr Höfer nicht vorher die Rechtssicherheit hätte prüfen lassen, dann hätte er nicht unter seinem Namen eine derartige Veröffentlichung möglich gemacht. Dafür ist er schon lange genug im politischen Geschäft!

Aber viel bemerkenswerter ist doch, dass allgemeine Gezeter der Damen und Herren aus der städtischen Sozialdemokratie.

Die Vertreter dieser Partei saßen mit im Ausschuss und haben in keiner Sitzung gefehlt, diese Sozialdemokraten hatten einen fünfzig Fragenkatalog betreff der Stadtbibliothek formuliert und deren Beantwortung von den Stadtoberen gefordert. Gleichzeitig durfte der Ausschuss diese von den Sozialdemokraten gestellten Fragen im Ausschuss nicht verwenden. In keiner dieser Sitzungen kam der Wunsch auf, so wurde mir erzählt, dass die ehemalige OB zu irgend etwas befragt werden sollte, ebenso wollte man die Frau Klaan nicht hören und den amtierenden OB auch nicht!
Also Herr Wieniger es ist löblich - sie haben ihren Auftrag erfüllt: "gut gebrüllt Löwe"
Matthi
25.04.2014, 21:41 Uhr
Interessant: Wieninger stellt sein Parteifreund Müller bloß
Dieses neuerliche Gekreische des Herrn Weninger (wieder einmal in bester Jendricke Manier :-) ) ist insofern interessant, als er seinen Genossen Georg Müller wohl gar nicht gefallen dürfte. zum einen war der als Ausschussmitglied sicher mit Verfasser der Abschlusserklärung. und zum andern hat Herr Müller richtigerweise erkannt, dass der Zensurversuch unserer St. Barbara (ebenfalls in bester Jendricke Manier ;-)) skandalös war. und hat das auch öffentlich artikuliert.

Und so dürfen wir derzeit einen neuen Vorhang im Drama der Nordhäuser SPD erleben: die eigenen Leute öffentlich diskreditieren.

P.S. die jetzt veröffentlichte Abschlusserklärung ist sowieso für den Eimer. das Interessante dürfte wohl in bisher immer noch geheim gehalten Abschlussbericht stehen.
Hans Dittmar
26.04.2014, 00:18 Uhr
SPD und der "Untersuchungsausschuss
Irgendwie ist es den meisten Menschen nicht mehr möglich zwischen den Zeilen zu lesen. Man muss das fertige Ergebnis vor die Augen bekommen. Auch die NNZ zeigte sich enttäuscht, obwohl gerade hier die Redaktion jeden einzelnen Abschnitt näher hätte erläutern können.

Nehmen wir nur den letzten Abschnitt auf der 1. Seite. Da beklagen die Architekten keinen entsprechenden oder fachlichen Ansprechpartner für das Gebäude aus der Verwaltung zu haben. Diejenigen in dieser Stadt die in den letzten 20 Jahren die Bibliothek besuchten, werden sich gewundert haben, wieso 1 Jahr vor der Rente die Leiterin der Stadtbibliothek ohne triftigen Grund abgesetzt wurde und im Stadtarchiv die letzten Monate arbeiten musste. Eine "Fachkraft", die sogar die Lehrgänge zum Aufbau einer neuen Bibliothek besuchte. Eine völlig überlastete Amtsleiterin wütete in ihrem Amt und schob unter freier Hand und Aufsicht der Oberbürgermeisterin einen Mitarbeiter nach dem anderen in die Zuständigkeiten, alle ohne die entsprechenden Ausbildungen.

Das größte Desaster dieser Mitarbeiter unter Leitung von Frau Rinke ist der Verwahrvertrag der Himmelgartenbibliothek, welche Frau Rinke mit der Kirchengemeinde abschloss. Ich möchte gern mal wissen, zu welchen Ergebnis der Ausschuss gekommen ist, ob der Stadtrat diesem Verwahrvertrag -welcher ja mit enormen Kosten für den Haushalt verbunden ist- überhaupt zugestimmt oder beschlossen wurde.

Allein die Mitteilungen die nach draußen gerieten waren schon erschreckend. Die Architekten mussten die Unterbringung neu planen ja selbst von zusätzlichen Kosten in sechsstelliger Höhe für eine Klimaanlage war die Rede. Es ist am Ende dem jetzigen Oberbürgermeister zu verdanken, dass er durch Verhandlungen mit der Kirchengemeinde zu einem sehr zufriedenstellenden Ergebnis gekommen ist, nämlich die Bibliothek in der Flohburg unterzubringen. Hierdurch ist der Stadt ein Schaden von gut 300.000 Euro erspart geblieben.

Der Bericht hebt zudem zwei Mitarbeiter hervor deren Arbeit vermutlich ihren fachlichen Wissen mehr als entsprechen. Es ist der neue Stadtarchivar und die seit 2014 angestellte neue Bibliotheksleiterin. Beide haben wohl einiges wieder ins Lot gebracht, sonst hätte man diese nicht erwähnt.

Wie man aus SPD Kreisen vernahm, legten die Genossen ihr Hauptaugenmerk auf das nicht Zustandekommen eines Mietvertrages für das Lesecafé. Hier wollten sie vermutlich Klaus Zeh in Verruf bringen. Doch konnten hier keinerlei Verfehlungen nachgewiesen werden, sonst hätten es die Genossen schon vermarktet. Nein im Gegenteil, weil ihm nichts vorzuwerfen ist, wirft man ihm nun vor, er hätte nicht im Ausschuss sitzen dürfen. Doch das hatte das Rechtsamt vorweg geprüft.

Und so wird vermutlich die SPD wieder zum Heulen in die Schmollecke gehen und andere finden das zurecht zum Kotzen!
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