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Di, 17:25 Uhr
28.04.2026
Einzelhandel in Nordhausen

Grüne wollen Runden Tisch

Die Gruppe von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Nordhausen kritisiert den jüngsten Antrag der AfD zur Anpassung des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts (EZK) deutlich. Die Grünen wollen nun zu einem runden Tisch einladen...

Der Antrag sollte eine schnelle Lösung ermöglichen, hat jedoch im jüngsten Stadtrat weder eine Mehrheit gefunden noch eine tragfähige Perspektive aufgezeigt. "Im Gegenteil: Der Antrag wurde mehrfach verändert und zuletzt so weit aufgeweicht, dass er keine konkrete und umsetzbare Lösung mehr bietet – insbesondere nicht für die aktuell angespannte Situation rund um Herfag", teilen die Grünen in einer Presseinformation mit.
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Gleichzeitig bleibt die Ausgangslage ernst: Die Auswirkungen einer möglichen EZK-Anpassung sind nicht ausreichend geklärt. Eine Verlagerung eines großen Elektronikmarktes kann erhebliche Folgen für die Innenstadt haben, insbesondere für kleinere, inhabergeführte Geschäfte sowie etablierte Standorte wie die Südharz-Galerie.

Lager-, Ladeflächen und Parkplätze sind noch da - das vorgeschlagene Areal in der Heinrich-Zille Straße gehörte einst zum Werk für Rundfunk- und Fernmeldetechnik (Foto: agl) Lager-, Ladeflächen und Parkplätze sind noch da - das vorgeschlagene Areal in der Heinrich-Zille Straße gehörte einst zum Werk für Rundfunk- und Fernmeldetechnik (Foto: agl) Hintergrund: Herfag möchte gern aus der Galerie ausziehen und stattdessen ein neues Geschäft auf dem ehemaligen RFT-Gelände eröffnen. Aktuell erlaubt das dort aber das bestehende Einzelhandelskonzept nicht.

Zudem sei klar, so die Grünen: Eine grundlegende Anpassung des EZK ist ein langwieriger Prozess, der erfahrungsgemäß mindestens ein Jahr dauert. Auch wenn langfristige Beteiligungsverfahren sinnvoll sind, lösen sie die aktuellen Probleme nicht kurzfristig.

Die Grünen setzen deshalb bewusst auf einen anderen Ansatz: „Wir werden zeitnah zu einem runden Tisch einladen und diese Initiative aktiv ergreifen, um alle betroffenen Akteure zusammenzubringen und gemeinsam eine schnelle und tragfähige Lösung zu erarbeiten“, so Pascal Leibbrandt. "Dabei sollen insbesondere auch die kleineren, inhabergeführten Geschäfte einbezogen werden, die von möglichen Veränderungen, vor allem im Bereich der Unterstadt, besonders betroffen wären", ergänzt Wilma Busch. Einzelhändler, die sich am Runden Tisch beteiligen möchten, können sich unter der Handynummer (0179) 23 86 69 5 anmelden.

Das Fazit der beiden Grünen: Der AfD-Antrag hat keine Lösung geliefert. Jetzt brauche es Tempo, Dialog und konkrete Ergebnisse gemeinsam mit Handel, Verwaltung und Politik.







Autor: ssc

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Kommentare
Undine
28.04.2026, 18:47 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Alex Gösel
28.04.2026, 20:47 Uhr
Runder Tisch
Ich möchte sagen, dass ich die Idee eines "Runden Tisches" für sinnvoll und gut halte, schade ist allerdings nur, dass dort nur Einzelhändler und keine interessierten Bürger geladen werden. Oder dürfen diese wenigstens als Beobachter teilnehmen?
Pascal.Leibbrandt
28.04.2026, 21:11 Uhr
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P.Burkhardt
28.04.2026, 22:17 Uhr
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