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Mi, 09:04 Uhr
22.09.2021
Nordhausen

Im Oktober tourt Schadstoffmobil wieder

Vom 4. bis 12. Oktober sowie vom 18. bis 23. Oktober tourt das Schadstoffmobil durch den Landkreis Nordhausen. Die genauen Standzeiten und -orte in den jeweiligen Städten und Gemeinden sind unter www.abfall-nordhausen.de veröffentlicht. Auch die Kommunen machen die Tourenpläne ortsüblich bekannt...

Am Schadstoffmobil können Einwohner Schadstoffe bis zu einer Menge von 100 Kilogramm pro Haushalt kostenlos und ohne vorherige Anmeldung abgeben (maximale Behältergröße 30 Liter). Gewerbliche Betriebe, Einrichtungen, Schulen können Kleinmengen von gefährlichen Abfällen nach vorheriger Anmeldung und gegen spätere Rechnung am Schadstoffmobil anliefern, das Anmeldeformular ist ebenfalls unter www.abfall-nordhausen.de abrufbar.

Wichtig ist der Hinweis, dass die Schadstoffe nicht vorzeitig unbeaufsichtigt hingestellt werden dürfen. Verstöße dagegen werden entsprechend geahndet. Denn wegen möglicher Rückfragen sollten die Schadstoffe nur persönlich abgegeben werden. Die Schadstoffe sollten in ihren ursprünglichen Gefäßen belassen und nicht vermischt werden, da dies gefährliche Reaktionen verursachen kann.

Am Schadstoffmobil können u.a. alle Stoffe mit Gefahrstoffzeichen abgegeben werden, wie zum Beispiel: flüssige Farb- und Lackreste, Lösungsmittel, Laugen und Säuren, quecksilberhaltige Abfälle, Haushaltsreiniger, Rostentferner, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Öle und Fette, Foto- und Hobbychemikalien. Weitere Informationen unter www.abfall-nordhausen.de.
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Kommentare

22.09.2021, 11.29 Uhr
Müller | Schadstoffe können nur einmal im Jahr austreten. Sind sie den Rest des Jahres ungefährlich?????
Wenn man nicht umfüllen soll und jemand ein 50 Litter Faß stehen hat das viertel voll ist dann wird es ja nicht angenommen. Was soll der machen? Villeicht kann mal wer von der Entsorgung antworten. Warum wird nur eine bestimmte Menge angenommen und nicht das ganze Jahr über? Man könnte doch es bei den Stadtwerken jeden Tag kostenlos annehmen. Oder ist Umweltschonung nur an einem Tag und den Rest des Jahres kippen unfernünftige es in den Ausguss weil es nirgends kostenlos angenommen wird? Man kann es doch über die Müllgebühr die eh jeder Bürger zahlt finanzieren genau wie Sperrmüll wenn man jede Menge kostenlos abgeben könnte. Aber jeder Haushalt hat nur 6 Kubikmeter im Jahr und der Rest verschandelt die Landschaft. In manchen Städten kann man jeden Tag was kostenlos hinbringen. Nordhausen scheint die Sauberkeit wenig zu interressieren denn das Problem ist schon lange. Dann immer Aufschrei wenn was im Wald gefunden wird. Warum nicht gleich alles bei den Stadtwerken kostenlos annehmen das spart Kosten für die Entsorgung im Wald die die Stadt dann tragen muss.

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22.09.2021, 13.57 Uhr
alterNeunordhäuser | @Müller
Danke genau meine Meinung, und diese unsinnigen Öffnungszeiten, denkt man mal an die, die Wochentags arbeiten gehen, oder sollen die ihren Müll illegal entsorgen?
Bei den Stadtwerkern könnte doch bestimmt jemand bis mindestens 18,00 Uhr, die Woche über den Müll annehmen.
Oder gibt´s da etwa so wenig Gehalt, dass sich niemand findet?

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22.09.2021, 14.02 Uhr
Uwe S. | @ Müller
Im Landkreis Nordhausen wird keine ortsfeste Sammlung von Schadstoff-Kleinmengen angeboten. Lange und kostenintensive Genehmigungsverfahren mit hohen Hürden dürften hier die Hauptgründe sein. Es erfolgt zweimal jährlich eine mobile Sammlung durch ein Sammelfahrzeug. Dies ist zulässig und geregelt in § 7 ThürAGKrWG. Auch ist dort geregelt, dass je Sammlung oder Sammeltag ein Abfallbesitzer höchstens 100 Kilogramm anliefern darf. Die Regelung, dass die maximale Behältergröße 30 Liter nicht übersteigen soll, hat natürlich etwas mit dem handling zu tun, schließlich müssen die Gebinde auch im Fahrzeug bewegt und dort dem richtigen Behältnis zugeführt werden. Große Gebinde stellen zudem ein Platzproblem dar. Ich bin mir sicher, dass die Abfallwirtschaft des Landkreises Nordhausen in einem solchen Fall, indem die maximale Behältergröße überstiegen wird, gern eine Einzellösung anbietet.

Zum Thema Sperrmüll. Auch hier bin ich der Meinung, dass die (größtenteils kostenlosen) Entsorungsmöglichkeiten im Landkreis Nordhausen ausreichend sind. Zumindest im landesweiten Vergleich sind wir hier gut aufgestellt. Im Vergleich: Im Landkreis Eichsfeld können Sie einmal pro Jahr insgesamt 4 m³ Sperrmüll kostenlos abgeben. Wer mehr hat bzw. mehr möchte, der muss halt etwas dafür bezahlen. Das sind dann keine Unsummen und ist meiner Meinung nach völlig legitim.

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