"Ich hatte gestern Abend das große Glück den Mond direkt nach seinem Aufgang zu sehen und habe natürlich ein Bild gemacht", schreibt uns nnz-Leser Gernot Thelemann. Dazu fällt einem doch automatisch Matthias Claudius und sein Gedicht ein...
Mond (Foto: Gernot Thelemann)
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Herr Thelemann verrät uns auch noch, wie das Foto entstand: "Leider ist das Rauschen etwas höher da ich mit einer 1600er ISO gearbeitet habe. Aufgenommen ist das Foto ca 5 Minuten nach dem der Mond über dem Horizont aufgegangen ist mit einer Brennweite von 200mm einer 9er Blende und 1,6sec Belichtungszeit. Dann im Anschluß in Photoshop noch etwas optimiert da der Mond dann schon sehr Hell war aber die Umgebung immer noch zu dunkel. Die leichte Unschärfe des Mondes rührt aus dem Seeing (Lufbewegung in der Atmospähre)."
Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.
Matthias Claudius (1740 - 1815), deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbecker Boten, Pseudonym Asmus