Do, 07:59 Uhr
05.08.2004
nnz-Gespräch: Voller Erfolg
Nordhausen (nnz). Am vergangenen Samstag siegte König Aragorn über alles Böse aus Mittelerde auf der Burg Hohnstein. 650 Zuschauer waren dabei – ein Grund mit einem der Veranstalter, mit Stephan Masch, zu sprechen.
nnz-online: Herr Masch, geht es noch zu toppen?
Masch: Im Sommer nächsten Jahres wird es wieder ein Sommerkino auf dem Hohnstein geben. Die Zusammenarbeit mit dem Team des Burggasthofes, den Partnern und Förderern des Events hätte nicht besser sein können. An Ideen und Konzepten mangelt es uns nicht und so garantieren wir für 2005 ein absolutes Highlight auf der Burg zu veranstalten, dass sich niemand entgehen lassen sollte.
nnz-online: Wie kam der Verein auf die Idee die Burgruine in Hohnstein für Kinoveranstaltungen zu nutzen?
Masch: Bereits im Jahr 2003 mit der Lesung Wollt ihr den totalen Krieg – Diese Stunde der Idiotie des türkischen Künstlers Serdar Somuncu mit über 700 Gästen war die Burg Schauplatz einer erfolgreichen Veranstaltung unserer Vereinigung. Die Aufgabe als Verein besteht auch darin kulturelle Angebote an Menschen unserer Region zu erarbeiten. Was in Nordhausen und der Umgebung fehlte, war eine Vorführmöglichkeit im passenden Ambiente. Als wir mit Kai Prengel sprachen, bot er uns sofort wieder die Burgruine mit seinen Höfen als Eventort an. Bei der Vorortbesichtigung unseres Vorstandes kam nur eins in Frage: Wir zeigen alle drei Teile Der Herr der Ringe.
nnz-online: Sind solche Open Airs kostspieliger als eine normale Indoor-Kinovorführung?
Masch: Ich kenne die Betriebs- und Fixkosten der Kinobetreiber nicht, aber einfach und unkompliziert waren unsere Vorführungen wahrlich nicht. Während der Auftaktveranstaltung brach ein Gewittersturm über uns und die 200 Besucher herein. Filmtechnik, Feuerwerkslogistik, Bühnenteile und Bestuhlung, einfach alles musste auf die Burg geschaffen werden. Die Zuschauer erlebten mehr als pures Kinovergnügen. Feuerkünstler waren ebenso zu erleben wie ritterliche Speisen und ein mystisches Feuerwerk am Ende jedes Abends. Ohne unsere Partner und Förderer wäre all dies nicht möglich gewesen. Ohne deren Engagement bei der Bereitstellung von Logistik oder Materialien, finanziellen Unterstützung oder Manpower hätte es dieses Kulturerlebnis in Nordthüringen nicht gegeben.
Besonderer Dank gilt der Fa. KK Detektei/Personenschutz, Bleicherode, der Fa. MAGIKFIRE Pyrotechnik Koch, Herrn Gisbert Koch und den ehrenamlichen Helfern der JOHANNITER-UNFALL-HILFE e.V.-Kreisverband Nordhausen für ihre professionelle Unterstützung.
nnz-online: Gab es viele Mehrfachbesucher, denn es waren ja drei unterschiedliche Filme eines Epos zu sehen?
Masch: Genau darin bestand eigentlich unsere Idee. Wir wollten versuchen die Menschen mehrfach zu begeistern, den Weg auf die Burg zu unternehmen. Alle drei Teile hintereinander zu sehen, hätte mehr als neun Stunden beansprucht. Wenige Besucher wären da wohl wach geblieben. Ich konnte am letzten Abend viele Gesichter aus den Vorveranstaltungen wieder sehen. Und die Mehrheit war der Meinung, keine Veranstaltung glich der anderen. Der Film aber auch die Drum-Herum-Unterhaltung war jeweils eine andere. Neben Gästen aus der Südharzregion konnten wir auch Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet begrüßen u.a. aus Leipzig, Dresden und dem Schwarzwald, die eigens zu unserer Veranstaltung nach Neustadt anreisten.
nnz-online: Wie geht es im kommenden Jahr weiter? Geht es überhaupt weiter?
Masch: Alles hat uns gezeigt, dass wir mit der Burgruine, seinem Hausherren Kai Prengel, dem Filmangebot aber auch mit unseren Partner genau den Nerv und das Verlangen der Menschen getroffen haben. Die Nachfrage zur Abschlussveranstaltung war so groß, das wir fast das Doppelte an Plätzen hätten haben müssen. Wir konnten allen versichern, dass es im Jahr 2005 wieder Open-Air-Kinotage auf der Raubritterburg geben wird.
nnz-online: Können Sie uns schon verraten was Sie zeigen werden?
Masch: Da sich sehr viele Menschen für die Idee bei uns bedankt haben und uns sagten, wir sollen weitermachen und dies oder jenes im nächsten Jahr zeigen, haben wir uns entschlossen die Mehrheit bestimmen zu lassen was aufgeführt wird. Die Idee der Filmreihe bleibt bestehen und das Genre ist vorbestimmt: 2005 wird es gruselig!
nnz-online: Wir danken für das Gespräch, das Thomas Mensinger für die nnz führte.
