Do, 08:15 Uhr
30.04.2026
Nordhäuser Linke zum Tag der Arbeit
Der 1. Mai ist keine Folklore
Der 1. Mai steht vor der Tür. Für Timo Traulsen, Kreisvorsitzender der
Nordhäuser Linken und Matthias Marquardt, Fraktionsvorsitzender im
Kreistag ist das kein Anlass zum gemütlichen Innehalten – sondern zum
Erinnern, was auf dem Spiel steht...
Der 1. Mai erinnert uns daran, dass nichts von dem, was
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute selbstverständlich nennen,
jemals geschenkt wurde. Achtstundentag, Urlaubsanspruch,
Kündigungsschutz – das alles wurde erkämpft, oft gegen erbitterten
Widerstand", sagt Traulsen. Und genau deshalb müssen wir wachsam sein, wenn eine Regierung beginnt, an diesen Errungenschaften zu sägen."
Marquardt blickt auf die aktuellen politischen Vorhaben: Was wir gerade
erleben, ist kein Zufall. Die Arbeitszeitregelungen sollen aufgeweicht
werden – unter dem Deckmantel von Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit. Aber Flexibilität, die nur in eine Richtung geht, ist keine Freiheit. Sie bedeutet längere Arbeitstage, mehr Druck und am Ende mehr Kranke."
Mit Blick auf die Betriebe rufen die beiden Politiker dazu auf, sich
gewerkschaftlich zu organisieren. "Wenn Schutzregelungen fallen, fallen
sie zuerst dort, wo Menschen wenig Verhandlungsmacht haben. Wer in der Gewerkschaft organisiert ist, kann sich wehren. Wer es nicht ist, steht allein da. Deshalb ist gewerkschaftliche Organisierung heute wichtiger denn je", so Traulsen und Marquardt unisono.
Einig sind sich beide beim Thema Gesundheitsreform: Was die Regierung bei der Gesundheitsversorgung plant, setzt die falsche Priorität", kritisiert Traulsen. Leistungen zu beschneiden bedeutet im Klartext: Wer wenig Geld hat, bekommt weniger Gesundheit. Das ist kein Sachzwang, das ist eine politische Entscheidung – und eine, die wir nicht akzeptieren."
Der 1. Mai ist keine Folklore", schließt Marquardt. Er ist die
Erinnerung daran, dass Fortschritt erkämpft werden muss – und dass
Erkämpftes verteidigt werden muss. Wer glaubt, das sei Geschichte,
schaut gerade nicht hin."
Traulsen und Marquardt rufen alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser auf,
den Tag der Arbeit nicht nur zu begehen, sondern ihn ernst zu nehmen:
Geht auf die Straße, organisiert euch, redet miteinander. Solidarität
ist keine Phrase – sie ist das einzige Mittel, das wirklich
funktioniert."
Die Linke Kreisverband Nordhausen
Autor: redNordhäuser Linken und Matthias Marquardt, Fraktionsvorsitzender im
Kreistag ist das kein Anlass zum gemütlichen Innehalten – sondern zum
Erinnern, was auf dem Spiel steht...
Der 1. Mai erinnert uns daran, dass nichts von dem, was
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute selbstverständlich nennen,
jemals geschenkt wurde. Achtstundentag, Urlaubsanspruch,
Kündigungsschutz – das alles wurde erkämpft, oft gegen erbitterten
Widerstand", sagt Traulsen. Und genau deshalb müssen wir wachsam sein, wenn eine Regierung beginnt, an diesen Errungenschaften zu sägen."
Marquardt blickt auf die aktuellen politischen Vorhaben: Was wir gerade
erleben, ist kein Zufall. Die Arbeitszeitregelungen sollen aufgeweicht
werden – unter dem Deckmantel von Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit. Aber Flexibilität, die nur in eine Richtung geht, ist keine Freiheit. Sie bedeutet längere Arbeitstage, mehr Druck und am Ende mehr Kranke."
Mit Blick auf die Betriebe rufen die beiden Politiker dazu auf, sich
gewerkschaftlich zu organisieren. "Wenn Schutzregelungen fallen, fallen
sie zuerst dort, wo Menschen wenig Verhandlungsmacht haben. Wer in der Gewerkschaft organisiert ist, kann sich wehren. Wer es nicht ist, steht allein da. Deshalb ist gewerkschaftliche Organisierung heute wichtiger denn je", so Traulsen und Marquardt unisono.
Einig sind sich beide beim Thema Gesundheitsreform: Was die Regierung bei der Gesundheitsversorgung plant, setzt die falsche Priorität", kritisiert Traulsen. Leistungen zu beschneiden bedeutet im Klartext: Wer wenig Geld hat, bekommt weniger Gesundheit. Das ist kein Sachzwang, das ist eine politische Entscheidung – und eine, die wir nicht akzeptieren."
Der 1. Mai ist keine Folklore", schließt Marquardt. Er ist die
Erinnerung daran, dass Fortschritt erkämpft werden muss – und dass
Erkämpftes verteidigt werden muss. Wer glaubt, das sei Geschichte,
schaut gerade nicht hin."
Traulsen und Marquardt rufen alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser auf,
den Tag der Arbeit nicht nur zu begehen, sondern ihn ernst zu nehmen:
Geht auf die Straße, organisiert euch, redet miteinander. Solidarität
ist keine Phrase – sie ist das einzige Mittel, das wirklich
funktioniert."
Die Linke Kreisverband Nordhausen

