Dichtes Gedränge heute Vormittag vor dem Nordhäuser Rathaus, wo der alljährliche Zwiebel- und Kürbismarkt angesagt war. An vielen Ständen gab es einiges zu kaufen, Zwiebelzöpfe waren dabei eher wenig vertreten …
Der schönste Stand des Marktes kam aus Obrheldrungen (Foto: oas)
Kinderkarussell, Bratwurststand, Fleischer, Mandel-Stübchen und viel Obst und Gemüse prägten das Bild des Marktes, der von zahlreichen Nordhäusern bei bestem Wetter auf der Suche nach herbstlicher Dekoration durchforstet wurde. Davon gab es auch einiges zu sehen, allerdings nicht so viel, dass es den Titel Zwiebel- und Kürbismarkt gerechtfertigt hätte.
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Früher war also nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Kürbis und vor allem Zwiebelzopf. Wer nach herbstlicher Balkonbepflanzung suchte, wurde jedoch schnell fündig, denn Erika oder auch Heidekraut gab es ausreichend.
Und weil die Marktbesucher dieses Mal nicht von politischen Veranstaltungen bedroht wurden, war auch kein Kulturprogramm der Stadt im Angebot. In anderen, nahegelegenen Städten ist dieses Wochenende übrigens die bundesweite Aktion Heimat shoppen in den Innenstädten zur Stärkung des lokalen Handels gelaufen. Olaf Schulze
Zitate sind ja durchaus ein probates Mittel zur Meinungsbekundung. Aber man sollte sich schon überlegen, ob es auch überall hin passt. Ich glaube eher nicht, dass Frau Merkels langer Arm bis ins Nordhäuser Rathaus reichte...
Da ist nach unten immer noch Platz auf der Kompetenzskala.
Dafür spart man sich jegliche Erinnerungsveranstaltung zum 3. Oktober. Auf nach Ellrich und ins Umland. Da machen die Kommunalpolitiker nicht nur 40 Stunden Woche bzw. Dauerhomeoffice. Das aber wiederum ein Alleinstellungsmerkmal von Nordhausen. Wenigstens das.