Autor: nnznnz-online: Herr Masch, geht es noch zu toppen?
Masch: Im Sommer nächsten Jahres wird es wieder ein Sommerkino auf dem Hohnstein geben. Die Zusammenarbeit mit dem Team des Burggasthofes, den Partnern und Förderern des Events hätte nicht besser sein können. An Ideen und Konzepten mangelt es uns nicht und so garantieren wir für 2005 ein absolutes Highlight auf der Burg zu veranstalten, dass sich niemand entgehen lassen sollte.
nnz-online: Wie kam der Verein auf die Idee die Burgruine in Hohnstein für Kinoveranstaltungen zu nutzen?
Masch: Bereits im Jahr 2003 mit der Lesung Wollt ihr den totalen Krieg – Diese Stunde der Idiotie des türkischen Künstlers Serdar Somuncu mit über 700 Gästen war die Burg Schauplatz einer erfolgreichen Veranstaltung unserer Vereinigung. Die Aufgabe als Verein besteht auch darin kulturelle Angebote an Menschen unserer Region zu erarbeiten. Was in Nordhausen und der Umgebung fehlte, war eine Vorführmöglichkeit im passenden Ambiente. Als wir mit Kai Prengel sprachen, bot er uns sofort wieder die Burgruine mit seinen Höfen als Eventort an. Bei der Vorortbesichtigung unseres Vorstandes kam nur eins in Frage: Wir zeigen alle drei Teile Der Herr der Ringe.
nnz-online: Sind solche Open Airs kostspieliger als eine normale Indoor-Kinovorführung?
Masch: Ich kenne die Betriebs- und Fixkosten der Kinobetreiber nicht, aber einfach und unkompliziert waren unsere Vorführungen wahrlich nicht. Während der Auftaktveranstaltung brach ein Gewittersturm über uns und die 200 Besucher herein. Filmtechnik, Feuerwerkslogistik, Bühnenteile und Bestuhlung, einfach alles musste auf die Burg geschaffen werden. Die Zuschauer erlebten mehr als pures Kinovergnügen. Feuerkünstler waren ebenso zu erleben wie ritterliche Speisen und ein mystisches Feuerwerk am Ende jedes Abends. Ohne unsere Partner und Förderer wäre all dies nicht möglich gewesen. Ohne deren Engagement bei der Bereitstellung von Logistik oder Materialien, finanziellen Unterstützung oder Manpower hätte es dieses Kulturerlebnis in Nordthüringen nicht gegeben.
Besonderer Dank gilt der Fa. KK Detektei/Personenschutz, Bleicherode, der Fa. MAGIKFIRE Pyrotechnik Koch, Herrn Gisbert Koch und den ehrenamlichen Helfern der JOHANNITER-UNFALL-HILFE e.V.-Kreisverband Nordhausen für ihre professionelle Unterstützung.
nnz-online: Gab es viele Mehrfachbesucher, denn es waren ja drei unterschiedliche Filme eines Epos zu sehen?
Masch: Genau darin bestand eigentlich unsere Idee. Wir wollten versuchen die Menschen mehrfach zu begeistern, den Weg auf die Burg zu unternehmen. Alle drei Teile hintereinander zu sehen, hätte mehr als neun Stunden beansprucht. Wenige Besucher wären da wohl wach geblieben. Ich konnte am letzten Abend viele Gesichter aus den Vorveranstaltungen wieder sehen. Und die Mehrheit war der Meinung, keine Veranstaltung glich der anderen. Der Film aber auch die Drum-Herum-Unterhaltung war jeweils eine andere. Neben Gästen aus der Südharzregion konnten wir auch Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet begrüßen u.a. aus Leipzig, Dresden und dem Schwarzwald, die eigens zu unserer Veranstaltung nach Neustadt anreisten.
nnz-online: Wie geht es im kommenden Jahr weiter? Geht es überhaupt weiter?
Masch: Alles hat uns gezeigt, dass wir mit der Burgruine, seinem Hausherren Kai Prengel, dem Filmangebot aber auch mit unseren Partner genau den Nerv und das Verlangen der Menschen getroffen haben. Die Nachfrage zur Abschlussveranstaltung war so groß, das wir fast das Doppelte an Plätzen hätten haben müssen. Wir konnten allen versichern, dass es im Jahr 2005 wieder Open-Air-Kinotage auf der Raubritterburg geben wird.
nnz-online: Können Sie uns schon verraten was Sie zeigen werden?
Masch: Da sich sehr viele Menschen für die Idee bei uns bedankt haben und uns sagten, wir sollen weitermachen und dies oder jenes im nächsten Jahr zeigen, haben wir uns entschlossen die Mehrheit bestimmen zu lassen was aufgeführt wird. Die Idee der Filmreihe bleibt bestehen und das Genre ist vorbestimmt: 2005 wird es gruselig!
nnz-online: Wir danken für das Gespräch, das Thomas Mensinger für die nnz führte.

