In den letzten Monaten unterstützte ein studentisches Team des Vertiefungsfachs Personalmanagement im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Nordhausen die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH bei der Erstellung eines praxisorientierten Handlungskonzepts zum Drittpersonaleinsatz...
Teilnehmer des Kooperationsprojekts der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH und der Hochschule Nordhausen. (Foto: René Zimprich)
Der optimale Einsatz von Drittpersonal ist ein Baustein des Personalmanagements innerhalb der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, um die Projekte und Fertigungen des Unternehmens mit zusätzlichem Personal auszustatten. Drittpersonal umfasst dabei Leiharbeit, Werkverträge und Solo-Selbstständige (Freiberufler), deren vertragliche Rahmenbedingungen unterschiedlich gesetzlich geregelt sind.
Um die bestehende Gesetzeslage für die Führungskräfte des Unternehmens transparent zu machen und den Informationsstand im gesamten Unternehmen zu verankern, vereinbarten René Zimprich (Leiter Personalwesen) und das Projektteam – bestehend aus Oliver Schnellhardt, Michael Lehmann, Johannes Kropff und Matthias Lehmann – in einem ersten Kickoff-Meeting die Projektziele. Diese umfassen die Abgrenzung der unterschiedlichen Möglichkeiten des Drittpersonaleinsatzes, die Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und Empfehlungen bezüglich der Auswahl von vertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten.
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Die Projektergebnisse erstellte das Team eigenverantwortlich, unterstützt durch kontinuierliche Coachings von René Zimprich und Prof. Dr. Steffen Dörhöfer. Die vereinbarten Projektziele wurden durch das Studierendenteam erreicht, indem die Anforderungen nach schnellen Informationsmöglichkeiten zum Einsatz von Drittpersonal anhand einer ausführlichen Ausarbeitung der rechtlichen Rahmenbedingungen und einer zusammenfassenden Checkliste erfüllt wurden. Die Checkliste kann von nun an den Führungskräften der entsprechenden Fachbereiche weitergegeben und von diesen unmittelbar eingesetzt werden.
Damit endet ein spannendes Praxisprojekt, das es den Studierenden ermöglichte, praktische Erfahrungen und Erkenntnisse in der Personalarbeit zu sammeln.
Leiharbeit ist für mich, und nicht nur für mich, moderner Sklavenhandel. Fertig aus Ende ! Und wer sich mit Leiharbeitern bediehnt, ist `ne Scheißfirma, GANZ Deutsch gesagt! Und da gibt es bei mir KEINE Disskussion. Wenn ich was zu bestimmen hätte, wäre Leiharbeit in Deutschland schon lange VERBOTEN !!!
...ist kein schlechtes Konzept
Die Bedingung stimmen nur nicht . Vorstellung! Ein Leiharbeiter ist in seiner Verleihfirma fest angestellt. Mindestlohn und Urlaub garantiert . Seine Bezahlung und Urlaub ist dadurch nach unten gedeckelt. Für den Zeitraum in Firmen mit höheren Einkommen, Urlaub oder sonstigen Zuschläge steht im das auch von seiner leihfirma zu . Die stellen es eh nur ihren Kunden in Rechnung. Mal drüber nachdenken.
auch wenn meine kommentare hier regelmäßig nicht veröffentlicht werden...
...m öchte ich anmerken, dass für manch einen Leiharbeit immer noch besser ist als gar keine Arbeit. Es soll im Übrigen schon oft vorgekommen sein, dass die ausleihende Firma den Leiharbeiter abgeworben hat, weil er einfach gute Arbeit gemacht hat - Stichwort Fachkräftemangel.
Ich habe selbst in der beruflichen Praxis Leiharbeiter kommen und gehen sehen. Und zwar so oft, dass ich mitunter die Namen verwechselte. Sie hatten weniger Geld, weniger Urlaub und vor allem keinen Plan, auf deren Grundlage sie ihr Leben stressfrei gestalten konnten.
Was würden wohl die Herren (manchmal auch Damen) Chefs sagen, wenn ihr Geld und Urlaub gedeckelt würden und sie jederzeit woanders hingeschickt werden können? Dann müsste ihr Massivhaus wohl durch ein tiny house ersetzt werden, das man dann an die neue Wirkungsstätte mitnehmen kann.
Leiharbeit ist das, wonach es klingt: Arbeitskräfte als Manövriermasse. Ausschließlich als Mittel zur Profitmaximierung und nie im Interesse der Opfer dieser Machenschaften.
auch, dass bereits Studenten mit diesem Geschäftsmodell betraut werden.
Hoffentlich führt der s.g. Fachkräftemangel zum Aussterben der Leiharbeit und ebenso der Firmen welche hiervon massiv profitieren und selbst nur Mindestlohn zahlen.