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Mo, 12:41 Uhr
25.11.2019
Neues aus Sondershausen

Bahnstrecke zeitweise blockiert

Eine Störung gab es am Morgen auf der Bahnstrecke Erfurt - Sondershausen, wie die Bahn AG auf Nachfrage bestätigte...

Die Störung wurde hervorgerufen, weil im einspurigen Gleisstück vor Sondershausen ein Güterzug zeitweise liegengeblieben war. Die Störung fand in der Zeit von 08:35 Uhr bis ca. 10:30 Uhr statt.

Betroffen waren auch Personenzüge, die in den Bahnhöfen warten mussten, bis die Strecke wieder frei war. Ein Schienenersatzverkehr war wegen der kurzzeitigen Blockierung der Strecke nicht eingerichtet worden. Wie viele Bahnreisende betroffen waren, konnte der Sprecher der Bahn AG nicht sagen.

Wie kn aus Berichten von Reisenden erfuhr, haben sich einige Reisende am Bahnhof Hohenebra mit dem Auto abholen, weil der der aus Erfurt kommende Zug warten musste.
Autor: khh

Kommentare
Richard Z.& Paul
25.11.2019, 13.06 Uhr
Logische Folge der "Schnellbesohlung"
Ein gut ausgebildeter "DDR- Lokführer" kannte die Höchstlast seines Zuges, die er bei so schmierigen Herbstwetter bergauf nach Hohenebra befördern konnte, ohne liegenzubleiben.
Bei vielen Privatbahnen, wo man heute auf Teufel komm raus schnell und möglichst billig Personal rekrutieren will, scheint dieses Fachwissen nebensächlich zu sein. Also muss man mit den unangenehmen Folgen für die die anderen Reisenden leben.
Geiz ist eben doch nicht immer geil.
Mit besten Wünschen auf besseres Wetter.Glückauf
Wolfi65
25.11.2019, 16.29 Uhr
Von der Agentur zur AG
Da kann doch nur Mist herauskommen.
Und immer das Börsenziel vor Augen.
Aber jetzt hat man soviel Firmen in die Pleite getrieben und von diesen noch hohe Abfindungen kassiert.
Da kann man beruhigt in den Ruhestand gehen, denn Geld ist ja jetzt genug da.
Was geht einem noch die Bahn AG an?
Kritiker1
25.11.2019, 17.43 Uhr
@Rammstein
Woher wissen Sie, dass der Ursprung der Störung auf Grund mangelder Kenntnisse des Triebfahrzeugführers ist. Könnte es auch ein technischer Defekt am Fahrzeug gewesen sein?
Ich weiß nicht, in wie weit Sie im Eisenbahngewerbe bewandert sind. Auch die Anwärter bei den Privatbahnen, welche in einer ca. 10 monatigen Ausbildung das Eisenbahnwesen vermittelt bekommen, werden nach den offiziellen Regularien der Triebfahrzeugführerscheinverordnung - TfV geschult und geprüft.
Wenn man die 3 jährige Ausbildung eines Eisenbahners im Betriebsdienst einmal auseinanderklamüsert, kann man sagen, dass die betriebliche Ausbildung (Theorie und Praxis) auf annährend die gleiche Dauer kommt. Der Rest ist Stellwerkstechnik, Metall feilen, Werkstatt fegen und solche Sachen, wovon ein heutiger Triebfahrzeugführer nichts mehr wissen muss.
Die hochgelobte Deutsche Bahn hat es über viele Jahre verpasst, auszubilden. Nun ist der Punkt erreicht, an dem sehr viele Eisenbahner den wohlverdienten Ruhestand antreten. Natürlich fehlt da dann ganz plötzlich und unerwartet das Personal.
Dann hat die Bahn und das Eisenbahnbundesamt im Einvernehmen Möglichkeiten geschaffen, um schnellstmöglich wieder an Personal zu kommen.
Ja genau! Die Deutsche Bahn ist der Vorreiter dieser Kurzausbildung.
Man sollte nicht über die Kurzausgebildeten schimpfen. Auch die wurden nach den gültigen Regularien geprüft und für fahrtauglich befunden.
Bei jedem Vorstellungsgespräch in jedem Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) wird eine Betriebsdiesntprüfung geschrieben.
Ich habe es schwarz auf weiß gesehen, dass ein Lokführer der Deutschen Bahn mit 32 Jahren Berufserfahrung in der Betriebsdienstprüfung bei einem privaten EVU wirklich alle 5 von 5 eingearbeiteten Betriebsgefahren getroffen hat. Laut Aussage dieses Bewerbers fand wegen Personalmangels bei der DB speziell bei ihm seit 4 Jahren kein regelmäßiger Fortbildungsunterricht statt, welcher aber zwingend gefordert ist. Es kam natürlich nicht zur Einstellung.
Also lieber Rammstein. Nicht immer über Privat EVU´s meckern. Auch da gibt es arge Probleme. Man sollte wenigstens etwas verstanden haben... Die Deutsche Bahn ist nicht das Nonplusultra, was viele denken.

Noch kurz zur Info. Ich selbst bin Triebfahrzeugführer und im Eisenbahnwesen involviert.
Richard Z.& Paul
25.11.2019, 18.26 Uhr
@Kritiker1
Ich kann Sie beruhigen.
Über den Grund der Störung bin ich bestens im Bilde.
Außerdem möchte ich keinen Kollegen irgendwie eine Schuld zuweisen, egal bei welchen EVU er beschäftigt ist!!!
Aber gewisse Erfahrungswerte lassen sich leider auch nicht in aller Kürze vermitteln.
Und wenn Sie ja aufgrund Ihres sehr guten Insider-Wissens auch mit anderen Kollegen über dieses Thema reden, werden wir beide sicher etwas näher beisammen sein.
Die umfassende Ausbildung früher auf den sogenannten Lokfahrschulen hat, glaub ich sagen zu können, mit Sicherheit keinem geschadet.
Trotzdem gibt es immer wieder "Solche und Solche".
Ich wünsche allzeit gute Fahrt und einen entspannten Abend.
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